Seit 01:05 Uhr Tonart
Dienstag, 15.06.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Sonntag, 2. September 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

„Tell us“ Gesslers alter Hut
500 Jahre Wilhelm Tell
Von Paul Stänner

Neu im Blick – u.a. durch eine Truppe aus Teheran: das 500 Jahre alte Drama um den Schweizer Nationalhelden und Freiheitskämpfer

Ein „hüpsch Spyl gehalten zu Ury in der Eidgenossenschaft“ hatte man aufgeführt. Das war vor fünfhundert Jahren – mittlerweile ist der „Tell“, vor allem durch die Bearbeitung durch den Nicht-Eidgenossen Friedrich Schiller, eine Symbolfigur des Widerstands gegen Tyrannei und Diktatur geworden. Das Problem mit den Denkmalen ist gemeinhin, dass sie unbeweglich auf ihren Sockeln stehen. Dies versucht die Schweizer Gemeinde Altdorf zu vermeiden, in dem sie den „Tell“ in die politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart holt: Was bedeutet uns der Freiheitsmythos heute? Wie verbindet er sich zum Beispiel mit der so genannten „Arabellion“, den Freiheitsbewegungen in der arabischen Welt? Eine Autorin aus Mozambique hat zum Geburtstag ein Drama verfasst, eine Theatergruppe aus Teheran bereitet mit einer Schweizer Truppe ein gemeinsames Stück vor, in dem die Freiheits-Kämpfer-Epen beider Kulturen miteinander verglichen werden. Paul Stänner verfolgte Proben und Diskussionen.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
China und Deutschland - Wie sehen Sie die immer stärkere wirtschafltiche Zusammenarbeit?
Moderation: Birgit Kolkmann

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

05:55 Kalenderblatt

Vor 400 Jahren: Das Herzogtum Preußen führt als erster protestantisch geprägter Staat den Gregorianischen Kalender ein

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Sonntagsmotette

William Byrd
Messe zu vier Stimmen

The Tallis Scholars
Leitung: Peter Phillips

Joseph Gabriel von Rheinberger
Sonate für Orgel Nr.1 c-Moll, op.27

Lothar Knappe, Orgel

Johann Sebastian Bach
“Du sollt Gott, deinen Herren, lieben“
Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 77

Yoshie Hida, Sopran
Kisten Sollek-Avella, Alt
Makoto Sakurada, Tenor
Peter Kooij, Bass
Chor des Bach Collegium Japan
Bach Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Christliche Wissenschaft

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Ogottogott - Gott im Alltäglichen
Der Zweck heiligt die Mittel.
Was Sprichwörter von Gott erzählen
Von Wolfgang Fietkau
Evangelische Kirche

Sprichwörter sind nicht die Bibel. Aber manche biblischen Weisheiten sind zum Sprichwort geworden. Ob nun der Glaube „Berge versetzen“ kann oder „Schlechter Umgang“ gute Sitten verdirbt: In vielen Zusammenhängen begegnen wir Anspielungen auf biblische Gedanken oder Sprachbilder. Manchmal sind sie ihrer ursprünglichen Bedeutung völlig entfremdet. Auch ohne direkten Bezug zur Bibel hören wir hier und da eine Anleihe bei religiösen Begriffen. So gibt es den Gott-Modus in einer Software oder es wird festgestellt: „Der Zweck heiligt die Mittel“. So merken wir, dass Zeitgenossen vom Heiligen nicht lassen wollen und gern auch, so oder so, selig wären.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Tim Wiese

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Ein amerikanischer Berliner
Ingrid Tourneau im Gespräch mit dem RIAS-Direktor Robert H. Lochner.
Gesendet 1987 im RIAS, vorgestellt von Margarete Wohlan

Am 4. September 1946 wurde RIAS Berlin gegründet, der "Rundfunk im amerikanischen Sektor". Die Geschichte des Senders ist eng mit dieser Stadt verknüpft – so wie die Lebensgeschichte von Robert H. Lochner, der von 1961 bis 1968 amerikanischer Direktor der Radio-Station im geteilten Berlin war. Im Gespräch mit Ingrid Tourneau erinnert sich der Journalist, Diplomat und Dolmetscher an diese Zeit und denkt laut über die grundsätzlichen Aufgaben des RIAS nach.
Er erzählt aber auch von seiner Tätigkeit als Dolmetscher: Wie er mit John F. Kennedy im Rathaus Schöneberg 1963 den historischen Satz "Ich bin ein Berliner" übte. Und bei der Einweihung der Berliner Freiheitsglocke die längsten Sekunden seines Lebens durchlebte, weil seine Übersetzung zu kurz war.
Robert H. Lochner, der 2003 mit 85 Jahren starb, verstand sich als "amerikanischer Berliner": Bis zu seinem 17. Lebensjahr lebte er in Berlin, weil sein Vater Luis P. Lochner von 1923 bis 1941 das Associated-Press-Büro in Berlin leitete. Nach dem Kriegsende kehrte der damals 27jährige sofort nach Deutschland zurück. Sein persönlicher und humorvoller Blick auf Deutschland ist eine auf Band gebannte Zeitgeschichte.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

09:05 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:45 Radiofeuilleton - Musik

10:55 Kalenderblatt

Vor 400 Jahren: Das Herzogtum Preußen führt als erster protestantisch geprägter Staat den Gregorianischen Kalender ein

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Antals Tier
Von Susanne Kornblum
Ab 7 Jahren
Regie: Karlheinz Liefers
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Odi und Lili Zahavi, Moritz Wigger, Katharina Burowa, Ingo Hülsmann
Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2004
Länge: 48’37
Moderation: Tim Wiese

Antal findet auf dem Schulweg ein kleines, rotes Schneckenpferd und hat nun endlich auch ein Haustier.

Antal schlendert von der Schule nach Hause und kickt ein Schneckenhaus vor sich her. Da ertönt eine wütende Stimme: „He pass doch auf! Du Rüpel!“ Antal hebt das Schneckenhaus auf und entdeckt darin ein kleines Pferd. Am anderen Tag nimmt Antal es mit in die Schule, Paul und Wiebke sollen staunen. Doch das Pferdchen versteckt sich im Schneckenhaus. Alle lachen Antal aus. Nur Wiebke lädt ihn am Nachmittag zu sich ein, er bringt das Schneckenhaus mit, und plötzlich strecken sich vier kleine Hufe heraus - und schwupp steht ein kleines, rotes Pferdchen im Zimmer. Wiebke staunt und erzählt es gleich Paul. Doch Paul wird nun eifersüchtig auf Antal und sein Schneckenpferd. Heimlich nimmt er das Häuschen aus Antals Jacke und will es kaputt machen. Wiebke und Max bemerken es in letzter Minute.

Susanne Kornblum lebt als freie Autorin in Berlin schreibt u. a. Geschichten für den „Ohrenbär“ im WDR 5.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Denn nicht Mächtiges ist unser Singen, aber zum Leben gehört es"
Die "Hölderlin-Fragmente" und "Ernsten Gesänge" von Hanns Eisler
Zum 50. Todestag des Komponisten
Gast: Albrecht Dümling
Moderation: Michael Dasche

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Der Kurier des Widerstandes
Wie Radsportidol Gino Bartali Hunderten Juden das Leben rettete
Von Jan-Christoph Kitzler und Stefan Osterhaus

Nicht nur für viele Italiener ist Gino Bartali der größte Radrennfahrer aller Zeiten, ein Sportidol der Extraklasse. Zweimal gewann er die Tour de France: 1938, also vor dem 2. Weltkrieg, und dann noch einmal zehn Jahre später, 1948. Da war er bereits 34 Jahre alt. Seine besten Radfahrerjahre musste er dem Krieg opfern, aber auch in dieser Zeit hat er Großes vollbracht. Mit dem Rad war er auch 1943/44 unterwegs, offiziell auf langen Trainingsfahrten – tatsächlich aber war Bartali ein Kurier des Widerstands. Insgesamt bis zu 800 Juden soll er geholfen haben, dem Terror der Nazis in Italien zu entfliehen. Er versorgte die Verfolgten in ihren Verstecken mit falschen Dokumenten, die er unter dem Sattel oder im Rahmen seines Rades versteckt hatte. Im Jahr 2000 ist Bartali gestorben - Zeit seines Lebens wollte er nie über seine Heldentaten sprechen. Sein Motto: Man tut Gutes, aber man redet nicht darüber. Eine Spurensuche in Italien und in Israel.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

New York, Chicago und Los Angeles:
Städteporträts in Swingsongs
Moderation: DJ Swingin' Swanee

18:30 Uhr

Hörspiel

Kunststücke
Liebeskummerkunst
6 Interventionen
Von Elke Heinemann
Regie: Martin Zylka
Mit: Hida Bicer, Eva Blaschko, Elke Heinemann, Martin Zylka
Ton: Sebastian Nohl
Produktion: WDR/DKultur 2010
Länge: 71’20
(Wiederholung vom 23.01.2011)

Befördert Liebeskummer die Kreativität? Gibt es Liebeskummerkunstwerke? Selbst unglücklich verliebt, findet die Autorin Beispiele in Literatur und Bildender Kunst.

Anschließend:
"Skandal/Kunst. Max Ernst Madonnenbildnis"
Von Rita E. Täuber

Orhan Pamuks Roman "Das Museum der Unschuld", Leanne Shaptons fiktiver Auktionskatalog "Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke aus der Sammlung von Leonore Doolan und Harold Morris, darunter Bücher, Mode und Schmuck", Sophie Calles Aktion "Passen Sie auf sich auf" – drei Kunstwerke, die von Liebeskummer handeln, drei Kunstwerke, die durch Liebeskummer inspiriert wurden. Sie regen die Berliner Autorin Elke Heinemann zu sechs künstlerischen Interventionen an: radiofone Eingriffe in die Welt der Liebeskummerkranken, die spannend und unterhaltsam zugleich sind.

Elke Heinemann, geboren 1961, Schriftstellerin, Hörspiel- und Featureautorin, lebt in Berlin. Alfred-Döblin-Stipendium 2012. Hörstück "Ernst Ludwig Kirchner: Inside/Out" (DKultur/WDR/RB 2007).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Musikfest Bremen
Eröffnung mit der Großen Nachtmusik
Glocke, St. Petri, Landgericht
Aufzeichnungen vom 01.09.2012

Werke von Antonio Vivaldi
Marie-Nicole Lemieux, Alt
Ensemble Matheus
Leitung: Jean-Christophe Spinosi

Werken von Tomkins, Tallis, Byrd und Praetorius
Vokalensemble Stile Antico

"A different Porgy, another Bess"
Maria Joao, Gesang
David Linx, Gesang
Brussels Jazz Orchestra

ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

September 2012
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
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