Seit 05:00 Uhr Nachrichten

Montag, 23.09.2019
 
Seit 05:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Dienstag, 1. Mai 2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Mundgerechte Mundgefechte
Der niederländische Vokalist und Lautpoet Jaap Blonk
Von Hubert Steins

Anfang der 1980er-Jahre entdeckte Jaap Blonk sein Talent als Lautpoet und erweitert seitdem systematisch die Grenzen des Ausdrucks.  

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Andreas Müller

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Klassik
Moderation: Stefan Lang

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Thomas Lazar
Katholische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Autismus. Eine Herausforderung für Schulen
Von Susanne Lohse
Evangelische Kirche

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
1. Mai und Kakadus Geburtstag

"Wer etwas Zeit und Mittel hat ..."
Von Robert Gernhardt
Gelesen von Harry Rowohlt
Moderation: Tim Wiese

Wie schön, dass Du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst ...
Für die einen ist heute 1. Mai, die anderen feiern Kakadus Geburtstag

Lieber Gott, nimm es hin,
dass ich was Besond'res bin.
Und gib ruhig einmal zu,
dass ich klüger bin als du.
Preise künftig meinen Namen, denn sonst setzt es etwas.
Amen.

Mit diesem kleinen Gedicht von dem großen deutschen Dichter Robert Gernhardt lädt Kakadu zu seiner 1. Mai-Geburtstags-Einflugssendung ein. Denn der 1. Mai ist für ihn immer ein dreifach besonderer Tag. Der normale 1. Mai Feiertag, sein Geburtstag und zudem sein Einflugstag. Denn es war ein 1. Mai, als Kakadu hier im Deutschlandfunk Kultur einflog und blieb. Grund für uns, unseren Vogel an diesem Tag hochleben zu lassen. Wie es sich für ein Geburtstagskind gehört: mit Ständchen und Geburtstagstorte.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Kakadus Reisen
Das Gutenberg-Museum Mainz
Museum für Druck-, Buch- und Schriftgeschichte aller Kulturen
Moderation: Tim Wiese
(Wdh. v. 31.03.2013)

Er war ein Jahrtausendmann, so sagt man, dieser Johannes Gensfleich, der Gutenberg genannt wurde. Vor gut 600 Jahren hat er gelebt - und wenn auch viele Details zu seinem Wirken unbekannt sind: seine größten Erfindungen haben Weltbedeutung und seinen Namen unsterblich gemacht. Johannes Gutenberg ist es zu verdanken, dass Bücher überall und in großen Mengen verbreitet und nicht mehr als geheime Handschriften hinter dicken Mauern versteckt werden konnten. Damit waren auch nicht mehr nur auserwählte Menschen in der Lage zu lesen und sich Wissen anzueignen. Durch das von Gutenberg erfundene Verfahren mit sogenannten beweglichen Lettern konnte man plötzlich in großer Auflage Druckerzeugnisse jeder Art herstellen. In Mainz, wo Gutenberg gelebt hat, erinnerte man an den Erfinder der Druckkunst schon vor über 100 Jahren mit einem ganzen Museum: mit alter Druckerstube, mit Druckpressen und Setzmaschinen, mit Handschriften und historischen Drucken.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Feiertagsmorgen

Das Rätselmagazin
Moderation: Oliver Schwesig
feiertagsmorgen@deutschlandfunkkultur.de

10:00 Nachrichten

11:00 Nachrichten

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Axel Flemming

12:30 Uhr

Die Reportage

Dallas revisited - Besuch auf der Southfork Ranch
Von Tom Noga 

'Game of Thrones', 'Breaking Bad', 'Stranger Things'. Die wohl populärste Serie aller Zeiten ist und bleibt: 'Dallas'. Gestartet vor 40 Jahren als schnell gedrehter Fünfteiler, bricht sie danach alle Rekorde. 
14 Staffeln, 352 Episoden. 'Dallas' wird weltweit ein Quotenhit. Die Serie schafft es, dass sich ganze Familien am Abend vor dem Fernseher versammeln und macht acht „arbeitslose Schauspieler“, wie Linda Grey, die Darstellerin der Sue Ellen, es ausdrückt, zu Superstars. 40 Jahre danach begibt sich Tom Noga, 'Dallas'-Fan der ersten Stunde, auf Spurensuche. In Dallas. Bei einem Fan-Treffen auf der Southfork-Ranch. 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Zeitfragen

Blicke auf ein beunruhigtes Land
Deutschland 2018: Ein Frühlingsausflug mit Stimmen zur Gemütslage der Nation
Von Sieglinde Geisel und Johannes Nichelmann

Herfried Münkler, Michael Wolfsohn, Christiana Udeogu-Gözalan, Heribert Prantl, Falk Richter ... Die Stimmen aus Deutschland, die Sieglinde Geisel eingefangen hat, sind vielfältig und nicht immer wohlklingend. Der Auftrag der Schweizer Autorin: ein Land zu porträtieren, das dabei ist, sich zu verändern, herauszutreten aus der Komfortzone, wie manche sagen. Zusammen mit ihrem Co-Autor Johannes Nichelmann besteigt die Autorin den gesamtdeutschesten aller Berge und macht sich Gedanken über ein beunruhigtes Land.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Musik im Gespräch

Familienbande
Musikalische Familienverhältnisse, Musikerfamilien und andere Kreativballungen
Moderation: Eckhard Roelcke

15:00 Nachrichten

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Axel Flemming

17:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Sergej Prokofjew
"Iwan Grosny"
Ausschnitte aus der rekonstruierten Originalmusik zu Sergej Eisensteins Film für Soli, Chor und Orchester op. 116

Marina Prudenskaya, Alt
Alexander Vinogradov, Bass
Rundfunkchor Berlin
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Frank Strobel

Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

18:00 Nachrichten

18:30 Uhr

Hörspiel

Kunststücke
Insekten und Einhörner
Der Künstlerbriefwechsel zwischen Jean Dubuffet und Valère Novarina
Übersetzung, Bearbeitung und Regie: Leopold von Verschuer
Mit: Jens Harzer, Jürgen Holtz, Marina Galic, Hanns Zischler
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
Länge: 88'
(Ursendung)

Der eine auf dem Zenit seines Schaffens, der andere am Anfang einer ungewissen Karriere.

Der 77-jährige berühmte Art-brut-Meister Jean Dubuffet pflegte mit dem noch unbekannten Autor Valère Novarina bis kurz vor seinem Tod einen regen Briefwechsel. Es ist ein berührendes Dokument der Hellsicht des Altmeisters gegenüber einem noch zu entdeckenden Künstler, dessen sprachliche Radikalität und Kühnheit er leidenschaftlich würdigt. Dabei entstand ein 24-teiliger Fragenkatalog des jungen Kollegen: "Können Sie malen?" - "Zerstören Sie?" - "Sind Sie verrückt?"

Der Briefwechsel zwischen Jean Dubuffet und Valère Novarina erschien 2014 unter dem Titel "Personne n’est à l’intérieur de rien" (Niemand ist im Inneren von nichts) im Verlag L’ Atelier contemporain.

Jean Dubuffet, geboren 1901 in Le Havre, war französischer Maler, Bildhauer, Collage- und Aktionskünstler. Hauptvertreter einer anti-intellektuellen Kunst, die er als ’Art brut’ bezeichnete und kunsttheoretisch in Texten und Vorträgen verteidigte. Seine Gemälde sind vom Bildvokabular von Kindern, Naiven, Außenseitern und psychisch Erkrankten inspiriert, in ihnen erkannte er ein besonderes künstlerisches Potential. Dubuffets Werke und Sammlungen sind in zahlreichen internationalen Museen vertreten. Der Künstler starb 1985 in Paris.

Valère Novarina, geboren 1947 bei Genf, ist ein französisch-schweizerischer Schriftsteller, Theaterregisseur und Maler, der erstmals 1974 aufgeführt wurde und seine exzessive Sprachkunstwerke zunächst nur in Avantgarde-Zeitschriften und ab 1984 im renommierten Verlag P.O.L Paris veröffentlichte. Seit 1986 inszenierte er regelmäßig selbst seine Uraufführungen beim Festival d’ Avignon in den von ihm bemalten Bühnenbildern. 2006 wurde er zu Lebzeiten ins offizielle Repertoire der Pariser Comédie Française aufgenommen. 1980 begann Novarina als gestische Fortführung des Schreibens öffentlich zu zeichnen und in der Folge auszustellen.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus der Philharmonie Berlin

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie D-Dur KV 250

ca. 20.45 Konzertpause

Bohuslav Martinů
Sinfonie Nr. 1

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Roger Norrington

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Neue Pracht im barocken Haus
Die Sanierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth
Von Cornelia de Reese

Vor gut 270 Jahren wurden die ersten Häuser abgebrochen, um Platz für ein neues Opernhaus in Bayreuth zu schaffen. Initiatorin war Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrich II., die einen Musenhof um sich scharte und der Stadt zu neuem Glanz verhalf, auch architektonisch. Verpflichtet wurde für den Innenausbau der führende Theaterarchitekt Giuseppe Galli Bibiena, der von 1746 bis 1750 ein Haus schuf, das in Europa zur obersten Riege zählte. Die Restaurierungsversuche im 19. Jahrhundert verursachten erhebliche Schäden, die seit 2012 beseitigt wurden. Viele Details wurden wieder hergestellt, Malereien sichtbar gemacht und das Bühnenportal historisch korrekt zurück gebaut. Dabei wurde auch die ursprüngliche Akustik wiederhergestellt.

22:30 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Kirsten Lemke

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Game Changers. Drei Monate Performance in München
Von Moritz Gaudlitz

"Am Leben bleiben"
Michel Houellebecq und Iggy Pop machen einen Film
Gespräch mit Dirk Fuhrig

Durch Film ausdrücken worüber andere schweigen:
Filmemacherinnen in Ägypten
Von Cornelia Wegerhoff

Das Beste vom Besten:
Die Rockefeller Sammlung wird bei Christies versteigert
Von Carsten Probst

Musik als Protest: Südafrikas Jazz-Szene
Von Andreas Herrler

Kulturpresseschau
Von Adelheid Wedel

Mai 2018
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Wurfsendung (Deutschlandradio)

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Fazit

Zum Tod von Sigmund JähnDer Kosmonaut der Herzen
Sigmund Jähn, früherer Kosmonaut und erster Deutscher im Weltall, steht im Kosmonautenzentrum in Chemnitz vor dem Modell des Raumschiffes Mir. Jähn besuchte die Einrichtung aus Anlass des 40. Jahrestages der Namensgebung Kosmonautenzentrum "Sigmund Jähn". (Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa)

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