Seit 05:05 Uhr Studio 9
Freitag, 07.05.2021
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Samstag, 22. Juni 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Was wird in uns wach durch den anderen?
Die Lange Nacht von Liebe und Schmerz
Von Irmgard Maenner und Susann Sitzler
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 21./22.05.2004)

Liebe und Schmerz werden in einem Atemzug genannt. In einem Hauch oder als erschöpfter Seufzer. Sie scheinen zusammengewachsen zu sein wie Zwillinge oder wie Feinde, die sich brauchen. Als Gradmesser für die Liebe gilt Leid: Film, Literatur und Musik leben von dieser Verbindung: Unerfüllt lieben, zu sehr lieben, liebend zugrunde gehen, gar nicht lieben können. Die Lange Nacht sucht nach den Szenarien verschiedener Liebesideale - von der romantischen Verschmelzung über gepflegten Genuss bis zum bindungslosen Sex. Wie begegnet man der existenziellen Angst vor der Einsamkeit? Die Lange Nacht fragt nach Liebeserfahrungen und deren Ursprüngen in der Kindheit, nach den Rollen von Liebe und Schmerz zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kulturen. Die Schriftstellerin Connie Palmen spricht über Faszination und Verhängnis symbiotischer Liebe. Wie nah können sich zwei Menschen kommen? Was wird in uns wach durch den anderen, durch Liebe und Schmerz?

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Musical Time
Alan Menken: Leap of Faith
Liedtexte: Glenn Slater
Buch: Janus Cercone/Warren Leight
Orchestrierungen: Michael Starobin/
Joseph Joubert
Musikalische Leitung: Michael Kosarin
Regie: Christopher Ashley
Mit Raúl Esparza, Jessica Phillips,
Kendra Kassebaum, Kecia Lewis-
Evans, Leslie Odom, Jr. u. a.
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 250 Jahren: Der französische Komponist Etienne-Nicolas Méhul geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Matthias Effhauser

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Brüterei im Dachgeschoss – Ein Familienbetrieb bringt Küken zur Welt
Von Heide Soltau

Arno Jessen betreibt seit 60 Jahren eine kleine Brüterei in Schleswig-Holstein. Gegründet hat sie sein Vater 1930. Heute ist Jessen einer der letzten in Norddeutschland, der diesen Service für Hobbygeflügelzüchter und Kleintierhalter anbietet - egal ob es um Enten, Gänse oder Wachteln geht. Heide Soltau hat ihn besucht.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Störtebeker-Festspiele in Ralswieck auf Rügen
Von Hartmut Krug

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

Aus heiterem Himmel – Drohnen und die deutsche Sicherheitspolitik
Herfried Münkler stellt sich den Fragen von Patrick Garber

Der Skandal um die Beschaffung der Aufklärungsdrohne „Euro Hawk“ für die Bundeswehr hat eine andere Frage in den Hintergrund gerückt: Brauchen die deutschen Streitkräfte auch bewaffnete Drohnen? Der Bundesverteidigungsminister will die Kampfdrohne, doch entschieden werden soll darüber erst nach der Bundestagswahl. Der Einsatz bewaffneter Drohnen, wie ihn etwa die USA praktizieren, ist aus ethischer und völkerrechtlicher Sicht allerdings umstritten. Braucht die Bundeswehr Kampfdrohen? Und wenn ja, wozu? Sind bewaffnete Drohnen die passende Antwort auf die diffuse Gefährdung durch den internationalen Terrorismus? Oder verwischen sie auf gefährliche Weise die Grenze zwischen Krieg und Frieden? Schützen die unbemannten Kampfmaschinen in der Luft das Leben deutscher Soldaten, senken sie die Hemmschwelle für gezieltes Töten? Braucht Deutschland nach den Erfahrungen mit dem Einsatz in Afghanistan und dem Nicht-Einsatz in Libyen erst einmal eine Diskussion zur sicherheitspolitischen Standortbestimmung, bevor neuartige Waffensysteme angeschafft werden?

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Ein Leben im Verborgenen
Spione
Von Angi Harrer-Vukorep
Moderation: Patricia Pantel

Spione sind unsichtbar, jagen miese Verbrecher und kommen jedem Rätsel auf die Spur. Doch heute wie damals wollen sie nur eines: Geheimnisse herausfinden.

Spione sind unsichtbar, jagen miese Verbrecher und kommen jedem Rätsel auf die Spur. So werden Geheimagenten jedenfalls in Filmen und Büchern gezeigt. Der berühmteste Kinospion ist James Bond. Er arbeitet für den britischen Geheimdienst und sein Auftrag ist es, die Welt zu retten. Doch was genau steckt hinter der Arbeit eines Agenten? Seit wann gibt es die Spionage? Und warum hat jedes Land einen Geheimdienst? Die Methoden der Spionage haben sich seit ihren Anfängen zwar verändert und den neuen Technologien angepasst, doch heute wie damals wollen die Menschen nur eines: Geheimnisse herausfinden. "Kakadu" begibt sich auf geheime Mission, aber bitte alles Top Secret!

Angi Harrer-Vukorep hat Kulturjournalismus studiert und arbeitet u.a. als freie Autorin für Radio und Fernsehen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berlin.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Das Deutschlandspiel
Eine Rätselreise zum Mitdenken
Mit Olaf Kosert und einem Außenreporter

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Rechte im Würzburger Priesterseminar
Von Burkhard Schäfers

Ambivalent
Was die Basis über den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst sagt
Von Georg Magirius

„Gerechter Frieden“ und „Schutzverantwortung“ aus christlicher Sicht
Eine Tagung der Evangelischen Kirche
Von Matthias Bertsch

Es gibt keinen gerechten Krieg
Ein Interview mit dem katholischen Militärbischof Franz-Josef Overbeck zur „Schutzverantwortung“
Von Philipp Gessler

Demütig, deutlich – durchsetzungsstark?
100 Tage Papst Franziskus
Von Thomas Migge

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Scherben" von Ismet Prcic
Gelesen von Florian Lukas

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Empathie
In der Haut des anderen für einen Augenblick
Von Barbara Mannitz
Regie: Friederike Wigger
Mit: Patrycia Ziółkowska, Sascha Icks, Hedi Kriegeskotte, Mirco Kreibich
Ton: Dietmar Fuchs
Produktion: NDR 2012
Länge: 54’24

Wenn Menschen keine Einfühlung erleben, vereinsamen sie, werden krank oder verrohen. Sich einzufühlen ist ein langer Lernprozess.

Der Amokläufer von Winnenden oder ein Chef, der seine Mitarbeiter mobbt - sie haben eines gemeinsam: keine Empathie. Das heißt: in sich zu erleben, wie sein Gegenüber sich fühlt. Bis vor zehn Jahren galt Empathie als besondere Leistung Einzelner und als professionelle Kompetenz von Psychotherapeuten. Inzwischen hat die Gehirnforschung mit der Entdeckung der Spiegelneuronen belegt, dass das Vermögen, sich in andere einzufühlen, ein Erbe der Evolution ist, der Schlüssel für menschliches Miteinander. Wenn Menschen keine Einfühlung erleben, vereinsamen sie, werden krank oder verrohen. Wenn Empathie bei Konflikten fehlt, eskalieren diese. Sich einzufühlen muss man lernen, wie laufen oder sprechen. Empathie entwickelt sich ein Leben lang.

Barbara Mannitz, geboren 1947 in Hamburg, Diplom-Soziologin, seit 1990 Feature-Autorin für den Hörfunk. Zuletzt: "Abschied nehmen ist der erste Schritt in ein neues Leben" (NDR 2012).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Oper in deutschen Ländern
Komische Oper Berlin
Aufzeichnung vom 09.06.2013

Paul Abraham
"Ball im Savoy"
Operette in zwei Akten
Libretto: Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda

Marquis Aristide de Faublas - Christoph Späth
Madeleine de Faublas, seine Frau - Dagmar Manzel
Mustafa Bey, Attaché bei der türkischen Botschaft in Paris - Helmut Baumann
Daisy Darlington, Jazzkomponistin - Katharine Mehrling
Tangolita, Argentinische Tänzerin - Agnes Zwierko
Archibald, Kammerdiener Aristides - Peter Renz
Bébé, Zofe Madeleines - Christiane Oertel
Célestin Formant - Dennis Dobrowolski
Lindenquintett Berlin
Chor und Orchester der Komischen Oper Berlin
Leitung: Adam Benzwi

nach dem 1. Akt ca. 20.15 Pause mit Nachrichten

Eine der spektakulärsten Jazz-Operetten der Weimarer Zeit kehrt nach 80 Jahren wieder an ihren Ursprungsort zurück: Das 1932 in Berlin (mit dem Orchester des Metropol-Theaters) uraufgeführte Meisterstück aus der Feder des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abraham spiegelt das ausgelassene Lebensgefühl seiner Zeit wider und ist eine schillernde Revue rund um Liebe, Sex & Paso Doble. Getanzt wird auf einem feucht-fröhlichen Ball im Hotel Savoy, zu dem sich ein kunterbuntes Völkchen aus aller Herren Länder versammelt hat. Hier steppt nicht nur der Bär, hier hüpft sogar das "Känguruh" – so der Name eines fetzigen Tanzes, dem zu Beginn der Operette gehuldigt wird. Ebenso sprunghaft ist auch die Liebe, und so schwanken die Protagonisten zwischen Promiskuität und ehelicher Treue hin und her. Dabei gilt: gleiches Recht für alle, egal welchen Geschlechts. In dieser verrückten, temporeichen Komödie trifft doppelbödiger Humor à la Feydeau auf die Bissigkeit einer "Fledermaus"– zu jazzigen Foxtrottklängen! Unter der Oberfläche bürgerlicher Moral brodelt es gehörig. Nur im Tanz lässt der Druck sich entladen. Zwar sollte sich der Tanz im Savoy alsbald als ein Tanz auf dem Vulkan erweisen und mit der politischen Zeitenwende ein abruptes Ende finden. Doch mit seinen weltoffenen Charakteren und glänzenden Shownummern wie "Wenn wir Türken küssen" und "Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen" schuf Abraham ein Meisterwerk auf dem Gebiet der Operette, das es unbedingt wiederzuentdecken gilt.

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Conrad Ansorge
Sonate für Violoncello und Klavier

Peter Hörr, Violoncello
Oliver Triendl, Klavier

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Notre-Dame-des-Fleurs" von Jean Genet
Gelesen von Sven Lehmann
(Wdh. v. 11.09.2010)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juni 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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