Seit 14:05 Uhr Religionen
Sonntag, 24.01.2021
 
Seit 14:05 Uhr Religionen
Tagesprogramm Sonntag, 18. August 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Lyriksommer
Brot und Dichtung
Wie Lyriker Geld verdienen
Von Dana Ranga

Kann man vom Gedichteschreiben leben? Ist das nicht eine brotlose Kunst? Das fragen sich viele, die sich zur Lyrik berufen fühlen.

Kann man vom Gedichteschreiben leben? Ist das nicht eine brotlose Kunst? Das fragen sich viele, nicht nur die besorgten Eltern derjenigen, die sich zur Lyrik berufen fühlen. Aber geht es hier um einen Beruf? Die wenigsten der in Deutschland lebenden Lyrikerinnen und Lyriker können vom Gedichteschreiben leben. Für sie ist die Beschäftigung mit Literatur ganz selbstverständlich Teil ihres Berufsbildes. Doch die meisten Dichterinnen und Dichter gehen zusätzlich einem sogenannten Brotberuf nach, manche, weil sie es müssen, andere, weil der Zweitberuf ihnen einen unabhängigen Schreibrhythmus garantiert und neben dem Geld auch Erfahrungen bringt. Doch gibt der Nebenberuf tatsächlich Inspiration oder verbraucht er letztlich die Energie, die für das Schreiben benötigt wird?

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Die Sonntagsfrage – Lassen Sie sich von Meinungsumfragen beeinflussen?
Moderation: Justin Westhoff

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Carsten Beyer

Tocotronic sind ein Phänomen: Seit mittlerweile 20 Jahren ist die Hamburger Band stilprägend für eine ganze Jugend-Kultur: Slacker, Nerds, Kunststudenten und Punks – alle können sich auf die selbstironischen Schrammelsongs der „Tocos“ einigen. Jetzt, zum 20-jährigen Jubiläum, erinnert eine Jubiläums-CD mit dem schlichten Titel „20“ an Höhen und Tiefen der Bandkarriere. Carsten Beyer stellt sie in der Tonart Lounge vor. Außerdem gibt es Live- Musik von Fat Freddy's Drop aus Neuseeland und Neuerscheinungen aus dem Monat August.

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Jürgen Liebing

05:55 Kalenderblatt

Vor 250 Jahren: Der Arzt Johann Christian Senckenberg gründet in Frankfurt die "Dr. Senckenbergische Stiftung"

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Christliche Wissenschaft

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

„Dr. Luther antwortet - Martin Luther als Ratgeber in Alltagsfragen“
Von Pfarrerin Lucie Panzer und Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann
Evangelische Kirche

Wie man beten lernen kann, was bei der Kindererziehung hilft, Mittel gegen trübe Stimmung und Mutlosigkeit, ob Kriegsleute im seligen Stand sein können und was man denn mit gutem Gewissen essen und trinken kann – nach Rat und Lebenshilfe fragen Menschen heute genauso wie zu Zeiten Martin Luthers. Viele Probleme sind die gleichen wie damals, auch wenn sich die Verhältnisse geändert haben. Lucie Panzer und Wolf-Dieter Steinmann zeigen: Luthers Antworten sind manchmal unerträglich altväterlich – oft aber lebensklug, humorvoll und überzeugend.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Ulrike Jährling

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Aus der Nähe betrachtet: Der Herr Qualtinger – ein akustisches Portrait des Wiener Kabarettisten Helmut Qualtinger
RIAS 1963
Vorgestellt von Martin Hartwig

1928 in Wien geboren und 1986 eben dort gestorben, wurden die Figuren des Schauspielers und Kabarettisten Helmut Qualtinger nicht nur in Österreich zum Prototypen des grantelnden Wiener Kleinbürgers. Er verlieh seinen Helden, etwa dem berühmten „Herrn Karl“, die Jovialität und Liebenswürdigkeit, die man vom Volkstheater kennt und stellte dabei jedoch immer vor allem die andere Seite des kleinen Mannes heraus: seinen grenzenlosen Opportunismus und seine Brutalität. 1963 lud Horst Eifler Qualtinger ins RIAS Studio ein und sprach mit ihm über Wien und Berlin, über alte Nazis in Österreich und alte Nazis in Deutschland. Zwischendurch hörten die beiden immer wieder in das Werk des großen Wieners hinein.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:40 Album der Woche

09:55 Kalenderblatt

Vor 250 Jahren: Der Arzt Johann Christian Senckenberg gründet in Frankfurt die "Dr. Senckenbergische Stiftung"

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:50 Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:30 Kulturnachrichten

11:33 DVD-Tipp

11:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:53 Buchkritik

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Es geht auch anders
Das Neonlicht beschäftigt sich heute mit unterschiedlichen Versuchen, einmal anders an die Welt heranzugehen. Warum zum Beispiel nicht einmal ein Parkhaus als Partylocation nutzen? Warum nicht Rolltreppen zum öffentlichen Verkehrsmittel deklarieren? In München nutzt die deutsch-türkische Sängerin Ebow gerne Waschsalons und Supermärkte für ihre Auftritte. Und in London versuchen ein paar Wirtschaftspioniere derzeit ein sozialeres Finanzsystem zu entwickeln.

Zu schade zum Parken
Parkhäuser sind die ungeliebten Kinder im Städtebau. Funktional in der Form, nicht aber sehr schön. Gleichzeitig avancieren sie immer mehr zu Kulturorten. Und wenn man einmal genauer hinschaut, liegen die Vorteile für die neue Nutzung auch auf der Hand: Zentral gelegen und manchmal auch mit einem Parkdeck ausgestattet, das viel zu schade zum Parken ist.
Von Marietta Schwarz.

Innovativste Stadt der Welt
Welche Stadt ist die „innovativste Stadt der Welt“? Das haben sich in einem Internet-Wettbewerb das amerikanische Urban Land Institute und das Wall Street Journal gefragt. Das Ergebnis nach Eingang von 980.000 Stimmen: Weder New York noch Tel Aviv, sondern Medellin. Die mit 2,4 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Kolumbiens – ehemals vor allem durch das gleichnamige Drogenkartell berühmt – punktete mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Gondeln und Rolltreppen.
Von Sonja Gerth

„Wie Hip Hop auf einer türkischen Hochzeit“
"Meine Musik ist wie Hip Hop auf einer türkischen Hochzeit" So beschreit die junge Deutsch-Türkin Ebru "Ebow" Düzgün ihr Album-Debüt. Sie verpackt darin soziale Realitäten in angriffslustige Texte, spielt mit Geschlechterrollen türkischer Communities und untermalt das Ganze mit orientalischen Samples und Nineties-R´n`B. Aufmerksamkeit gewann die energische Sängerin in den letzten Jahren vor allem mit Guerilla-Auftritten im Münchner Bahnhofsviertel – in Waschsalons, Straßenbahnen und türkischen Supermärkten.
Von Andi Hörmann

We are the bank
Auch in London gibt es die „Big Five“ – nicht die, die man von einer Safari kennt – Tiger, Löwe und dergleichen, sondern Bankenriesen, wie RBS und Santander, die 70 Prozent aller britischen Privatkonten verwalten. Eine solche Konzentration im Bankensektor kennen wir in Deutschland mit unseren Regionalbanken nicht. Und doch gibt es in der Londoner „City“ auch ein paar Pioniere, die an alternativen und sozialeren Finanzsystemen arbeiten. Ob Kredite, Konten oder Währungen: Das Motto dieser Finanziers heißt: „We are the Bank“.
Louise Brown

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Yasmund
Von Holger Teschke
Ab 9 Jahren
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komposition: Frank Merfort
Mit: Jennipher Antoni, Christine Oesterlein, Winfried Glatzeder, u. a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009
Länge: 46'20
Moderation: Ulrike Jährling
(Wdh. v. 05.06.2011)

Viele Mächtige machten sich auf die Reise, um die friedliche Insel Yasmund zu erobern. Alle suchten sie die Bernsteinschale, die große Zauberkraft besaß.

Vor langer Zeit war das Leben auf der Ostseeinsel Yasmund friedlich. Die Menschen kannten die Geheimnisse des Wassers, des Feuers und der Erde. Sie verstanden die Sprachen der Tiere und der Pflanzen und sie lebten einträchtig mit den Unterirdischen und den weißen Frauen in den Wäldern und auf den Kreideklippen. Alle hatten gleichen Anteil am Reichtum der Insel. Die Männer brachten die Ernte der Felder und des Meeres ein, die Frauen heilten Krankheiten und hüteten das Feuer. Aber die Göttin der Insel besaß eine Schale aus hellem Bernstein, deren Licht weit über das Meer strahlte und die eine große Zauberkraft besaß. Sie war so berühmt, dass viele Mächtige anrückten, um sie zu erobern.

Holger Teschke, geboren 1958 auf Rügen, seit 2006 freier Autor und Übersetzer, für die Bearbeitung von „20000 Meilen unter dem Meer" erhielt er den Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2008.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"Bester, mir ist schon wieder was eingefallen!"
Ludwig van Beethovens späte Streichquartette:
das Quartett in cis-Moll op. 131
Gast: Frank Schneider
Moderation: Michael Dasche
(Wdh. vom 26.9.2010)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Aus dem Schaufenster in den Schatten?
Der Behindertensport nach den Paralympics von London
Von Hendrik Maaßen

Vor einem Jahr hatte der Behindertensport bei den Paralympics von London einen in seiner Geschichte beispiellosen Auftritt. 4280 Athleten aus 166 Ländern traten beim zweitgrößten Sportfest der Welt an. Stadien und Hallen waren ausverkauft, Fernsehsender übertrugen so viel wie nie zuvor und auch die Professionalisierung der Sportler hat eine neue Dimension erreicht. Die Paralympics haben nun auch ihre Stars und Skandale. Man erinnere sich an den Messfehler im Diskuswerfen, der dazu führte, dass schließlich zwei Goldmedaillen vergeben wurden. Und auch Dopingprobleme gehören mittlerweile zum professionalisierten Behindertensport. Was ist nach zwölf Monaten von den Spielen geblieben? Hat sich die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung wirklich verändert?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

Raisin' the rent - Swing Songs über Mieten und Alternativen
Moderation: DJ Swingin' Swanee

18:30 Uhr

Hörspiel

Lyriksommer
Leopardi oder Das Massaker der Illusionen – Rette sich, wer kann (2/2)
Fragmente für ein Selbstbildnis aus früher Romantik
Von Giacomo Leopardi
Übersetzung aus dem Italienischen, Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer
Mit: Heiko Senst, Werner Wölbern, Matthias Haase, Gertrud Roll, Peter Lieck, Birgit Walter u.a.
Ton: Günther Kasper
Produktion: WDR 1995
Länge: 59‘03

Mit ironischem Pessimismus beschreibt Leopardi in seinen dramatischen Dialogen und Lehrgedichten die Phänomene einer zerfallenden Gesellschaft.

Anschließend Lesung: Francesco Petrarca über sich selbst.
Aus: Das lyrische Werk - „Glaube, der mich wappnet gegen Furcht“
RIAS Berlin 19.07.1959 (Länge: 28'09)

Im zweiten Teil des Hörbildes über den Dichter Leopardi sind Passagen aus seinen dramatischen Dialogen und Lehrgedichten eingestreut, in denen sich sein Weltbild, Denken und Empfinden verdeutlichen. Durchzogen von einem nihilistischen und auch ironischen Pessimismus wird scharf und genau Stellung bezogen zu den Phänomenen einer zerfallenden Gesellschaft.

Heinz von Cramer (1924-2009) studierte Musik bei Boris Blacher. Lebte ab 1953 in Italien. Als Bearbeiter, Autor und Regisseur schuf er rund 300 Hörspiele. 1975 und 1985 erhielten seine Inszenierungen von "Goldberg-Variationen" von Dieter Kühn und "Nachtschatten" von Friederike Roth den Hörspielpreis der Kriegsblinden.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Kammermusikfest Lockenhaus 2013
"Schuld und Sühne"
Ein Rückblick

Heinz Holliger
Romancendres

Jean-Marie Leclair
Violinkonzert op.10 Nr. 6 g-Moll

Anton Arensky
Quartett op. 35

Constantin Régamey
Quintett

Erik Satie
Embryons desséchés

Nadja Boulanger
Trois pièces

Alban Berg
4 Klarinettenstücke op. 5

Francesco Corti, Cembalo
Barnabas Kelemen, Violine
Reto Bieri, Klarinette
Nicolas Altstaedt, Violoncello
u.a.

ca. 20.45 Konzertpause mit Nachrichten

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Electronic mit afrikanischem Groove
Lucas Ligeti und seine Band Burkina Electric
Von Birgit Koß

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

August 2013
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
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