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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 11.07.2015

Prominente zu GastMarcel Reich-Ranicki diskutiert mit Berliner Schülern

RIAS 1989

Vorgestellt von Michael Groth

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Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki verleiht seiner Laudatio für «Spiegel»-Herausgeber Augstein bei der Verleihung des Ludwig-Börne-Preises am 13.5.2001 in der Frankfurter Paulskirche mit erhobenem Zeigefinger Nachdruck. Im Gegenlicht, das durch ein Fenster fällt, zeichnet sich seine Silhouette fast wie ein Schattenriss ab.  (picture alliance / dpa /  Arne Dedert)
Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki, 2002 in der Frankfurter Paulskirche (picture alliance / dpa / Arne Dedert)

Anfang 1989 lud der RIAS den Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki zum "Schulklassengespräch". Die Aufzeichnung wurde am 23. Februar 1989 gesendet.

Gesprächsleiter war Manfred Rexin, die Fragen stellten Schüler der Albert-Schweizer-Oberschule in Berlin-Neukölln. In großem Bogen zeichnet Reich-Ranicki dabei die Entwicklung der Literaturgeschichte und Literaturkritik.

Von Formen und Inhalten über den Wert der Unterhaltungsliteratur bis zu einer detaillierten Auseinandersetzung mit Thomas Manns "Zauberberg". Gegenüber den gut vorbereiteten Schülern zeigt sich der Kritiker in großer Form: analytisch, streitfreudig und immer rhetorisch brilliant.

 

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