Seit 05:05 Uhr Studio 9
Freitag, 07.05.2021
 
Seit 05:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Mittwoch, 19. Juni 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Ernst Ludwig Kirchner: Inside/Out
Hörbild nach Leben und Sterben eines Malers
Von Elke Heinemann
Regie: Martin Zylka
Komposition: Rainer Quade
Mit: Falk Rockstroh
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DKultur/RB/WDR 2007
Länge: 54’08
(Wiederholung vom 15.06.2008)

Davos, 15. Juni 1938: Im Alter von 58 Jahren beendet Ernst Ludwig Kirchner sein Leben, ein Wechselspiel von Selbstzerstörung und Selbstbestimmung.

Davos, 15. Juni 1938: Während seine Lebensgefährtin Erna Schilling den Psychiater Dr. Frédéric Bauer telefonisch zuhilfe ruft, nimmt sich der deutsche Maler Ernst Ludwig Kirchner im Alter von 58 Jahren das Leben. Im Jahr zuvor war er von den Nazis als Produzent "entarteter Kunst" aus der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen worden. Seitdem hatte Kirchner in der Angst gelebt, die Deutschen könnten in Graubünden einmarschieren. Mit einem Pistolenschuss beendete der drogenabhängige Künstler das Wechselspiel von Selbstzerstörung und Selbstbestimmung. Die Sendung collagiert Zeugenaussagen mit Auszügen aus Kirchners Tagebüchern und Briefen an seinen Arzt, Freund und Mäzen Dr. Bauer.

Elke Heinemann, geboren 1961 in Essen, Schriftstellerin, Hörspiel- und Feature-Autorin, lebt nach längeren Aufenthalten in Paris und London in Berlin. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet. Alfred-Döblin-Stipendium 2012. Zuletzt: "Liebeskummerkunst - 6 Interventionen" (WDR/DKultur 2011).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Der Orthopädietechniker Friedrich Hessing geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Matthias Effhauser

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Ausgerechnet Frankreich -
Homosexuelle seit den Massendemos in Angst
Von Bettina Kaps

Frankreich hat die Homo-Ehe beschlossen und hunderttausende gehen dagegen auf die Straße. Die Befürworter sprechen von einem Ventil für den allgemeinen Frust im Land. Schwule und Lesben sind trotz aller Freude verunsichert. Der Andrang beim Hilfsverein Le Refuge ist seit den Demonstrationen besonders hoch. Er betreut Homo- und Transsexuelle zwischen 18 und 25 Jahren, die von ihren Eltern verstoßen wurden. Bettina Kaps hat den Verein besucht.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Das dusselige Dutzend
Über den Sinn und Unsinn deutscher Verkehrsprojekte
Von Anke Petermann, Knut Benzner und Christoph Richter

Nicht jedes Verkehrsprojekt, das in Deutschland geplant wird, hat auch Sinn. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat so gleich zwölf umweltschädliche und verkehrstechnisch sinnlose Straßenbauprojekte identifiziert und diese in einer Liste mit dem Titel "Das dusselige Dutzend" dokumentiert. Aber nicht nur Autobahnen, wie die A49, die Kassel und Hannover besser an das Rhein-Main-Gebiet anbinden soll, sind umstritten. Auch andere Verkehrsprojekte wie Flughäfen oder Häfen werden oft an dem Bedarf vorbei geplant. Vom Airport Magdeburg-Cochstedt beispielsweise heben gerade einmal vier Flugzeuge pro Woche ab, 2011 machte der Regionalflughafen fast 2,1 Millionen Euro Verlust. Beim Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven sieht es nicht besser aus: Im Millionen-Euro-teuren Tiefseehafen bleiben die Containerschiffe bislang aus.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
u.a. Die Kleine Leipziger Notenspur
Ein musikalischer Rundgang
Von Silvia Lauppe
Moderation:Patricia Pantel

Im Mai 2012 wurde die Leipziger Notenspur eröffnet: Ein Rundgang, der 23 musikhistorisch bedeutende Stationen in und rund um die Leipziger Innenstadt verbindet. Dazu gehören unter anderem die Thomaskirche, das Gewandhaus, das Mendelssohn-Haus und die Oper. Seit Oktober gibt es für Kinder den Notenspur-Entdeckerpass: Mit ihm können 13 Stationen entdeckt werden, Rätselfragen werden beantwortet und Informationen machen neugierig auf die Geschichte hinter den Orten.
Die Kakadu-Hörer folgen der Notenspur durch die Stadt Leipzig, erkunden mit einer Gruppe Kinder die Musikgeschichte und lernen Personen wie Clara Schumann und J.S. Bach kennen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Neue Risse - Die Spaltung der ägyptischen Gesellschaft
Von Björn Blaschke

Neue Tabuzonen - Ägyptische Künstler nach der Revolution
Von Rebecca Hillauer
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Verfluchter Mist! Verdammte Scheiße!
Heilsames Donnerwetter oder böse Verwünschung? - Über die Kultur des Fluchens
Von Lotta Wieden

Zu jeder Zeit, in jedem Land, in jeder Kultur wird deftig Dampf abgelassen. Und doch hat sich etwas verändert: Früher wurde verwünscht, heute beschimpft.

Weder Verbote noch Strafen haben das Fluchen je unterbinden können. Wie auch? Schon in der Bibel sind Verwünschungen allgegenwärtig. Schließlich ist es der Schöpfer selbst, der Adam und Eva verflucht und auch sonst geizt Jahwe, der Gott des Alten Testaments, nicht mit fiesen Racheaktionen. Gott darf das. Aber der Mensch? Wer seinem Kontrahenten die Pestilenz an den Hals wünschte, die Vernichtung seiner Ernte oder die Hölle auf Erden, tat das besser im Geheimen – mithilfe von „Fluchtafeln“, durch das sogenannte „Totbeten“ oder das rituelle Zerstören von Wachspuppen, die dem Abbild des Opfers nachempfunden waren. Erst mit der Aufklärung ging der Glaube an die magische Kraft des Verwünschens zurück, wandelte sich das Verfluchen zunehmend zum Beschimpfen. Gleichwohl wirken die alten magischen Weltvorstellungen bis heute.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Schwetzinger Festspiele
Schloss Schwetzingen, Rokokotheater
Aufzeichnung vom 30.05.2013

Frédéric Chopin
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

Witold Lutosławski
Sonate

Karol Szymanowski
"Metopen", Drei Dichtungen für Klavier op. 29

Frédéric Chopin
Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52


Ewa Kupiec, Klavier

Die aus Polen stammende Pianistin Ewa Kupiec hat sich als Spezialistin für Zeitgenössisches und für die Musik mittel- und osteuropäischer Komponisten einen Namen gemacht. Seit zwei Jahren ist sie Professorin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Mit renommierten Orchestern spielt sie weltweit die großen Solokonzerte - viele bekannte Dirigenten schätzen für ihr virtuoses und zugleich lyrisches Spiel. Bei ihrem Solo-Rezital bei den Schwetzinger Festspielen widmet sie sich ausschließlich der Musik ihrer Heimat. Der äußere Anlass dafür dürfte der 100. Geburtstag von Witold Lutosławski sein. Der große moderne Klassiker, der selbst ein ausgezeichneter Pianist war, hielt Zeit seines Lebens eine deutliche Distanz zum Komponieren fürs Klavier. Seine einzige Klaviersonate stammt aus seiner Jugend. Der Grund für diese Distanz hat einen bestimmten Namen: Frédéric Chopin, der pianistische Nationalheld Polens. Ewa Kupiec hat zwei Balladen aus Chopins an Gattungen und Formen so reichem Oeuvre miteinbezogen. Der Abend enthält außerdem die wunderbar farbenreichen "Metopen" des dritten großen polnischen Meisters, Karol Szymanowski, der zugleich das musikalische Bindeglied zwischen Chopin und Lutosławski ist.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Schlaf
Von Haruki Murakami
Aus dem Japanischen von Nora Bierich
Bearbeitung und Regie: Beate Andres
Komposition: Andreas Lück
Mit: Karin Pfammatter, Oliver Masucci, Konstantin Graudus und Jerome Graudus
Ton: Ulrich Poggensee
Produktion: NDR 2002
Länge: 52’27

Die Frau eines Zahnarztes und Mutter eines Kindes wird von einer rätselhaften Schlaflosigkeit erfasst. Ein geheimes Leben beginnt.

Es ist ein in Routine erstarrtes, ödes Leben, das die etwa 30-jährige Ehefrau eines erfolgreichen Zahnarztes und Mutter eines Kindes führt. Eines Tages wird sie von einer rätselhaften und andauernden Schlaflosigkeit erfasst. Doch verspürt sie keinerlei Müdigkeit. Statt zu ermatten, fühlt sich ihr Körper kräftiger an, jünger. Nachts gewinnt sie, unbemerkt von Ehemann und Sohn, ein zweites geheimes Leben. Sie entdeckt ihre frühere Leidenschaft für die Literatur wieder, trinkt Cognac, unternimmt einsame Autofahrten.

Haruki Murakami, 1949 geboren, populärer japanischer Autor. Seine Bücher erhielten zahlreiche Preise, wurden in rund 40 Sprachen übersetzt. Er führte ein paar Jahre eine Jazzbar in Tokio, arbeitete als Übersetzer und Gastprofessor an US-amerikanischen Universitäten.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juni 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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