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Sonntag, 13.06.2021
 
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Tagesprogramm Samstag, 16. Juni 2012
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Lange Nacht

Weltalltag der Epoche
Eine Lange Nacht zum "Ulysses" von James Joyce
Von Klaus Schöning und Klaus Reichert
(Wdh. v. 11.06.2004)

Der "Ulysses" von James Joyce erschien am 2. Februar 1922 zu seinem 40. Geburtstag in einem eigens für dieses Buch gegründeten Privatverlag in Paris. Als "Welt-Alltag der Epoche" begrüßte emphatisch der Dichter Hermann Broch das Werk. Offene, literarische Vorlage für das vielfältig verflochtene Geschehen bildet die "Odyssee" des Homer. In 18 Kapiteln schildert James Joyce nahezu minutiös und in alltäglichen Verrichtungen und Begebenheiten den Verlauf eines einzigen Tages im Leben des Annoncenmaklers und zeitgenössischen Jedermanns Leopold Bloom bei seinem labyrinthischen Gang durch Dublin am 16. Juni 1904. Der Tag, an dem James Joyce mit seiner Lebensgefährtin Nora Barnacle die erste Verabredung getroffen hatte. Ein Tag, der als "Bloomsday" in die Geschichte eingegangen ist und in diesem Jahr von unzähligen Joyce-Fans in aller Welt aus besonderem Anlass gefeiert wird.

Klaus Schöning und Klaus Reichert, Joyce-Übersetzer, Interpret und Herausgeber der deutschen Gesamtausgabe, führen durch diese "Lange Nacht" im Programm von Deutschlandradio Kultur. Der Deutschlandfunk sendet am Samstag ab 23.05 Uhr drei Folgen des Hörspielmehrteilers "Ulysses", Regie: Klaus Buhlert. Die Ausstrahlung der ersten drei Teile dieses opulenten Werks beginnt bereits um 20.05 Uhr zur bekannten Hörspielzeit.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Uwe Golz

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: In Lausanne beginnt die Konferenz über das Ende der deutschen Reparationsleistungen nach dem Ersten Weltkrieg

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Dietrich Heyde

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Bodrum statt Samos – die Krise hat längst das Tourismusgeschäft erreicht
Von Luise Sammann

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
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09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 80 Jahren: In Lausanne beginnt die Konferenz über das Ende der deutschen Reparationsleistungen nach dem Ersten Weltkrieg

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Zorn der Erde
Erdbeben
Von Maria Riederer
Ab 7 Jahren
Produktion: DKultur 2012
Länge: 20'
Moderation: Elmar Krämer

Wenn die Erde bebt, dann ist das für die Menschen eine Katastrophe: Häuser und Straßen werden zerstört, oft sterben Menschen in den Trümmern. Aber das, was die Menschen in alten Zeiten als „Zorn der Erde" bezeichnet haben, ist nur ein Zeichen dafür, dass die Erde lebt und sich bewegt. Vor vielen Hundert Jahren glaubten die Menschen, die Erde sei ein Schiff auf dem Wasser und ein Erdbeben das Zeichen für hohen Wellengang. Andere dachten, die Welt werde von Elefanten getragen, und wenn sich einer davon zum Schlafen lege, würde er damit die Erde erschüttern. Lange galten Erdbeben als Strafen des Himmels für die Vergehen der Menschen. Viele Naturforscher haben versucht herauszufinden, woher Erdbeben kommen. Sie stießen dabei auf riesenhafte Erdplatten und lange, tiefe Gräben, die sich ständig verschieben und bewegen. Und sie konnten Geräte entwickeln, mit denen man Erdbeben vorhersagen kann. Aber die Natur bleibt dem Menschen immer einen Schritt voraus, und so hört auch die Erdbebenforschung nie auf.

Maria Riederer, geboren in München, studierte Literaturwissenschaft und Sprachen. Sie arbeitet als Autorin für öffentlich-rechtliche Radiosender und lebt bei Köln.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt live

Mit Olaf Kosert und seinen Gästen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Das Leben eben" von Manfred Bofinger
Gelesen von Axel Prahl
(Wdh. v. 20.04.2007)

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Wut ... Bürger
Bitte protestieren Sie!
Die neue Kultur des Widerstandes
Von Alexa Hennings
Regie: Beatrix Ackers
Mit: Cathlen Gawlich, Ingo Hülsmann Cristin König u.a.
Ton: Jean Szymczak
Produktion: DLR Berlin/NDR 2004
Länge: 54’29
(Wiederholung vom 18.08.2004)

Um zu protestieren, braucht man sich keinem Wasserwerfer auszusetzen - ein Mausklick genügt. Doch der öffentliche Protest ist wieder im Aufschwung. Viele treibt es wie einst raus auf die Straße.

Um zu protestieren, braucht man sich keinem Wasserwerfer auszusetzen: Man kann per Mausklick eine Afrikanerin vor der Steinigung retten, bayerische Füchse vor dem Jagdgewehr oder einen spanischen Stier vor dem Torero. Was heute der Klick ist, war früher der Brief: Jungpioniere befreiten nicht nur Mikis Theodorakis auf dem Postweg aus dem Gefängnis. Noch immer schreibt man, höflich, Bittbriefe an Diktatoren und Präsidenten. Aber manchmal treibt es einen doch raus auf die Straße. So mancher, der heute im Occupy-Zelt nächtigt, war auch schon in Stuttgart dabei, in Berlin oder in Pamplona. Hat nackt vor Polizisten gestanden, die sich hinter Schutzschildern versteckten. Hat gespürt, was Gandhi meint: Auge um Auge heißt nur, dass die Welt erblindet.

Alexa Hennings, geboren 1961 in Dresden, Journalistikstudium, seit 1992 freie Hörfunk-Autorin. Zuletzt: "Egon Friedell, Wien, Universaldilettant" (MDR 2011).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Themenabend Musik

Frankfurt ist ganz Chor!
Deutsches Chorfest 2012

Studiogast: Moritz Puschke, Geschäftsführer Deutscher Chorverband
Moderation: Haino Rindler

ca. 21.00 Pause mit Nachrichten

Vom 7.-10.6. wird Frankfurt am Main zu Europas Chorhauptstadt. 20 000 Sänger aus der ganzen Welt treffen sich zum Deutschen Chorfest.

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Die Memoiren der Fanny Hill" von John Cleland
Gelesen von Antje von der Ahe
(Wdh. v. 03.11.2007)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Juni 2012
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