Seit 00:05 Uhr Neue Musik
Donnerstag, 05.08.2021
 
Seit 00:05 Uhr Neue Musik
Tagesprogramm Sonntag, 28. Juli 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Lyriksommer
Iranische Ikone der Freiheit
Das radikale Leben und Dichten der Forough Farrokhzad
Von Nicoletta Torcelli
(Wdh. v. 12.06.2011)

Bis heute eine Vorreiterin der künstlerischen Erneuerung und Inspiration für viele, die im Iran eigene Wege gehen wollen.

Die iranische Lyrikerin und Regisseurin Forough Farrokhzad ist 1967 bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Bis heute gilt sie als Vorreiterin einer künstlerischen Erneuerung und inspiriert viele, die sich gegen Zensur, Verfolgung und Einschränkungen durch das Regime der Mullahs zur Wehr setzen und nach neuen Wegen des Ausdrucks suchen. Dazu gehören die bildende Künstlerin Shirin Neshat, der Filmregisseur Abbas Kiarostami, zahlreiche Musikerinnen und Musiker sowie die iranische Bloggerszene.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Zugkatastrophe in Spanien – Fährt die Angst immer mit?
Moderation: Oliver Thoma

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Michael Neumann

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:55 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der brasilianische Bandenführer Virgulino Ferreira da Silva wird von Polizisten erschossen

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Bahá'í

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

„Geht hinaus in die ganze Welt“ – Weltjugendtag in Rio
Von Dekan Paul Magino
Katholische Kirche

Mit zwei Millionen Jugendlichen aus der ganzen Welt feiert Papst Franziskus in Rio de Janeiro den Weltjugendtag. Was brauchen wir zum Leben? Wie ist der Reichtum auf dieser Welt verteilt? Und was haben junge Christinnen und Christen dazu zu sagen? Dass sind Fragen, die die jungen Menschen mit dem Papst und Bischöfen im Licht des Evangeliums beleuchten. Sie gehen wieder hinaus in die ganze Welt, um einzutreten für mehr Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Was sie uns mitbringen?

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Ulrike Jährling

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Kalter Krieg und heiße Rhythmen
Über den AFN Berlin von Otto Draeger
DLF 1988
Vorgestellt von Margarete Wohlan

AFN Berlin war Teil des Soldatensenders American Forces Network und sendete in Berlin seit dem 4. August 1945. Er war der mit Abstand populärste AFN-Sender in Europa. Warum das so war, zeigt der Autor Otto Draeger durch Rückblicke in die 50er Jahre und Gespräche mit Fans und Machern – unter anderem mit Mark White, der von 1952 bis 1988 Programmdirektor des AFN Berlin war. "Berlin hat was ganz Besonderes gehabt, es gab eine enge Bindung zu den West-Alliierten und den Westberliner Hörern." Für die Deutschen war der Sender der erste Bezugspunkt zu aktueller Musik aus den USA und zur englischen Sprache. Außerdem vermittelte der AFN Berlin seinen Hörern im Westteil der Stadt das Gefühl, nicht allein zu sein. Diese Geschichte kann keine andere Stadt erzählen. Auch das wird deutlich im Feature von Otto Draeger, der damit AFN Berlin ein Hörfunk-Denkmal gesetzt hat.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:40 Album der Woche

09:55 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der brasilianische Bandenführer Virgulino Ferreira da Silva wird von Polizisten erschossen

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:50 Radiofeuilleton - Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:53 Buchkritik

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Kraut und Schienen
Ein Neonlicht, das Grundbedürfnisse befriedigt: Erst wird gegessen, dann im Matsch gespielt. Sentimental kann man dann noch das Ende der Zukunft betrauern. Und schließlich wird philosophiert, warum wir Großstädte eigentlich so toll finden. Finden wir doch, oder?

Eat the world
Die Stadt essen. Oder besser: auf der Zunge zergehen lassen! Das geht, zumindest im übertragenen Sinn, und zwar mit Hilfe von „Eat the world“. So heißt eine besondere Stadtführung in verschiedenen deutschen Großstädten. Bei Besuchen in irakisch-libanesischen, französischen, thailändischen und deutschen Cafés und Restaurants lernt man neue Esskulturen kennen, kostet seltene Spezialitäten und erfährt dabei auch gleich eine Menge über die jeweiligen Bewohner eines Kiezes und ihre dazugehörigen Lebensgeschichten.
Von Natascha Gillenberg

Matsch-Memoiren
Sommerzeit ist Festival-Zeit! Aber mit den Festivals ist das so eine Sache: erstens kann einem dort jede Menge Gutes passieren. Und zweitens auch Schlechtes! Und drittens ist man irgendwann sowieso aus dem Alter heraus. Unser Autor macht sich darüber so seine Gedanken, außerdem traf er Simone Bauer, die gerade ihre Festival-Erfahrungen als „Matsch-Memoiren“ aufgeschrieben und in Buchform herausgegeben hat.
Von Andi Hörmann

End of the Future
Als 1988 in der australischen Metropole Sydney die Monorail – eine Einschienenbahn – in Betrieb genommen wurde, schien die Zukunft in der Gegenwart angekommen zu sein. Aber schnell wurde der futuristisch anmutende Zug vom Alltag eingeholt: Anwohner beschwerten sich, die Verbindung zu anderen Verkehrsmitteln war schlecht und dann musste man auch noch eine Extra-Fahrkarte kaufen. Bald fuhren nur noch Touristen mit ihr und jetzt fährt sie gar nicht mehr. Wie es sich anfühlt, wenn die Zukunft zu Ende geht, erkundete unsere Autorin kurz vor Toreschluss.
Von Gesine Kühne

Stadt, Land, muss
Über die Hälfte der Menschheit lebt in Städten. Und träumt von der Idylle, dem heimeligen Garten vor der Tür – anders ist der riesige Erfolg von Magazinen wie „LandLust“ nicht zu erklären. Doch jetzt kommt der Gegentrend: Die „Re-Urbanisierung“ oder zu gut deutsch: Der Trend, wieder in die Stadt zu ziehen. Da das Stadtleben also wieder spannender zu werden scheint, widmen sich eine Reihe von Zeitschriften dem Leben in den Großstädten. Das anspruchsvollste dieser Magazine heißt „Stadtaspekte“.
Von Michael G. Meyer

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Kakadus Reisen
Technik zum Anfassen
Das Deutsche Museum in München
Ab 7 Jahren
Moderation: Tim Wiese
(Wdh.v. 27.05.2012)

Es ist das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt und sein offizieller Name lautet: „Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik". Dort kann man hautnah miterleben, wie Technik funktioniert. Es gibt eine riesige Fachbibliothek und eine Sammlung von beinahe 100.000 Objekten: Maschinen und Motoren, ein U-Boot, Computer, Flugzeuge, Dampfmaschinen, Hubschrauber oder ein riesiges Thermometer. Der Favorit der Besucher ist eine Hochspannungsanlage. Dort können Menschen in einem Faradayschen Käfig Platz nehmen und sind auf diese Weise vor Blitzen geschützt, die in der Anlage künstlich erzeugt werden. Das Deutsche Museum wurde 1925 nach knapp 20 Jahren Bauzeit eröffnet, bis zu eineinhalb Millionen Besucher lassen sich jedes Jahr technisch beeindrucken.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

"…des Gesanges wegen, welcher allzeit verdient, allem übrigen vorgezogen zu werden"
Ludwig van Beehovens späte Streichquartette (I):
Das Quartett Es-Dur op. 127
Gast: Frank Schneider
Moderation: Michael Dasche
(Wdh. v. 14.02.2010)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Fatale Liebe
Dynamo Dresden und seine radikalen Fans
Von Claudia Altmann

An Liebeserklärungen für den traditionsreichen Fußballverein mangelt es im mit Dynamo-Graffiti übersäten Dresden nicht. Seit 60 Jahren gehen die Fans mit ihrem Club durch dick und dünn. Aber der Verein will nicht von Gewalttätern geliebt werden, die ihn an den Rand seiner Existenz bringen. Ausschluss aus dem DFB-Pokal, Geisterspiele und das bundesweit wohl mieseste Medienimage lassen in jüngster Zeit den Zweitligisten und seine Ultras enger zusammenrücken. Ist die sogenannte Selbstregulierung innerhalb der aktiven Fanszene eine Mär? Und ist das alles wirklich alleinige Schuld der "Idioten" unter den Fans?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

Tanztee in Gamla Stan
Håkan von Eichwald und sein Stockholmer Tanzorchester
Moderation: Claus Fischer

18:30 Uhr

Hörspiel

Lyriksommer
Auf den Abendengel warten
Von Robert Pinget
Aus dem Französischen von Gerda Scheffel
Bearbeitung: Friederike Roth
Regie: Otto Düben
Mit: Martin Benrath
Ton: Karlheinz Stoll
Produktion: SDR 1998
Länge: 58‘18

Über nichts
Von Robert Pinget
Aus dem Französischen von Gerda Scheffel
Regie: Otto Düben
Mit: Ernst Jacobi, Traugott Buhre
Ton: Karlheinz Stoll
Produktion: SDR 1989
Länge: 16‘49

Zwei Männer werden zu einer Person. Personen führen einen sinnleeren Dialog.

Auf den Abendengel warten
Monsieur Mortin und Monsieur Traum scheinen sich nahe gekommen und schließlich identisch geworden zu sein.

Über nichts
Zwei Männer, deren Identität im Dunkeln bleibt, führen einen Dialog. Das Treffen kam auf die dringende Bitte des einen hin zustande, scheint aber sinnlos, da er nichts mitzuteilen hat.

Robert Pinget (1919–1997) war ein Schweizer Schriftsteller und radikaler Vertreter des ›nouveau roman‹ der französischen Literatur.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

„Progetto Martha Argerich“
Auditorium Radio Svizzera Italiana, Lugano
Aufzeichnung vom 01.07.2013

Sergej Prokofjew
"Romeo und Julia"
Ballettsuite in der Fassung für zwei Klaviere von Sergej Babayan
Sergej Babayan, Klavier
Martha Argerich, Klavier

Ottorino Respighi
Sonate für Violine und Klavier h-Moll
Renaud Capuçon, Violine
Francesco Piemontesi, Klavier

ca. 21.10 Konzertpause mit Nachrichten

Dmitrij Schostakowitsch
Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67
Lily Maisky, Klavier
Sasha Maisky, Violine
Mischa Maisky, Violoncello

Johannes Brahms
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur op. 99
Gautier Capuçon, Violoncello Nicholas Angelich, Klavier

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juli 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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