Protest in Chile gegen Stadionverbot für K-Pop-Konzerte hat Erfolg

K-Pop-Fans in Chile haben offenbar Erfolg mit ihrem Protest. Die Regierung will die geplanten Stadionkonzerte von BTS jetzt doch noch einmal prüfen. Zuvor hatten die Behörden die drei ausverkauften Shows der siebenköpfigen südkoreanischen Band im Nationalstadion von Santiago aus Sorge um den Rasenplatz abgelehnt. Tausende Fans protestierten dagegen. Die Veranstalter legten daraufhin ein neues Konzept zum Schutz des Spielfelds vor. Jetzt wollen die Behörden neu entscheiden. Sollten die Konzerte genehmigt werden, würde BTS im Oktober zum ersten Mal seit dem Ende der Militärpause der Musiker wieder in Chile auftreten. Nach Angaben der britischen Tageszeitung ”The Independent” werden für die drei Abende rund 150.000 Besucher erwartet. BTS gehört zu den einflussreichsten Popgruppen weltweit, als nicht englischsprachige Gruppe zählt sie seit Jahren zur Weltspitze der Popmusik.