Seit 11:05 Uhr Lesart
Samstag, 19.06.2021
 
Seit 11:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Sonntag, 25. August 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Lyriksommer
Innere und äußere Landschaften
In den Gedichten von Simon Armitage, John Burnside und Alice Oswald
Von Michael Hillebrecht

Pastorale Idyllen sollte man nicht erwarten: In den Werken dieser britischen Autoren und Autorinnen ist die reale Welt präsent.

Der Schotte John Burnside sieht die Minenarbeiterstadt seiner Kindheit und ihre Umgebung als das Modell für alle seine lyrischen Landschaftsdarstellungen an, selbst wenn diese in Kalifornien oder Spanien entstanden sind. Simon Armitage geht sogar noch weiter. Für ihn ist die ursprüngliche Inspirationsquelle seiner Lyrik der Ausblick, den er als Junge aus dem Fenster auf seinen Geburtsort in West-Yorkshire und die umgebende Moorlandschaft hatte. Alice Oswald hingegen bezeichnet die südwestenglische Landschaft um den Fluss Dart in Devon als ihre wahre Heimat, obwohl sie dort nicht geboren wurde. Allen dreien ist jedoch gemeinsam, dass sie nicht zu idyllischer Naturlyrik neigen.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Daddeln bis der Arzt kommt –Können Sie etwas mit der Spielemesse Gamescom anfangen?
Moderation: Oliver Thoma

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Mathias Mauersberger

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:55 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Der amerikanische Jazzsaxofonist und Komponist Wayne Shorter geboren

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Hindu-Gemeinde in Berlin

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Die armen Herrscher
Von Pfarrer Lutz Nehk
Katholische Kirche

Seitdem der Papst Franziskus heißt, haben die Katholiken die Armut in ihrem Auftragsbuch stehen. Aber der Begriff ist zwiespältig. Armut ist nicht allein ein hohes Ideal des christlichen Lebens. Sie ist auch ein Missstand, den man als Christ nicht hinnehmen kann. Das Leben in Armut und das Bekämpfen der Armut war das Lebensprogramm engagierter christlicher Herrscher, wie der hl. Elisabeth und des hl. Ludwig. Es bleibt eine aktuelle Herausforderung.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Elmar Krämer

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Totentanz auf grünem Grase
Eine Liebeserklärung und ein Abschiedsbrief an den deutschen Fußball
Von Gabriele Kreis und Christoph Behnke
RIAS 1987
Vorgestellt von Martin Hartwig

In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts durchlebte die Bundesliga eine kleine Krise. Die Zuschauerzahlen gingen zurück, außerhalb der Sportpresse wurde der Fußball als seelenlose Geldmaschine kritisiert, und nach der Ära der Beckenbauer, Netzer und Breitner fehlten charismatische Spielertypen. Selbst die Nationalmannschaft, 1980 noch Europameister, hatte an Strahlkraft verloren. Für den RIAS Anlass, sich einmal ganz grundsätzlich Gedanken zur Entwicklung des Fußballs und des Profisports Gedanken zu machen. Aufgestellt waren: Walter Jens, Günther Netzer, Michael Rummenigge, Thomas Ebermann, Ewald Lienen, Otto Rehhagel, Ror Wolf u.v.m.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:40 Album der Woche

09:55 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: Der amerikanische Jazzsaxofonist und Komponist Wayne Shorter geboren

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:50 Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

11:20 Filmmusik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 DVD-Tipp

11:37 Filmtipps

11:40 Filmmusik

11:53 Buchkritik

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Zusammenhalten!
Das Neonlicht beschäftigt sich heute mit der Frage, was Menschen eigentlich zusammenhält. Hilft es zum Beispiel der Freundschaft, wenn man Freundschaftsarmbänder trägt, wie es gerade wieder modern ist? Oder fühlt man sich vor allem seiner Generation verbunden, etwa der Generation Y? Wie sieht es aus mit den Orten, an denen wir leben? Sicherlich ist es prägend, wenn man in der Hauptstadt der Faröer zuhause ist . Aber verbindet das die Torshavner auch in ihrer Kulturproduktion? Und an wen halten sich die Expats in Berlin - werden die mehr zu Berlinern, wenn sie auch mal etwas mit ihnen zu tun haben?

Das Band der Freundschaft
Wir haben mindestens eins schon mal besessen und es spätestens nach der Pubertät wieder abgelegt, weil es dann peinlich wurde: das Freundschaftsarmband. Wolfgang Petry sorgte mit seiner großen Sammlung rund um seine Unterarme dafür, dass wir nun wirklich keinerlei Interesse mehr an diesem Stoffband hatten. Das Freundschaftsarmband verschwand gefühlt in der Versenkung. Doch es ist nie ausgestorben und kämpfte sich langsam zurück. Im Sommer 2013 hat es sich sogar bis in die Modewelt vorgearbeitet.
Von Gesine Kühne

Generation Y
Was ist, wenn man plötzlich erfährt, dass man zur Generation Y gehört? Also zu den Mitte-Zwanzigjährigen, denen in Feuilletons attestiert wird faul, opportunistisch, international und technikaffin zu sein. Gehört man auch dazu, wenn man kein Smartphone hat und nicht auf Facebook ist? Und womit beschäftigt sich eigentlich die Generation Z? Und: was kommt danach?
Von Stephanie Rohde

Mehr als 80.000 Schafe
50.000 Einwohner, 80.000 Schafe, verteilt auf 18 Inseln im Nordatlantik - das klingt beschaulich und ist es auch. Aber neben der großartigen Landschaft und dem wechselhaften Wetter haben die Färöer auch viel Kreativität zu bieten. Vieles davon in der Hauptstadt Torshavn, die zu den kleinsten Hauptstädten Europas gehört.
Von Sabine Loeprick

Expats auf Integrationskurs
Aus aller Welt zieht es junge Kreative nach Berlin: Grafiker, Designer, Musiker, Autoren, Künstler. Sie kommen, um zu arbeiten, zu studieren, sich selbst zu verwirklichen und zu feiern. Die Stadt macht das möglich für ziemlich wenig Geld. Expats heißen sie auf Englisch, Leute, die vorübergehend im Ausland arbeiten und Englisch als Linuga Franca sprechen. Wo immer sie sind, leben sie in einer eigenen Welt. Auch in Berlin. Aber manche von ihnen wollen das nicht mehr und werden aktiv.
Von Katja Hanke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Kakadus Reisen
Einmal um die ganze Welt
Das Kindermuseum mondo mio! in Dortmund
Ab 7 Jahren
Moderation: Patricia Pantel
(Wdh. v. 26.02.2012)

Man muss gar keine große Reise machen, um Abenteuer in anderen Ländern zu erleben. Das Kindermuseum mondo mio! führt kleine und große Besucher
auf eine Reise durch die ganze Welt. 30 spannende Spiel- und Mitmachstationen zeigen, wie Kinder in anderen Ländern leben. Wie fühlt es sich an, Wasser aus einem Brunnen zu holen? Wie lebt es sich ohne Stromversorgung? Was tun, wenn es kein Spielzeug zu kaufen gibt? Das alles und vieles mehr kann man in Dortmund selbst ausprobieren. mondo mio! ist ein Kindermuseum im Westfalenpark der Stadt Dortmund, Schirmherrin ist die UNICEF. Das Museum geht
zurück auf die EXPO 2000-Ausstellung "Basic Needs" des indischen Szenografen Rajeev Sethi, der auf seinen Reisen weltweit landestypische Artefakte und
Dioramen zum Thema Grundbedürfnisse gesammelt hat.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Muß es seyn? Es muß seyn! Es muß seyn!"
Ludwig van Beethovens späte Streichquartette:
das Quartett in F-Dur op. 135
Gast: Frank Schneider
Moderation: Michael Dasche
(Wh. 07.11.2010)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Zwischen Isolation und Integration
Fußballmigranten in Deutschland
Von Wolf-Sören Treusch

Ende 2012 prügelten in Amsterdam drei jugendliche Fußballer einen Linienrichter zu Tode. Sie waren wütend über eine Abseits-Entscheidung des Mannes. Der Fall sorgte auch in Deutschland für Schlagzeilen: vor allem, weil die Täter einen Migrationshintergrund haben. Seit Jahren wird auch im deutschen Amateurfußball die Frage diskutiert: Sind Spieler, die Einwandererfamilien entstammen, disziplinloser und gewaltbereiter als ihre deutschen Mitspieler?
Die Statistik sagt: ja. Zwei Drittel aller verhandelten Spielabbrüche in den unteren Ligen werden von Spielern oder Zuschauern mit Migrationshintergrund verursacht. Warum? Was sind die Hintergründe? Der Sportsoziologe Gunter Pilz sagt, viele Fußballer mit ausländischen Wurzeln kämpften auf dem Spielfeld um soziale Anerkennung und Gleichbehandlung. Wie steht es um die Integration im Fußballland Deutschland?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

Von der Charakterdarstellerin zur "komischen Alten"
Die Schauspielerin Adele Sandrock
Moderation: Claus Fischer

18:30 Uhr

Hörspiel

Lyriksommer
Ein armer verlassener Mann sieht in einen grauen Sonntag mit Regen
Von Gottfried Benn
Bearbeitung: Norbert Jochum
Regie: Alfred Behrens
Mit: Peter Roggisch
Ton: Helmut Becker
Produktion: HR 2000
Länge: 78’44

Gottfried Benns Leben in Berlin wurde 1935 "wirtschaftlich, beruflich und vollends, Sie wissen, literarisch (…)" untragbar. Eine Brief-Textcollage.

Anschließend: Gottfried Benn liest eigene Gedichte
RIAS Berlin 1957

"Gute Regie ist besser als Treue." (Gottfried Benn) Aus zahlreichen Briefen an Tilly Wedekind und Elinor Büller sowie aus Briefen an F. W. Oelze und anderen Texten hat Norbert Jochum eine Collage zusammengestellt, die jenes Bennsche Credo auf irritierende Weise beleuchtet. Unter den Nationalsozialisten war Benns Lage in Berlin 1935 unhaltbar geworden: "wirtschaftlich, beruflich und vollends, Sie wissen, literarisch. Ich habe meine Praxis aufgelöst, die Belle-Alliance-Straße wird mich nicht wiedersehen. Ich tauche unter, kehre zurück, woher ich kam, zur Armee, Standort zunächst Hannover. (...) Ich bin nicht sicher, ob ich das Richtige unternehme, aber das andere ging auch nicht weiter. Ich muß sehen, was wird, ob es geht, ob ich noch einmal eine neue Existenz finde. Skepti-scher, kälter, erwartungsloser kann man ein neues Leben nicht beginnen, als ich es hier tue."

Gottfried Benn (1886-1956), war ein deutscher Arzt, Dichter und Essayist.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Lucerne Festival
Eröffnungskonzert
Kultur- und Kongresszentrum Luzern
Aufzeichnung vom 16.08.2013

Johannes Brahms
Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81

Arnold Schönberg
Orchesterzwischenspiel und „Lied der Waldtaube“
aus: „Gurrelieder“

ca. 20.40 Konzertpause mit Nachrichten

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 („Eroica“)

Mihoko Fujimura, Mezzosopran
Lucerne Festival Orchestra
Leitung: Claudio Abbado

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

"Dann lach' ich, dann mach ich ein bisschen tralala"
Operettenbearbeitungen in neuer Sicht
Von Heidi Mottl

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

August 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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Die Schriftstellerin Heike Geißler hat in Klagenfurt gelesen und übt nun deutliche Kritik an der Arbeit der Jury: Die Diskussion sei unfair und nicht auf den Text bezogen gewesen. Das sei aber das Mindeste, was Literaturkritik leisten müsse.Mehr

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