Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Donnerstag, 06.05.2021
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Samstag, 21. Juli 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Verbogenes Gold
Eine Lange Nacht über Licht und Schatten der Olympischen Spiele
Moderation: Herbert Fischer-Solms

In einer Woche werden in London die Olympischen Spiele eröffnet – das größte Medienereignis weltweit. Werden die Spiele von London ihren sportlichen Wert gegen die vielfältigen Inszenierungen behaupten? Für die Athleten ist der Olympiasieg der Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere. Für das Publikum ist es ein unvergesslicher Moment, wenn seine Favoriten siegen. Was bleibt von dieser Faszination im Gedächtnis? Profitieren wollen alle von den olympischen Siegen – die Sportverbände, die Medien, die Politik, die Wirtschaft. In der "Langen Nacht" diskutieren bekannte Goldmedaillengewinner, wie Christian Schenk (Olympiasieger im Zehnkampf 1988), Toni Innauer (Olympiasieger im Skispringen 1980) und Hans Lenk (Olympiasieger im Rudern 1960) mit Experten: Was hat ihr Leben nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere geprägt? Was hat sich seit ihrer aktiven Zeit in der öffentlichen Wahrnehmung der Spiele verändert? Was macht heute den Wert einer Goldmedaille aus?

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Uwe Golz

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Thomas Mann reicht seine Novelle "Der Tod in Venedig" beim S. Fischer Verlag ein

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Peter Kottlorz

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Thomas Mann reicht seine Novelle "Der Tod in Venedig" beim S. Fischer Verlag ein

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Unterwegs ohne Flugzeug, ICE oder Auto
Reisen im Mittelalter
Von Brigitte Jünger
Moderation: Elmar Krämer

Zu verreisen, das ist heute für uns selbstverständlich. Ans Meer oder in die Berge, an Orte in Deutschland oder sonstwohin in der Welt. Wie anders war dagegen das Leben im Mittelalter! Zwischen dem 6. und 15. Jahrhundert kamen die Menschen über die Grenzen ihres Dorfes oder ihrer Stadt kaum einmal hinaus. Und doch gab es auch damals schon Leute, die auf Reisen gingen: Adlige, die andere Fürstenhöfe besuchten; Ritter und Soldaten, die bis nach Jerusalem zogen, um Eroberungen zu machen; Mönche und Bischöfe, die den Glauben verbreiten wollten; Kaufleute, die Stoffe und Gewürze aus fernen Ländern importierten; Pilger, die die großen Kirchen besuchen wollten, oder Boten, die Nachrichten von einem Ort zum anderen brachten. Sie alle mussten viel Zeit einplanen, denn schnell kam man im Mittelalter nicht voran. Die Menschen gingen zu Fuß, nahmen das Pferd oder, sofern vorhanden, die Kutsche. Über holprige Wege ging es, auf denen nicht selten Wegelagerer lauerten, um die Reisenden zu überfallen. Reisen im Mittelalter war ziemlich unbequem und vor allem: anstrengend und gefährlich!

Brigitte Jünger arbeitet als freie Journalistin in der Nähe von Köln und schreibt Kinderbücher. Ihre CD-Reihe „Kunst-Stücke für Kinder" ist mehrfach ausgezeichnet worden.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Gegen den Strom
Schönau im Schwarzwald
Von Stefanie Müller-Frank

"Als wir hierherzogen", sagt Ursula Sladek, 1977 nämlich, "da waren wir weder besonders politische Menschen noch ökologisch orientiert." Sondern einfach eine Familie mit drei kleinen Kindern, die sich in dem Luftkurort im Schwarzwald niederlassen will. Aus den drei Kindern werden fünf, ansonsten geht das Leben seinen gewohnten Gang. Bis 1986 Tschernobyl kommt. Nach der Reaktorkatastrophe beschlagnahmt die Polizei in Schönau das Gemüse auf den Feldern, Behörden raten vom Pilzesammeln und Sandkastenbuddeln ab. In ganz Deutschland gründen sich in diesem Sommer Elterninitiativen – aber nur im Oberen Wiesental wird aus dem Protest gegen Atomkraft ein bundesweiter Stromversorger in Bürgerhand. Diese Erfolgsgeschichte ist untrennbar mit dem Ehepaar Ursula und Michael Sladek verbunden. Woher kam ihr Pioniergeist? Ist er Teil der badischen Mentalität? Oder liegt das Geheimnis in der Lebensgeschichte der beiden verborgen? Die Lehrerin und der Arzt, beide Jahrgang 1946, lernten sich in der elften Klasse des Gymnasiums in Backnang kennen. Sie verbindet eine lange Partnerschaft – erklärt das ihre Ausdauer bei den jahrelangen, zähen Verhandlungen? Und welche Rolle spielt Schönau mit seinen 2.382 Einwohnern? Ein idyllischer Kurort im Südschwarzwald, der heute nicht nur Strom bis an die Ostsee exportiert, sondern auch die Energiedebatte mit Innovationen befeuert.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Gespräch Kirsten Westhuis mit Petra Altmann,
Kunsthistorikerin und Autorin des Buches "Die 101 wichtigsten Fragen - Orden und Klosterleben"

Unkonventionelle Methoden
Über die veränderte Altersstruktur im Schweizer Kapuzinerorden

Zwischen Hostienbäckerei und Gästeservice
Klöster als Wirtschaftsunternehmen

Bewahrung der Schöpfung
Das Kloster Münsterschwarzach schafft die Energiewende

Der neuste Tempelritter
Ein Ritterschlag beim deutschen Tempelherrenorden

Alpakas in den Bergen
Zwei Leipziger gehen in ein buddhistisches Kloster

Moderation: Kirsten Westhuis

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Viktoria – Die Geschichte einer Liebe" von Knut Hamsun
Gelesen von Wilhelm Borchert
(Wdh. v. 07.04.1978)

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Das Letzte soll etwas Gutes sein
Aus dem Leben des Eginald Schlattner, Pfarrer in Siebenbürgen
Von Beate Ziegs
Regie: die Autorin
Mit: Barbara Schnitzler, Markus Hoffmann, Marian Funk, Felix von Manteuffel
Ton: Peter Kainz
Produktion: WDR 2011
Länge: 54‘

Sein Roman "Rote Handschuhe" machte Eginald Schlattner, Pfarrer in Siebenbürgen, berühmt. In ihr stellt er sich seiner eigenen Geschichte mit der Securitate.

"Die große Geschichte trennt, die kleinen Geschichten verbinden", sagt der 78-jährige Pfarrer Eginald Schlattner. Sein Roman "Rote Handschuhe" erzählt die Geschichte eines psychisch labilen Studenten, der von der Securitate verhaftet und misshandelt wird, bis er Namen nennt. Auch den des eigenen Bruders. Es ist Schlattners eigene Geschichte, der er sich stellt und die ihm bis heute zu schaffen macht. Als nach dem Sturz des Ceauşescu-Regimes die Siebenbürger Sachsen das Land verließen und Schlattner seine Predigten vor "leergebeteten Bänken" halten musste, schrieb er nieder, was durch die Schrecken der rumänischen Diktatur verloren ging – und wurde berühmt.

Beate Ziegs, geboren 1952 in Iserlohn, lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin. Zuletzt: "Dasein als Staffage. Zur literarischen Inszenierung der Zigeuner" (DKultur 2011).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Biennale Bamberg
Live aus der Konzerthalle Bamberg,
Joseph-Keilberth-Saal

Wolfgang Amadeus Mozart
"Così fan tutte" KV 588
Opera buffa in zwei Akten
Konzertante Aufführung

Fiordiligi – Maria Bengtsson, Sopran
Dorabella – Maite Beaumont, Mezzosporan
Guglielmo – Christopher Maltman, Bariton
Ferrando – Shawn Mathey, Tenor
Despina – Christina Landshamer, Sopran
Don Alfonso – Thomas Allen, Bariton
Chor der Bamberger Symphoniker
Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie
Leitung: Jonathan Nott

nach dem 1. Akt ca. 20.40 Nachrichten

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juli 2012
MO DI MI DO FR SA SO
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Empfehlung heute

Hörspiel: Self-EmpowermentAfrodeutsch
Die Schauspielerin und Autorin Cynthia Micas (Linda Rosa Saal)

Als Schauspielerin Afrodeutsche sein: Dabei trifft man ständig auf Widerstände. Als Afrodeutsche Schauspielerin sein: Das ist nicht widerständig genug. Diese Festlegungen lässt Cynthia Micas sich nicht gefallen.*Mehr

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur