Seit 13:05 Uhr Breitband
Samstag, 17.04.2021
 
Seit 13:05 Uhr Breitband
Tagesprogramm Dienstag, 7. August 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Wo ist wirklich vorne?
Über Widersprüchlichkeit und Notwendigkeit der Avantgarde
Von Hans Rempel
Produktion: DKultur 2008

Der Begriff Avantgarde beschreibt ein komplexes Feld mit "Provokationspotenzial". Alle Innovationen der Kunst haben damit zu tun.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Megastaus, Schlaglöcher, extreme Benzinkosten – Ist der Individualverkehr am Ende?
Moderation: Justin Westhoff

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Christian Graf

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der österreichische Physiker Victor Franz Hess entdeckt bei einer Ballonfahrt die Kosmische Strahlung

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pastorin Elke Drewes-Schulz

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Inflation - der falsche Weg aus der Schuldenkrise
Von Philip Plickert

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Theater-Tipp
Ferdinand Raimunds "Der Bauer als Millionär -
Puppentheater bei den Salzburger Festspielen
Von Bernhard Doppler

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der österreichische Physiker Victor Franz Hess entdeckt bei einer Ballonfahrt die Kosmische Strahlung

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Der Hamburger und seine Alster
Eine Beziehungsgeschichte
Von Hartwig Tegeler

Wollte man ein Credo der Hamburger Pfeffersäcke seit den Zeiten der Hanse auf die beiden wichtigsten Wasserstraßen der Freien und Hansestadt Hamburg anwenden, dann war die Elbe immer zuständig für die Ökonomie, die Alster fürs Beschauliche. Die Quelle der 56 Kilometer langen Alster liegt im Schleswig-Holsteinischen. Über sie wurden aus dem Norden nach dem Großen Hamburger Brand von 1842 die Steine für den Wiederaufbau herbeigeschafft, doch seit langen Zeiten ist die ökonomische Bedeutung der Alster gegen die der Freizeitnutzung zurückgetreten. Das Befahren des lauschigen Flusses mit Kanus, Kajaks, Ruder- oder kleinen Segelbooten dient dem Hanseaten wie Hamburgs Touristenscharen als veritables Vergnügen.

13:30 Uhr

Kakadu

Erzähltag für Kinder
Ein Fellknäuel namens Heimweh
Eine Erzählung von Hartmut El Kurdi
Ab 6 Jahren
Gelesen vom Autor
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Moderation: Tim Wiese

Mit ihrem Heimweh soll Lilly sprechen hat Mama gesagt. Doch was, wenn das Heimweh antwortet?

Lilly und ihre Familie können in diesem Jahr nicht zusammen in den Sommerurlaub fahren: Der Umzug und die Wohnungsrenovierung haben einfach zu viel gekostet. Und jetzt ist auch noch die Waschmaschine kaputtgegangen. Also verbringt Lilly die Ferien bei ihrer Tante Paula in Hannover. Eigentlich gar nicht so übel: Tante Paula ist zwar außen etwas ruppig, aber innen ziemlich nett, in Hannover gibt es einen tollen Zoo und man kann Ausflüge machen, zum Beispiel ans Steinhuder Meer, das zwar kein echtes Meer ist, sondern nur ein großer See, aber egal. Man kann Boot fahren, Fischbrötchen essen und dicke Steine ins Wasser schmeißen. Wie an einem richtigen Meer. Wenn nur dieses doofe Heimweh nicht wäre! Als Lilly sich in der ersten Nacht ins Bett legt und versucht einzuschlafen, erinnert sie sich daran, dass ihre Mutter ihr gesagt hat, sie soll mit ihrem Heimweh reden, wenn sie traurig ist. Das findet Lilly zwar albern, aber sie probiert es trotzdem. Womit sie nicht gerechnet hat ist, dass das Heimweh ihr antwortet …

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Sündenstadt in der Savanne - Das afrikanische Vergnügungsparadies Sun City
Von Claus Stäcker

Das vergessene Königreich - Alltag im krisengebeutelten Swasiland
Von Achim Bogdahn
Moderation: Jörg Sucker

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Literatur

"Nur ein Katzensprung"
Die Renaissance von Tieren in der Literatur
Von Uta Rüenauver
(Wdh. v. 12.04.2011)

Tiere sind der Menschen beste Freunde und ärgste Feinde, sind ihnen nah und fern zugleich. Diese Ambivalenz macht sie zu perfekten Protagonisten für die Literatur.

Tiere sind der Menschen beste Freunde und ärgste Feinde. Mit vielen Tieren teilt der Mensch 80 oder gar 90 Prozent der Gene, und doch sind diese Geschöpfe unübersehbar anders als er: Tiere sind dem Menschen nah und fern zugleich. Diese Ambivalenz macht sie zu perfekten Protagonisten für die Literatur. Früher, in den Fabeln der Antike und der Aufklärung, war das Schaf dumm, war der Fuchs schlau, die Ameise fleißig. Heute betätigt sich im Krimi "Glennkill" von Leonie Swann ein Schaf in bester Sherlock-Holmes-Manier als Detektiv und sucht den Mörder des Hirten. Karen Duve und Yann Martel erblicken in Tieren Lebewesen, die Respekt und Mitgefühl verdienen, und Marion Poschmann entdeckt im Hund, dem treuen Gefährten, den Führer in eine andere Welt. Viele Tierarten mögen derzeit vom Aussterben bedroht sein, doch in der Literatur muss man um sie nicht fürchten. Dort feiern sie eine erstaunliche Renaissance.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Young Euro Classic
Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 04.08.2012

Dan Dediu
Frenesia für Orchester op. 84 (2000)

Giuseppe Verdi
Ouvertüre zu "La forza del destino“

Richard Strauss
Don Juan op. 20
Tondichtung nach Nikolaus Lenau

ca. 20.45 Konzertpause mit Nachrichten

Sergej Rachmaninow
Symphonische Tänze op. 45

George Enescu
Rumänische Rhapsodie A-Dur op. 11 Nr. 1

Rumänisches Nationales Jugendorchester
Leitung: Cristian Mandeal

22:00 Uhr

Alte Musik

„Im Zorn heftig, in den großen Affekten hochmögend und erhaben ...“
Die Affekte als Stilmittel der barocken Oper
Von Micaela von Marcard
(Wdh. v. 28.04.2009)

Momente des antiken Theaters wollte man wiederbeleben – erschaffen wurde die barocke Oper, mit all ihren Verstrickungen und Gefühlswallungen.

Im ausgehenden 16. Jahrhundert machten sich Gelehrte und Musiker an die Wiederbelebung des antiken Theaters. Sie waren überzeugt, dass die menschlichen Affekte in Tragödie und Komödie von Musik unterlegt waren, eine Überzeugung, die die Tonsetzer der sich gerade entwickelnden Gattung Oper übernahmen, ausbauten, veränderten und in neue Formen überführten. Schon die erste Opernkomponistengeneration Peri, Caccini, Rossi, Monteverdi, dann Cavalli bildeten kompositorische Stilmittel heraus, die die menschlichen Empfindungen in Arientypen und Naturgleichnissen widerspiegelten. Das Trinklied jubelte von Euphorie, in der die Verzweiflung mitschwingt, die Schlafarie kündete von Melancholie, Depression und Erschöpfung. Vor allem die Natur war Sinnbild für Gefühlsabgründe: Der Sturm fegt durch die tosenden Gemüter, die säuselnden Winde hingegen sprechen von einer verzückten Verliebtheit, das Bächlein schließlich von einer zur Ruhe gekommenen Erregung. Tempo, Rhythmus, Tonart wie auch die Stimmbehandlung hätten bei diesen Seelenäußerungen nicht unterschiedlicher sein können, hoben die Musiktheoretiker der Zeit immer wieder hervor. Es bilden sich Topoi heraus, von denen natürlich die Rachearie mit ihren atemberaubenden Koloraturen am signifikantesten ist. Die großen Komponisten der nachfolgenden Generationen Händel und Vivaldi z.B. finden bereits Arienformen vor, derer sie sich bedienen können. Haydn und Mozart sollten sie schließlich zur Vollendung führen. Aber selbst Wagner und Verdi griffen noch auf sie zurück: im „Fliegenden Holländer“ und in „Otello“ symbolisiert der Sturm immer noch das Chaos der Herzen.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

August 2012
MO DI MI DO FR SA SO
30 31 1 2 3 4 5
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