Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Freitag, 25.06.2021
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Dienstag, 25. September 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Glorious Percussion
Die Schlagzeugerin und Komponistin Robyn Schulkowsky (*1953)
Von Thomas Groetz

Die Amerikanerin Robyn Schulkowsky gilt als Ausnahmeinterpretin. Cage, Feldman, Wolff – mit allen hat sie zusammengearbeitet.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
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Interkulturelle Woche in Deutschland - wie tolerant ist unser Land?
Moderation: Jan-Christoph Kitzler

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Jazz
Tipps und Trends
Moderation: Lothar Jänichen

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 20 Jahren: Der Rhein-Main-Donau-Kanal wird eröffnet

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Zum jüdischen Fest Jom Kippur spricht Rabbiner Jaron Engelmayer

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Auf Irrwegen gegen den Klimawandel
Von Martin Tschechne

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Atlas der Globalisierung":
6 DVDs aus der Edition Le Monde Diplomatique
DVD-Tipp von Hartwig Tegeler

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 20 Jahren: Der Rhein-Main-Donau-Kanal wird eröffnet

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Gemeinschaftliches Grünzeug – temporäre Tomaten
Gartenkultur in Andernach und Köln
Von Stefanie Müller-Frank und Tim-Hannes Schauen

Erntedank steht vor der Tür. Zeit für den Länderreport, in den Garten zu gehen und nach den Tomaten zu sehen. Wir tun das in Köln, wo die Initiative Neuland seit mehr als einem Jahr eine bis dahin brach liegende Fläche für den Anbau von Gemüse nutzt. Vorerst auf Zeit – temporäre Tomatenbeete. Gemeinschaftliches Grünzeug wächst auch in Andernach, nicht weit von Köln, aber schon in Rheinland-Pfalz. Dort gibt es Bohnenstangen mitten im Stadtpark und Kartoffeln vor der Stadtmauer. Andernach: ein einziger Gemüsegarten aus dem sich jeder, gratis, bedienen kann. Und das funktioniert – für manchen unerwartet – gut. Die Gärten sind auch nach zwei Jahren gut gepflegt und die Bürger ernten nicht mehr, als sie wirklich benötigen...

13:30 Uhr

Kakadu

Erzähltag für Kinder
Heute bin ich wild und böse
Gedichte von Jutta Richter, Hans Adolf Halbey, Angela Sommer-Bodenburg und Manfred Mai
Ab 7 Jahren
Autorin: Karin Hahn
Produktion: DKultur 2011
Moderation: Patricia Pantel

Kinder stellen Gedichte vor, in denen sie auch einmal wild und böse sind.

"Ich will dich heut nicht sehen
und sag dir ins Gesicht:
Ich will dich heut nicht sehen.
Ich mag dich heute nicht."
Waren Kindergedichte früher eher lieblich und nett, so dürfen heute Kinder in Gedichten auch einmal ihre dunklen Seiten ausleben. Wie in dem Gedicht von Bernhard Lins, "Ich will dich heut nicht sehen", haben auch andere Autoren wie Jutta Richter, Hans Adolf Halbey, Angela Sommer-Bodenburg oder Manfred Mai Verse geschrieben, in denen Kinder wild und böse sind. Karin Hahn hat die interessantesten dieser Gedichte zusammengesucht und mit Kindern darüber gesprochen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Weg vom Drill - In China finden Alternativschulen immer mehr Anklang
Von Ruth Kirchner

Nix wie weg - Reiche in China
Von Markus Rimmele
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

18:50 Uhr

Zum jüdischen Fest Jom Kippur

"Lass mich noch einmal neu anfangen"
Was der höchste jüdische Feiertag für säkulare Juden bedeutet
Von Ayala Goldmann

Selten sind die Synagogen so voll wie an Jom Kippur. Auch nicht praktizierende Juden zieht es in die feierlichen Gottesdienste am Versöhnungstag. Denn das Bedürfnis danach, zum neuen jüdischen Jahr ins Reine zu kommen mit sich und den eigenen Verfehlungen, ist weiter verbreitet als das Befolgen religiöser Gebote im Alltag. Auch für den säkularen Juden Leonard Cohen hat der Tag einen besonderen Klang: Im Jom-Kippur-Krieg 1973, nachdem Israel am höchsten Feiertag angegriffen worden war, begleitete der Sänger israelische Soldaten mit einer Armeeband in die Sinai-Wüste. In seinem Song "Lover lover lover come back to me" schlägt sich diese Kriegserfahrung nieder, aber auch der dringliche Wunsch nach einem Neuanfang: “Then let me start again, I cried, please let me start again“. Mit dieser Sehnsucht ist der amerikanisch-jüdische Sänger nicht alleine. Ayala Goldmann über die Bedeutung des Versöhnungstages für Juden, die außerhalb der Hohen Feiertage selten in die Synagoge gehen.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Literatur

Lügen in Zeiten des Holocaust
Jurek Beckers Romane über die Shoah
Von Michael Opitz

Wie der Erzähler Jurek Becker gegen Sprachnot und Erinnerungslücken anschrieb

Jurek Beckers Muttersprache war Polnisch, aber die Sprache seiner Mutter hatte er vergessen. Deutsch, die Sprache, in der er Bücher wie „Jakob der Lügner“, Bronsteins Kinder“ und „Der Boxer“ schrieb, musste er wie eine Fremdsprache lernen. Es war die Sprache der Mörder seiner Mutter. Auch an die Zeit im Ghetto und im Lager konnte sich Jurek Becker nicht erinnern. In dem Aufsatz „Die unsichtbare Stadt“ beklagt er seine Erinnerungslücken. Er hatte stets das Gefühl, als würde er ständig eine Kiste mit sich herumschleppen, ohne deren Inhalt zu kennen. „Ich möchte zu ihnen hinabsteigen und finde den Weg nicht“ - diesen Schluss vonn Beckers Essay verwendet W. G. Sebald für einen Aufsatz und moniert darin „die emotionale Absenz des Autors“ Jurek Becker. Der Erzähler käme in seinem literarischen Werk nicht vor, so lautet einer der Vorwürfe, weshalb ein Gutteil der Romantexte wie „schlechte Erfindungen des Erzählers wirken“. Doch die scheinbare Abwesenheit des Autors ist eine bewusste Entscheidung Beckers, der sich der Shoah nur über das Vergessen nähern kann. Seine Texte sind Erfindungen. Einer der bekanntesten Erfinder, ein „Lügner“, ist Jakob Heym aus Beckers Roman „Jakob der Lügner“. Jakob lügt, denn er besitzt gar kein Radio. Aber seine „Lügen“ verbreiten im Ghetto Hoffnung. Jurek Becker hat nie behauptet, im Besitz der Wahrheit zu sein – schreibend hat er vielmehr versucht, sich ihr zu nähern.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Fürstensaal Classix
Theater Kempten
Aufzeichnungen vom 20.-23.09.2012

György Ránki
"Don Quijote et Dulcinea" für Oboe und Klavier

Antal Doráti
Notturno und Capriccio (1926) für Oboe und Streichquartett

Peter Eötvös
"Psy" für Flöte, Violoncello, Cymbalom

ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten

Emánuel Moór
Suite op.103a (1909) für Bläserquintett und Streichquintett

Zoltán Jeney
"Búcsú Ligetitõl - Farewell to György Ligeti" für Cymbalom solo

George Szell
Klavierquintett E-Dur op.2

Antal Doráti
Streichoktett

Ernst von Dohnányi
Sextett C-Dur op. 37 für Klarinette, Horn, Streichtrio und Klavier

Musiker des Fürstensaal-Festivals:
Oliver Triendl, Klavier
Dénes Várjon, Klavier
Olivier Doise, Oboe
Bence Bogányi, Fagott
Christoffer Sundqvist, Klarinette
András Szalai, Cymbalon
Alena Baeva, David Grimal, Geneviève Leurenceau, Violine
Christian Altenburger, Lise Berthaud, Enikö Magyar, Hariolf Schlichtig, Viola
Peter Bruns, Marc Coppey, Jakob Koranyi, Violoncello
Niek de Groot, Kontrabass

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

September 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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