Samstag, 17.04.2021
 
Tagesprogramm Mittwoch, 22. August 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Fortbewegung
Wer Bahnhof nicht versteht, kommt nicht an
Torsten, die U-Bahn, die Liebe und Deutschland
Von Ursula Weck
Regie: die Autorin
Mit: Veit Schubert, Gerd Grasse
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DS-Kultur/SFB/RB 1993
Länge: 45‘10
(Wiederholung vom 13.09.1993)

Für Torsten ist die U-Bahn nicht nur ein Beförderungsmittel, sondern Teil seines Lebenstraumes. Sein Leben wird symbolisch zur Reise.

Anschließend: Bahnhofsgeschichten

Torstens Leidenschaft ist das U-Bahn-Fahren: stundenlang, von Endstation zu Endstation. Als Kind war Torsten jahrelang in einer dunklen Kammer eingesperrt, verbrachte dann seine Jugend in psychiatrischen Anstalten und in Heimen. Die Erinnerungen und die Sehnsucht nach Liebe führen ihn immer wieder in die dunklen Schächte der U-Bahnhöfe, um wegzufahren und um irgendwo anzukommen. Für ihn ist die U-Bahn nicht nur ein Beförderungsmittel, sondern Teil seines Lebenstraumes geworden. So wird dieses Leben symbolisch zur Reise, der Bahnhof ein mögliches Ziel. »Wir sitzen alle im gleichen Zug und reisen quer durch die Zeit. Wir sehen hinaus. Wir sahen genug. Wir fahren alle im gleichen Zug und keiner weiß, wie weit.« (Erich Kästner)

Ursula Weck, 1951 in Ratingen geboren, seit 1983 Autorin und Regisseurin für den Hörfunk. Lebt in Berlin. Für DKultur (2007): ›Ich wünsch mir für den Sommer Winter. Jugendliche entdecken die Natur‹.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Immer mehr Beschäftigte müssen auch am Wochenende arbeiten – Wie kommen Sie in der modernen Arbeitswelt zurecht?
Moderation: Monika van Bebber

Die Arbeitswelt in Deutschland ist härter geworden: Ein Viertel aller Beschäftigten muss inzwischen auch am Wochenende ran. Der Anteil der Nachtarbeiter hat ebenfalls zugenommen. Es gibt immer mehr befristete Verträge, die Wochenarbeitszeit liegt im Schnitt bei fast einundvierzig Stunden. – Müssen Sie im Beruf mehr leisten als früher? Und ist Ihnen das eine Last oder vielleicht ja auch eine Freude? Ist Ihr Job unsicherer geworden? Muss man froh sein, wenn man überhaupt Arbeit hat?

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Country
Moderation: Maximilian Preisler

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der französische Komponist Claude Debussy geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Domprediger Thomas Müller

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Wir sind schließlich in Deutschland hier
Von Lena Gorelik

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Sippschaft" von Nina Raine
Deutsche Erstaufführung unter der Regie von Peter Hailer
im Ernst-Deutsch-Theater Hamburg
Theater-Tipp von Katja Weise

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der französische Komponist Claude Debussy geboren

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Bürger, und nun?
Rostock-Lichtenhagen 20 Jahre nach den Brandanschlägen
Von Peter Marx

Wie lebt es sich heute in Rostock-Lichtenhagen? Und vor allem: Wie schauen die Lichtenhagener auf die Ereignisse im August 1992 zurück? Das Image des Rostocker Stadtteils ist immer noch angeschlagen. Die Stadt und Bürger vor Ort bemühen sich um ein friedliches Nebeneinander, aber ist es auch zu einem Miteinander geworden? Peter Marx geht diesen Fragen nach.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
Wo die Worte enden, beginnt die Musik
Zum 150. Geburtstag von Claude Debussy
Moderation: Patricia Pantel

Claude Debussy (1862 – 1918) ist als Kind nie zur Schule gegangen und hatte deshalb sein Leben lang mit der Rechtschreibung zu kämpfen. In der Musik jedoch fand er die Ausdrucksmöglichkeiten, die ihm ansonsten fehlten. Rebellisch und auf der Suche nach eigenen Ausdrucksmöglichkeiten entdeckte er mit 27 Jahren die im 19. Jahrhundert in Europa ganz unbekannte Musik aus Java. Diese Musik aus Asien inspirierte ihn zu seiner ganz eigenen Tonsprache. Er erschafft eine Musik, die im Konzertsaal zu schweben scheint. Doch das fanden zu seinen Lebzeiten längst nicht alle Zuhörer amüsant!

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Zweitgrößter Öl- und Gaslieferant der USA - Ölrausch in Northdakota
Von Sabrina Fritz

Kanadas wertvollstes Dorf - Der Goldboom in Red Lake in Ontario
Von Thomas Schmidt

Moderation: Isabella Kolar

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Grenzgängerfigur zwischen Kultur und Natur
100 Jahre Tarzan
Von Wiebke Porombka und Ulrich Rüdenauer

Tarzan erobert seit 1912 das Publikum: Doch wo steht dieser robuste, kein Wort verlierende, dafür aber einen Schrei ausstoßende Mann heute?

Am 27. August 1912 erschien „Tarzan of the Apes“ des amerikanischen Schriftstellers Edgar Rice Burroughs erstmals im All-Story Magazine. Ab 1914 schwang sich Tarzan dann auch in Buchform und in 23 Fortsetzungen von Baum zu Baum. Unzählige Verfilmungen folgten, Comic-Ausgaben und sogar Musicals. Tarzan, als Sohn eines britischen Lords entführt und von Meuterern an der afrikanischen Küste ausgesetzt, wurde im 20. Jahrhundert zu einer ikonografischen Gestalt, zu einer Grenzgängerfigur zwischen Kultur und Natur. Doch wie steht es heute um diesen Helden? Zumal Tarzan – dieser starke, robuste, etwas gefühlsarme, kein Wort verlierende, dafür aber einen brünftigen Schrei ausstoßende Mann - sich im Prozess der Zivilisation immer mehr abhanden kommt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Roy Nathanson's Sotto Voce
Aufzeichnung vom 17./18.11.11, Rolf-Liebermann-Studio, NDR
Roy Nathanson, Saxofon/Gesang
Sam Bardfeld, Violine
Curtis Fowlkes, Posaune/Gesang
Tim Kiah, Bass, Gesang
Napoleon Maddox, Human Beatbox/Gesang
Moderation: Matthias Wegner

Roy Nathanson hat seit den 1980er Jahren in der lebendigen New Yorker Downtown-Szene mitgemischt. Der Saxophonist spielte u.a. bei John Luries berühmten „Lounge Lizards“ und gründete zusammen mit dem Posaunisten Curtis Fowlkes die herrlich kauzigen „Jazz Passengers“.
Die Zusammenarbeit mit Fowlkes hat Roy Nathanson immer wieder neu belebt. Beide Musiker sind auch die kreativen Köpfe der Band „Sotto Voce“. Musik mit Worten und eigener Großstadt-Lyrik kreativ zu verbinden, darum geht es Ihnen. Um das hinzubekommen, treten bei „Sooto Voce“ alle fünf Musiker auch als Sänger in Erscheinung. Da niemand von ihnen als Sänger ausgebildet ist, sie aber alle über eine große Musikalität verfügen, entstehen ungeschliffene, aber hoch interessante Ergebnisse. Die Funktion des Schlagzeugers übernimmt der Vokal-Akrobat Napoleon Maddox. Bandleader Nathanson zu dieser Entscheidung: „Wir haben viele Schlagzeuger ausprobiert, doch das Verhältnis zwischen den Instrumenten und den Stimmen ist sehr empfindlich. Als ich dann Napoleon Maddox bei einer Jam-Session kennen lernte, fand ich ihn sofort toll und fand auch, dass zu diesem Projekt ein gesungenes Schlagzeug ganz besonders gut passt. Er ist fantastisch“. Wie schon bei früheren Bands und Projekten findet Roy Nathanson auch mit „Sotto Voce“ eine hervorragende Balance zwischen Humor, Ironie und Ernsthaftigkeit. Zwischen herausfordernden, schrägen und zugänglichen Momenten.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Wie Jakub, mein Vater, sich von uns wegverwandelte (2/2)
Nach "Die Zimtläden" und anderen Erzählungen von Bruno Schulz
Aus dem Polnischen von Josef Hahn, Mikolaj Dutsch
Musikcollage, Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer
Mit: Gabriela Maria Schmeide, Werner Wölbern u.v.a.
Ton: Martha Seeberger
Produktion: HR 1998
Länge: 53’11

Hörspiel nach "Die Zimtläden" und anderen Erzählungen von Bruno Schulz.

"Wir halten das Wort üblicherweise für den Schatten der Wirklichkeit, für ihr Abbild. Richtiger wäre die umgekehrte Behauptung: Die Wirklichkeit ist der Schatten des Wortes." (Bruno Schulz)

Bruno Schulz wurde 1892 in Drohobycz geboren. In Lemberg und an der Wiener Kunstakademie studierte er Architektur und Malerei, war anschließend in seiner Heimatstadt als Zeichenlehrer tätig. Er unternahm Reisen ins In- und Ausland, stand mit vielen seiner polnischen Kollegen, aber auch mit Thomas Mann und Joseph Roth in Briefkontakt. Auf diese Weise versuchte er, seine literarische Produktion bekannt zu machen – meist erfolglos. Nach dem Einmarsch der Deutschen lebte er im Drohobyczer Getto. Am 19. November 1942 wurde er auf offener Straße von einem Gestapomann erschossen. Ende 1933 erschien in Warschau sein erstes Buch "Die Zimtläden".

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

August 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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