Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Freitag, 25.06.2021
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Samstag, 1. September 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Ich lebe eine Utopie, die nicht die meine ist."
Eine Lange Nacht der kubanischen Dissidenz
Von Peter B. Schumann

Dissidenten sind – nach offizieller kubanischer Lesart – „Söldner im Dienst der USA“. Und entsprechend wird als Feind behandelt, wer sich als Oppositioneller zu erkennen gibt. Wer beispielsweise als unabhängiger Journalist auftritt und kritische Berichte über die sozialen Verhältnisse ins Ausland schickt. Oder wer in einem offenen Brief von der Regierung die Einhaltung der Menschenrechte fordert. Oder wer in Hungerstreik tritt, um gegen die menschenunwürdige Situation in den Haftanstalten zu protestieren. Was sind das für Menschen, die Widerstand leisten gegen „eine Utopie, die nicht die meine“ – wie Yoani Sánchez, Kubas berühmteste Bloggerin? Die Verfolgung, Ausgrenzung und jahrelange Strafen auf sich nehmen – wie der Poet und Nationalpreisträger Raúl Rivero oder der Psychologe Guillermo Fariñas. Die selbst den Tod in Kauf nehmen – wie der Arbeiter Orlando Zapata. Was treibt sie an, und wofür stehen sie? Eine Lange Nacht über die wachsende Opposition in Kuba und einige ihrer wichtigsten Akteure.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Jerry Goldsmith/Morton Stevens: Masada
Part I und II: Jerry Goldsmith
Part III und IV: Morton Stevens
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 40 Jahren: Im "Match des Jahrhunderts" besiegt der amerikanische Schachspieler Bobby Fischer den russischen Weltmeister Boris Spasski in Reykjavik

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Dompfarrer Ulrich Beckwermert

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
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09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 40 Jahren: Im "Match des Jahrhunderts" besiegt der amerikanische Schachspieler Bobby Fischer den russischen Weltmeister Boris Spasski in Reykjavik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Wenn nur ein Tag Frieden wär…
Ein Feature von Stephanie Menge
Moderation: Tim Wiese

Die meisten Menschen auf der Welt wünschen sich, in Frieden leben zu können. Was kann getan werden, damit unsere Welt friedlicher wird? Was können wir selbst für den Frieden tun?

Stell dir vor, alle Menschen auf der Erde versuchten gemeinsam, für einen Tag in Frieden zu leben! Vielleicht würde es ihnen so gut gefallen, dass sie es am nächsten Tag gleich wieder täten und am übernächsten und am überübernächsten und immer so weiter... Alles nur ein Gedankenspiel, ein schöner Traum, denn die Wirklichkeit sieht anders aus. Seit es Menschen gibt, führen sie Krieg – um Land und Wasser, Öl und Diamanten, im Namen des Vaterlandes oder der Religion. Und doch: Die meisten Menschen auf der Welt wünschen sich, in Frieden leben zu können. Ganz gleich, wo sie zu Hause sind, sie teilen dieselbe Sehnsucht. – Was kann getan werden, damit unsere Welt friedlicher wird? Was können wir selbst für den Frieden tun?

Stephanie Menge, geb. 1962 in Mülheim an der Ruhr, lebt mit ihrer Familie in Berlin. Sie schreibt für den Kinderhörfunk und übersetzt Kinder- und Jugendbücher aus dem Englischen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Ein geteilter Bahnhof
Bayerisch Eisenstein an der tschechischen Grenze
Von Sabine Korsukéwitz

Es ist der einzige Grenzbahnhof in Mitteleuropa, der zwei Staatsgebiete berührt: der Bahnhof von Zelezna Ruda und Bayerisch Eisenstein. Bis 1991 stieß hier der kapitalistische Westen direkt an das kommunistische Ausland – mitten auf dem Bahnsteig. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich die Region zwischen Niederbayern und Südböhmen zu einem europäischen Mikrokosmos gewandelt, der allen Vorurteilen zum Trotz blüht. Die einstige Gleichung – hier das wohlhabende, aufgeräumte Bayern, dort die verrottete, einheitssozialistische Landschaft Böhmens – stimmt nicht mehr. Die Vorzeichen haben gewechselt. Heute kommen reiche Tschechen, um im ärmeren Bayerischen Wald Urlaub zu machen. Deutsche Handwerker finden Aufträge in Tschechien – und beide gemeinsam genießen, was sie vor der Haustür haben: die Natur im Nationalpark Bayerischer Wald und dem böhmischen Nachbarn Sumava, mit urwaldartigen Bergwäldern, Gletscherseen, Luchsen und Bibern. Der geteilte Bahnhof wird natürlich auch von beiden Seiten genutzt.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Ist man mit 50 noch "neu"?
Das Neue Geistliche Lied kommt in die Jahre

Kirchenmusiker dringend gesucht
Nachswuchsmangel und neue Perspektiven an den Kirchenmusikhochschulen

Große Tradition und schwierige Vermittlung - wie die EKD unter dem Motto "Reformation und Kirchenmusik" musikalische Traditionen wieder zum Leuchten bringen will
Kirsten Dietrich im Gespräch mit Klaus-Martin Bresgott (Kulturbüro der EKD)

Nach dem Markt zum Psalmengesang
Der "Noonsong" in Berlin-Schöneberg

Vom Tuten und Blasen viel Ahnung
Lust und Frust im Posaunenchor

Moderation: Kirsten Dietrich

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Briefwechsel
Max Brod und Franz Kafka
Gelesen von Simon Böer und Florian Lukas

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Zum 70. Geburtstag des Filmemachers
HERZOG
Porträt einer Leidenschaft
Von Beate Becker
Regie: die Autorin
Mit: Geno Lechner, Max Urlacher, Wilfried Hochholdinger, David Czesienski,
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: DKultur 2012
Länge: 53'58
(Ursendung)

Werner Herzog dreht an exotischen Orten, unter extremen Bedingungen und physischen Anstrengungen und findet spektakuläre Bilder.

Werner Herzog wird in Deutschland vor allem als Regisseur von Filmen mit Klaus Kinski wahrgenommen. Dahinter verschwindet, dass der Bayer, der seit Mitte der 90er-Jahre in Kalifornien lebt, bis heute mehr als 50 Dokumentar- und Spielfilme gedreht hat. Er dreht an exotischen Orten, unter extremen Bedingungen und physischen Anstrengungen und findet spektakuläre Bilder, die den Zuschauer existenziell berühren. Die Autorin hat sich alle Filme angesehen und stellt den innovativen und eigensinnigen Regisseur in Filmausschnitten, Zitaten und Interviews mit seinem Bruder und Manager Lucki Stipetić, dem Filmwissenschaftler Chris Wahl und seinem Kameramann Peter Zeitlinger vor.

Beate Becker, geboren 1967 in Nürnberg, arbeitet als freie Autorin und Regisseurin in Berlin und lebt in der Pfalz. Zuletzt "padeluun. Künstler und Netzaktivist" (DKultur 2010).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Themenabend Musik

"Sie müssen es nicht Musik nennen, wenn der Ausdruck sie verletzt"
John Cage 100
Moderation: Carolin Naujocks

Musik als neue Kunst
Christian Wolff und Dieter Schnebel u.a. über John Cage

Festival Inventionen
Staatsbibliothek Berlin
Aufzeichnung vom 14.2.1992
John Cage:
Music for piano #1 - #84 (1952-56)
Herbert Henck, Klavier

ca. 21.30 Nachrichten

Nach John Cage
Eine Gesprächsrunde mit Heinz-Klaus Metzger, Dieter Schnebel, Frank Schneider, Jakob Ullmann und Walter Zimmermann vom September 1992

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Mitsou" von Colette
Gelesen von Matthias Habich
(Wdh. v. 15.08.2009)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit Spezial

Kultur vom Tage
Abschlusssendung zur documenta 13 aus dem Ständehaus in Kassel
Mitschnitt v. 01.09.2012, 18:00 Uhr

September 2012
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