Seit 01:05 Uhr Tonart
Dienstag, 15.06.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 26. September 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Never get old?
Musiker über das Älterwerden
Von Jörn Morisse und Oliver Koch
Mit: Max Urlacher, Uta Hallant, Janusz Kocaj
Ton: Lutz Pahl
Produktion: DKultur 2012
Regie: Johanna Olausson
Länge: 54'01
(Ursendung)

Wie wird man im Musikgeschäft alt? Wie lebt es sich in einem Körper, der nicht verdrängen kann, dass er einmal jünger war?

Wie wird man im Musikgeschäft alt? Wie lebt es sich in einem Körper, der nicht verdrängen kann, dass er einmal jünger war? Was sind die Risiken und Nebenwirkungen von Liveauftritten, langen Tourneen und ständigem kreativen Output? Jörn Morisse und Oliver Koch haben mit Musikern über das Älterwerden gesprochen: Unter anderem Marian Gold (Alphaville), Melissa Auf der Maur (Hole, Smashing Pumpkins), Jaki Liebezeit (Can) und Vashti Bunyan erzählen von Utopien, Kompromissen, altersadäquatem Verhalten und wie es gelingt, körperliche und geistige Widerstände im Alter zu überwinden.

Jörn Morisse, geboren 1969 in Bad Oldesloe, studierte Kulturwissenschaft und Amerikanistik und lebt als Lektor, Übersetzer und Literaturagent in Berlin.

Oliver Koch, geboren 1979 in Hamburg, studierte Soziologie, war Bassist der Band Tomte und ist Herausgeber des OPAK Magazins.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Der Wehrbeauftragte will sie, die USA haben sie – Was halten Sie von bewaffneten Drohnen?
Moderation: Jan-Christoph Kitzler

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Country
Moderation: Maximilian Preisler

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Emil Berliner meldet sein "Grammophon" in Washington zum Patent an

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Beate Hirt

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Kinder als Kostensenker:
Die billigen Sparmethoden der Krankenkassen
Von Marita Vollborn und Vlad Georgescu

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Theater-Tipp:
"Rote Erde" von Volker Lösch
nach einem Roman von Peter Stripp
im Theater Essen
Von Martin Burkert

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Emil Berliner meldet sein "Grammophon" in Washington zum Patent an

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Die kleine Sprachgeschichte: Südschleswigdänisch
Von Erhard Bultze

In den Ohren einer Kopenhagenerin oder eines Jütländers klingt es schon ein bisschen deutsch, das Dänisch südlich der Grenze - in Sydslesvig. So heißt der Landesteil Schleswig auf dänisch, der sich von Flensburg bis zur Eider und an den Nord-Ostsee-Kanal erstreckt. Das Dänisch der "Sydslesvigdanskere" - nach Angaben ihrer Organisationen rund 50.000 - hört sich anders an als das "dänische Dänisch", wird es doch tagtäglich im Wechsel mit Deutsch gesprochen. Was auch im Wortschatz Spuren hinterlässt. Wobei "Sydslesvigdansk" keineswegs mit dem dänischen Dialekt identisch ist, der in dieser Gegend noch bis in die 1950er Jahre verbreitet war, "sönderjysk" - südjütländisch. Diese alte Volkssprache - von den Deutschen "Plattdänisch" genannt - ist südlich der Grenze so gut wie ausgestorben.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
Klassik für Einsteiger
Jean-Fery Rebel: Das Chaos
Von Ulrike Timm
Moderation: Patricia Pantel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Vom Trinkwasserfluss zur Kloake
Der Nairobi-River in Kenias Hauptstadt
Von Linda Staude

Der Untergang der Joola
Die vergessene afrikanische Schiffstragödie
Von Alexander Göbel
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Ein deutsches Reinheitsgebot
Die juristische Verfolgung eines "Rasseschänders" im Zweiten Weltkrieg
Von Kirsten Serup-Bilfeldt

Ein Jude in Köln, eine Liebe und eine dicke Gerichtsakte: die Perversion deutscher Gründlichkeit in der NS-Zeit.

Eine deutsche Gerichtsakte. Sie dokumentiert die Geschichte eines Mannes, der 1941/42 in Köln in die Maschinerie von Gestapo, Polizei und Justiz geriet und dessen Vergehen, als Jude „Rassenschande“ mit „arischen“ Frauen begangen zu haben, mit dem Todesurteil geahndet wurde. Im Sommer 1941 lernte eine junge Berlinerin in einer Kölner Bar den Barmixer „Charly“ kennen und begann ein Liebesverhältnis mit ihm. Irgendwann kühlte sich die Liebe ab, es gab ein paar Streitereien und die Sache schien erledigt. Ein paar Monate später jedoch bekam sie eine polizeiliche Aufforderung, sich zu einer Vernehmung in Köln zu melden. Im Lauf dieser Befragung, bei der sie gezwungen wurde, intimste Details preiszugeben, wurde ihr eröffnet, dass „Charly“ Jude sei. Mit deutscher Gründlichkeit begannen Gestapo, Polizei und Justiz zu ermitteln, vernahmen 50-60 Personen – Freundinnen des Mannes und deren Eltern, Zimmervermieterinnen, Hausmeister, Kneipenbesucher, Arbeitgeber, Prostituierte, Offiziere, Tänzerinnen, Bardamen, Seeleute, betrogene Ehefrauen bis hin zur Direktion der berühmten Schifffahrtsgesellschaft „Hamburg-Amerika-Linie“. Sie alle waren „rein arisch“ und standen im Verdacht, mit „Charly“ gegen das „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ verstoßen zu haben oder davon gewusst zu haben. Die Kölner Gerichtsakte offenbart exemplarisch die Perversion des Rechts im Unrechtsstaat der Hitlerjahre – und den Verfolgungseifer deutscher Juristen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Árstíðir
(Mölln, Stadthauptmannshof, 14.09.2012)
Moderation: Wolfgang Meyering

Isländischer Kammerpop zwischen Indie und Folk

„Können Worte überhaupt die Gefühle ausdrücken, die Árstíðir erzeugt?" So The Reykjavík Grapvine zur Musik des isländischen Sextetts. 2008 noch als Trio gegründet, brauchte Árstíðir (Jahreszeiten) ganze vier Wochen, um von der isländischen Rockband "200.000 Naglbítar" entdeckt und als Support gebucht zu werden. Eine umfangreiche eigene Tour, zwei hochgelobte Alben und zwei Nummer-1-Hits auf Islandradio gaben der Band den nötigen Popularitätsschub, um im vergangenen Jahr beim Bardentreffen in Nürnberg auch ihre ersten Deutschlandkonzerte zu geben. Seitdem gilt Árstíðir mit seinem akustischen Kammerfolk hierzlande als Geheimtipp. Mit ihrem einzigartigen Sound, geprägt von Cello, Violine, Klavier und Gitarren (darunter eine Baritongitarre) sowie dem sechs-stimmigen Harmoniegesang gelten sie als Ausnahmeerscheinung der isländischen Popmusik. Das Konzert in Mölln wurde von Deutschlandradio Kultur exklusiv mitgeschnitten.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Nächtelang über dem Fluss
Von Sylvia Kabus
Regie: Christine Nagel
Komposition: Andreas Bick
Mit: Maria Hartmann, Matthias Brenner, Ulrike Krumbiegel u.a.
Ton: Andreas Narr
Produktion: DKultur/MDR 2010
Länge: 44’30
(Wiederholung vom 01.06.2011)

Lou, die Frau aus dem Westen, sucht die Begegnung mit den neuen Nachbarn und ihren Geschichten. Nachts am Fluss, wo alle feiern, ist die Stadt offen und fremd zugleich.

Anschließend:
Hinweis auf den Programmschwerpunkt TRANSITRAUM ab Oktober 2012
Von Regina Griebel

»Ich habe den Glanz des Flusses gesehen im Dunkeln und bin quer durch Ihren Garten gelaufen. Seit ich hierher gezogen bin, wünsche ich mich vom Fluss aus hinauf in die Gärten.« Lou, die Frau aus dem Westen, sucht die Begegnung mit den neuen Nachbarn und ihren Geschichten. Lillie öffnet sich nur zögernd. Die Heimat ist anders geworden. Nachts am Fluss, wo alle feiern, ist sie offen und fremd zugleich. Noch ringt der Bürgermeister um Lösungen für die Asylanten, die hier nicht bleiben wollen. Noch wird Zukunft geträumt auf unsicherem Grund und Boden.

Sylvia Kabus, 1952 in Görlitz geboren, arbeitete als Redakteurin und Filmautorin u.a. für die DEFA. Auch Buchautorin (›Weißer als Schnee‹, 2008), Journalistin und Feature-Autorin. Schwerpunkt: Themen des Nationalsozialismus und der DDR. Lebt in München.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

September 2012
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur