Seit 10:05 Uhr Lesart

Mittwoch, 13.11.2019
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Sonntag, 22. September 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Mit fremder Zunge sprechen
Yoko Tawada, Schreibende und Reisende
Von Sabine Grimkowski

Als Fremde kam Yoko Tawada 1979 von Japan nach Deutschland. Seitdem bewegt sie sich zwischen den Kulturen, schreibt in beiden Sprachen.

Als Fremde kam Yoko Tawada 1979 von Japan nach Deutschland. Heute ist sie in Deutschland und in Japan eine bekannte Schriftstellerin. Ihr ethnologischer Blick richtet sich auf Phänomene in beiden Kulturen. Sie schreibt über Alltagssituationen, über die deutsche Grammatik und das Alphabet, über Wörter und Zeichen, Menschen und Dinge. Durch ihre Wahrnehmung verwandelt sich das vermeintlich Bekannte in Unbekanntes, Neues, Überraschendes. Zusammenhänge werden hergestellt, wo man sie nicht vermutet. Japanische Zeichen und deutsche Wörter werden in Beziehung gesetzt. Yoko Tawadas Sprache ist wie Musik, die die Bedeutungen der Wörter zum Tanzen bringt. Reisen ist für ihr Schreiben essenziell. Das Unterwegssein, das Transitorische, das Fließende, die Bewegung sind wesentlicher Bestandteil ihrer Texte.
Sabine Grimkowski hat mit Freunden und Weggefährten über Yoko Tawada und ihr Schreiben gesprochen und ist mit der Schriftstellerin an den Ort gefahren, wo ihre Reise nach Europa begann: zum Hafen von Yokohama.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Deutschland wählt - Wissen Sie schon, wen?
Moderation: Oliver Thoma

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Uwe Golz

05:55 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Die "Reichskulturkammer " wird gegründet

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Apostelamt Jesu Christi

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Was bleibt, muss sich ändern – vom Laster der Zufriedenheit
Von Jens Daniel Schubert
Katholische Kirche

Jeder will es sein, doch wer es ist, hat meist ein Problem: zufriedene Menschen sind oft bequem, angepasst und antriebsarm. Ist es gut, wenn ich mich mit Fünfzig zurücklehne und sage, dass ich mit meinem Leben zufrieden bin? Was mache ich dann die nächsten zwanzig Jahre? Eine ganz persönliche Betrachtung über das Glück, nicht alle Wünsche erfüllt und nicht alle Träume wahr zu bekommen.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Patricia Pantel

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Kanzler in der Klasse
Aus den Schulklassengesprächen von RIAS Berlin
RIAS 1962 - 1973
Vorgestellt von Martin Hartwig

Sie waren nicht alle da gewesen, Adenauer zum Beispiel hat sich nie blicken lassen. Doch viele seiner Nachfolger nahmen in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts an einem der Schulklassengespräche von RIAS Berlin teil. Ludwig Erhard, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Helmut Kohl standen Berliner Schülern geduldig (teilweise) Rede und Antwort. Und das, obwohl der Ton in den Klassen zu dieser Zeit scharf kritisch war. Kein Wunder, dass es da gelegentlich knallte. Eine "Best-of-Sendung" anlässlich der Bundestagswahl.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:40 Album der Woche

09:55 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Die "Reichskulturkammer " wird gegründet

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:50 Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

11:20 Filmmusik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 DVD-Tipp

11:37 Filmtipps

11:40 Filmmusik

11:53 Buchkritik

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Nicht alles eine Frage des Stils
Wenn in den vergangenen Wochen schon so viel über Stilfragen bei Politikern gesprochen wurde, dann gebührt es sich wohl an einem Wahlsonntag, auch mal über den Stil von Wahllokalen nachzudenken. Wir schauen mit dem Architektenblick in den umgebauten Schulraum, mit dem gesellschaftskritischen Blick auf Budapests Kulturzentrum „Müszi“, wir besuchen ein gentrifiziertes Dorf in den USA und fragen: Darf man sich den Erfolg als DJ auch kaufen?

Moderation: Susanne Balthasar

Das Wahllokal - eine Stilkritik
Die Wahlverweigerung hat in diesem Jahr Konjunktur. Doch wer nicht zur Wahl geht, verpasst etwas: Den staatsbürgerlichen Ritus im pädagogischen Umfeld einer staatlichen deutschen Schule! Tafel nachlässig gereinigt, Fußboden aus rutschfesten PVC-Quadraten, Bravo-Starschnitt zwischen Schmetterlingscollagen. Hier sitzen die fleißigen Wahlhelfer, trinken Kaffee aus Thermoskannen und schicken den Bürger hinter einen grauen resopal-beschichteten Verschlag. Ein Hoch auf das Wahllokal!
Von Katja Bigalke

Pimp my village!
Das G-Wort in angesagten Metropolen-Vierteln war gestern. Jetzt treibt der Metropolenmensch sein (Un-)Wesen auf dem Land. Eigentlich wollte er dort nur seine Ruhe finden. Aber anderen geht es genauso. Und plötzlich sind sie alle da - treffen sich im angesagten Yoga-Studio, machen was Kreatives oder versuchen sich als Öko-Bauern. Zum Beispiel im kleinen Küstenörtchen Belfast im US-Bundesstaat Maine, das es vom deprimierenden Kaff in die Top 10 der coolsten Kleinstädte Amerikas geschafft hat.
Von Sonja Beeker

Gegenkultur in der Kaufhausetage
Budapests „Müszi“ befindet sich in der oberen Etage eines alten Warenhauses im langsam aber sicher aufstrebenden 8. Bezirk. Das Müszi ist der aktuelle Brennpunkt für alternative Gegenkultur im national-konservativen Ungarn, und damit schon fast eine Ausnahme im zentralistisch organisierten Kulturbetrieb. Hier treffen sich namhafte Künstler ebenso wie studentische Aktivisten. Der osteuropäische 80er-Jahre-Style ist da eher eine schöne Nebensache. Vor einem Jahr wurde es eröffnet - mit Künstlerateliers, Ausstellungsräumen, Großraumbüro und Bar.
Von Florian Fricke

DJ-Karriere zum Kaufen
Kleine Jungs wollen später einmal Pirat werden, kleine Mädchen Prinzessin. Werden sie älter, dann werden die Traumberufe seriöser. Und langweiliger: Aber wetten, dass der ein oder andere davon träumt, als DJ Karriere zu machen? Mit reinem Plattenauflegen ist es da aber heutzutage nicht mehr getan. Erstens legen DJs kaum noch Platten auf, zweitens braucht man für die große Karriere - als Promo-Tool - eigene Musik. Muss man aber auch nicht mehr selber machen, in der Schweiz gibt es eine Firma, die das Rundum- Sorglos-Paket für angehende oder gestandene DJs anbietet. Martin Böttcher hat es getestet.
Von Martin Böttcher

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Die Reise nach Großkurzwitz
Von Gabriele Bigott
Ab 7 Jahren
Regie: Gabriele Bigott
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Ursula Werner, Camen-Maja Antoni, Barbara Philipp, Steffen Schortie Scheumann, Mira Partecke, Lenz Langers, Ronald Kukulies, Axel Wandtke, Max von Pufendorf
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Länge: 52'10
Moderation: Patricia Pantel
(Wdh. v. 03.10.2012)

Bärin, Katze, Krähe und Ratte sind unterwegs nach Großkurzwitz. Sie wollen die Welt kennenlernen.

In der kleinen Stadt Bärenburg steht ein großes Schloss und daneben in einem Bärenzwinger lebt seit vielen Jahren die Bärin Maika. Ihr Bär Max ist längst tot. Maika langweilt sich. Seit kurzem bekommt sie Besuch von Mauze, einer herrenlosen Katze. Der gefällt das ruhige Leben im Bärenzwinger gut. Gerne läßt sie sich von den Besuchern mit der Bärin fotografieren. Am Bahnhof hängt schon ein großes Foto von den Beiden. Aber Maika genügt das alles nicht. Sie will die Welt kennenlernen. Als Kranja eine alte Krähe bei ihr landet und von der weiten Welt erzählt, da wächst ihre Sehnsucht immer mehr. Wenn sie nur wüßte, wie sie hier wegkommen könnte. Da taucht zur rechten Zeit Ritschi, die Ratte auf. Nun ist es beschlossene Sache, gemeinsam ziehen die vier in die weite Welt.

Gabriele Bigott, geboren 1944 in Bromberg, lebt als freie Autorin und Regisseurin in Berlin, schreibt Texte für Theater und Rundfunk.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Venezianische Erinnerungen
Die „Psalmen Davids“ von Heinrich Schütz
Gast: Hans-Christoph Rademann
Moderation: Gerald Felber

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Tatort Turnhalle
Sexueller Missbrauch im Sportverein
Von Anja Schrum

In Sportvereinen glauben viele Eltern ihre Kinder gut aufgehoben. Doch auch hier werden Kinder und Jugendliche Opfer von sexuellem Missbrauch. Darauf weisen jedenfalls Schlagzeilen wie „Sechs Jahre Haft für Turntrainer“ oder „Lange Haft für hundertfachen Missbrauch im Sportverein“ hin. Beim Leichtathletikverband Niedersachsen wollte man es genau wissen und gab eine Umfrage beim Sportwissenschaftlichen Institut der Universität Göttingen in Auftrag. Von den 300 angeschriebenen Vereinen antworteten 157 und berichteten von insgesamt acht bekannt gewordenen Missbrauchsfällen. Die Studie zeigt aber auch, dass es noch großen Lernbedarf im Umgang mit Missbrauchsfällen gibt. Doch wie können Vereine verantwortlich mit Verdachtsfällen umgehen? Und wie lässt sich sachgerecht Prävention erreichen?

17:55 Uhr

Ortszeit Wahlstudio

Bundestagswahl und Landtagswahl in Hessen
Moderation: Thomas Wiecha

19:00 Nachrichten

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Berlin
IPPNW-Benefizkonzert zugunsten des Ungarischen Büros von Human Rights Watch
Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie
Aufzeichnung vom 18.09.2013

Béla Bartók
Suite für Klavier op. 14 Sz 62

Antal Dorati
„Die Stimmen“ für Bass und Klavier auf Texte von Rainer Maria Rilke

ca. 20.55 Konzertpause mit Ortszeit Wahlstudio (20')

Leoš Janáček
„Auf verwachsenem Pfade - Kleine Kompositionen für Klavier“ (1. Reihe, 1-10)

Modest Mussorgsky
„Lieder und Tänze des Todes“ für Gesang und Klavier

Hanno Müller-Brachmann, Bassbariton
András Schiff, Klavier

anschließend:
Ungarn heute - wie ist es um die Menschenrechte bestellt?
Es diskutieren:
Paul Lendvai, Publizist
Barbara Lochbihler, Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Europäischen Parlament
András Schiff, Pianist
Hugh Williamson, Direktor Human Rights Watch Europa / Zentralasien
Moderation: Helge Grünewald
(Aufzeichnung vom 17.09.2013 aus dem Hermann-Wolff-Saal der Berliner Philharmonie)

22:30 Uhr

Ortszeit

Bundestagswahl, Landtagswahl in Hessen und weitere Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

September 2013
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
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