Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Samstag, 18.09.2021
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Montag, 20. Mai 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Freispiel

Die zweite Stimme
Die Unvermeidlichen
Hörspiel von Kathrin Röggla
Regie: Leopold von Verschuer
Mit: Felix von Manteuffel, Eva Brunner, Bettina Kurth, Kirsten Hartung u.a.
Komposition: Bo Wiget
Ton: Jean Szymczak
Produktion: BR 2012
Länge: 48’59

Eingepfercht in schalldichte Kabinen, bestückt mit Kopfhörer und Mikrofon, bilden Simultanübersetzer Brücken zwischen den Zentren der Macht.

Simultanübersetzer sind eingepfercht in kleine schalldichte Kabinen, einzig bestückt mit Kopfhörer, Mikrofon und Räuspertaste. Hören und Sprechen sind auf das Engste miteinander verschmolzen. Vom Protokoll als "die Unvermeidlichen" bezeichnet, begleiten sie das politische Geschehen, ja machen es erst möglich. Ihre hoch konzentrierte, scheinbar körperlose Sprachübertragung wird zu einer Brücke in die Zentren der Macht, die stimmliche Neutralität zur Herausforderung. Da gerät der Kollegenplausch auf dem Flur zum körperlichen und geistigen Identitätsnachweis – denn das Dauerkonferieren auf Krisengipfeln, Sicherheitskonferenzen oder Bildungsnotstandstreffen richtet bei den Beteiligten einigen Schaden an.

Kathrin Röggla, geboren 1971, schreibt Prosa, Theatertexte und Hörspiele.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Nach dem Abzug die Rache der Taliban - Muss Deutschland afghanische Hilfskräfte aufnehmen?
Moderation: Kirsten Lemke

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Eine Welt Musik
Moderation: Olga Hochweis

Olga Hochweis präsentiert Aufnahmen vom diesjährigen Svetozár Stracina Festival, das vom 19. - 22.03.2013 im slowakischen Bratislava stattgefunden hat. Ein internationaler Wettbewerb, der seit 2003 alle zwei Jahre abgehalten wird. Zentrales Anliegen der Veranstaltung ist die Förderung sowie Produktion traditioneller und neu komponierter Volksmusik und ein stärkerer Austausch innerhalb der globalen Folk-Musik-Szene. Die Teilnehmer werden von den einzelnen EBU-Mitgliedsländern ( European Broadcast Union) ins Rennen geschickt, wobei das allerdings auch außereuropäische Musiker und Musikerinnen sein können, wie etwa Fatoumata Diawara von der Elfenbeinküste. Dieses Jahr waren 60 Ensembles und Interpreten dabei, von Finnland bis Bulgarien. Preisträger kamen u.a. aus Schweden, Ungarn und Russland. Newcomer waren ebenso dabei wie bekannte Namen, wie etwa die Tschechin Iva Bittová oder Petar Ralchev aus Bulgarien. Die stilistische Bandbreite reichte von slavischer traditioneller Volksmusik über Latino-Swing bis hin zu neuen Hybrid-Formen wie dem Valse Reggae .

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Tonart

Eine Welt Musik
Moderation: Vincent Neumann

05:55 Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Walter Höllerer gestorben

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Johannische Kirche

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Fromme Polka
Die Echternacher Springprozession ist Weltkulturerbe
Von Joachim Opahle
Katholische Kirche

"In Echternach wird im Springen gebetet. Die Gläubigen, die alljährlich am Dienstag nach Pfingsten zum Grab des Heiligen Willibrord in das luxemburgische Grenzstädtchen pilgern, bewegen sich in einem berühmten Tanzschritt voran. Wie genau die Schrittfolge ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Aber fest steht: Es ist ein historisch so einmaliges und ungewöhnliches Zeugnis der Volksfrömmigkeit, dass die Springprozession zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Ein heiteres Brauchtum, das jedes Jahr Tausende von Besuchern anlockt. Und mancher ist dabei schon fromm geworden …"

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Vogelgesang macht Frühlingsmusik
Wie sich die Komponisten von den zwitschernden Wesen haben beeinflussen lassen
Von Ev Schmidt
Moderation: Ulrike Jährling

Und ein Vogelkundler findet, daß die Komponisten das gar nicht so schlecht gemacht haben.

Es ist der Kuckuck, der uns meist als erster Frühlingsvogel ganz bewusst begegnet. Sein klarer Ruf beweist, der Frühling ist längst da. Und er hat schon viele Komponisten verführt, seinen typischen Gesang in ihre Musik mit einzubeziehen: Robert Schumann, Ottorino Resphigi, Franz Ignaz Biber… Aber ob Kuckuck, Nachtigall, Lerche oder auch Mönchsgrasmücke, wir versuchen Musik zu all diesen Frühlingsvögeln vorzustellen, kommentiert von einem Fachmann. Ein Ornithologe, ein Vogelkundler, findet, dass die Komponisten das gar nicht so schlecht gemacht haben! Und wenn man dann noch erfährt, dass Beethoven eine seiner berühmtesten Kompositionen dem Gesang eines Vogels abgeschaut hat…

Ev Schmidt hat Naturwissenschaften studiert und mag solche Themen, doch eigentlich moderiert sie im Kulturradio das frühe Programm für die Großen, die Sendung Klassik für Kinder ebenda und macht immer wieder auch gern Beiträge wie diesen hier für Kakadu.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Die "leuchtende Insel" am Wannsee
Zum 50. Geburtstag des Literarischen Colloquiums Berlin
Von Paul Stänner

Die Geschichte des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB), das 1963 von Walter Höllerer gegründet wurde, bildet 50 Jahre deutscher und internationaler Literaturgeschichte ab. Sie beschreibt das Auf und Ab literarischer Themen und Formen, Strömungen und Entwicklungen. Zu den ersten Gästen gehörte 1962, während der Kuba-Krise, die Gruppe 47, die drinnen über Literatur stritt, während draußen sowjetische Tiefflieger Angriffsbereitschaft demonstrierten. Autoren und Übersetzer aus aller Welt waren hier als Stipendiaten zu Gast, die öffentlichen Lesungen und Gespräche, Preisverleihungen und Feste prägen bis heute die literarische Agenda des Colloquiums. Wegen dieser Vielfalt nannte der Schriftsteller Paul Nizon das LCB einmal eine "leuchtende Insel". Sowohl RIAS als auch Deutschlandradio Kultur waren Wegbegleiter dieser einzigartigen Einrichtung an den Ufern des Berliner Wannsees. In ihren Archiven findet sich unter anderem der Gründer Walter Höllerer, der im RIAS über das Neue seiner Institution plaudert. Und Ingeborg Bachmann, die bei einer der ersten Lesungen im LCB 1963 von Walter Höllerer vorgestellt wird und drei ihrer Gedichte vorliest.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton

09:05 Kulturgespräch

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:37 Kulturtipps

09:40 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Walter Höllerer gestorben

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Musikgespräch

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:37 Kulturtipps

10:40 Radiofeuilleton - Musik

10:55 Profil

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton

11:05 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Kulturtipps

11:44 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Stilfragen
In dieser Sendung dreht sich alles um Fragen des guten Geschmacks. Und darüber lässt sich bekanntlich sehr gut streiten. Es geht um die modische Relevanz von Hosenträgern, die Großstadttauglichkeit von Gartenzwergen, gewagte Spielereien eines litauischen Modelabels und stilvollen Schnapskonsum.

Gartenzwerge großstadttauglich
Spektakuläre Gärten, exquisite Blumen und extravagante Gäste: Die Chelsea Flower Show, die am 21. Mai in London beginnt, ist ein gesellschaftliches Spitzenereignis. Diesmal wartet auf Königin Elizabeth eine ganz besondere Pflicht: Sie wird nämlich nicht nur die nach ihr benannten Prachtrosen inspizieren, sondern auch einen Aufmarsch von Gartenzwergen. Eine unerhörte Entwicklung, die sich niemand so richtig erklären kann.
Von Ruth Rach

Hippe Hosenträger
Der Hosenträger ist der vertikale Bruder des Gürtels. Während der aber nie aus der Mode kommt, ist der Hosenträger mal angesagt und mal total spießig. Liebhaber des Dandy-Looks haben ihn bereits aus der Mottenkiste rausgeholt. Und nun, wo „Der große Gatsby“ als Neuverfilmung über die Leinwände der Republik flimmert, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis all die Hipster-Jungs, die sich bislang noch in Röhrenjeans quetschen, Gentleman-Hosen nachrennen werden. Mit maßgeschneiderten Trägern versteht sich.
Von Andi Hörmann

Geschneiderte Identität
Der Schal in Landesfarben, Konterfeis von Nationalhelden, auf der Tasche Länderkürzel. LT für Litauen. Was in Deutschland schnell wie ein Dresscode für Rechtsradikale wirken würde, ist in Litauen ein Modetrend für Gutbetuchte.
Von Markus Nowak

Die Entdeckung der Trinkkultur
Hochprozentigen Schnaps! Den trinken die, die nicht anders können. Alkoholiker. Oder die, die sich in kürzester Zeit betrinken möchten. Oder? Ein studierter Ethnologe betreibt in Berlin einen Laden, der sich der „Schapskultur“ verschrieben hat.
Von Martin Böttcher

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Der Sandelf
Von Mario Göpfert
Nach der Erzählung von Edith Nesbit
Ab 7 Jahren
Regie: Klaus-Michael Klingsporn
Komposition: Jakob Diehl
Mit: Boris Aljinovic, Anna Huthmann, Wyn Laurids Engeholm, Anton Kurth u.a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009
Länge: 52’17
Moderation: Ulrike Jährling

Beim Spielen im Sand finden Kinder ein seltsames Wesen: Einen Sandelf und er kann Wünsche erfüllen.

Ein seltsames Wesen entdecken Anthea, Robert und Cyrill beim Spielen in der Sandgrube. Es hat ein Fell, Fledermausohren, Stielaugen und es kann sprechen. Es sei ein Sandelf und könne Wünsche erfüllen, behauptet es. Wünsche erfüllt bekommen! Wer hat davon nicht schon geträumt? Aber was soll man sich wünschen, wenn es plötzlich möglich ist? Anthea, Robert und Cyrill müssen bald erkennen, dass ihre Wünsche zwar in Erfüllung gehen, doch auf ganz andere Weise als gedacht und meist mit fatalen Folgen. Das Wünschen scheint eine hohe Kunst zu sein, die kaum jemand beherrscht. Am Ende jedenfalls bringen die drei Kinder ihren kleinen Freund so in Bedrängnis, dass sie ihm selbst einen Wunsch erfüllen müssen.

Edith Nesbith, (1858- 1924), englische Schriftstellerin, bekannt durch ihre fantasievollen Kinderbücher.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Eine blutige Komödie
Giuseppe Verdis „Rigoletto“
Gast: Klaus Froboese
Moderation: Gerald Felber

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Tintenfisch-Orakel, Talismane und sonstige Ticks
Aberglaube im Sport
Von Dieter Jandt
(Wdh. v. 07.10.2012)

Der eine muss zwingend vor jedem Spieltag fünf Minuten in die Badewanne, der andere unbedingt ein Hühnchen verzehren, bevor es auf den Platz geht. Sportler scheinen wie kaum ein anderer Berufszweig abergläubisch bis hin zum Okkultismus. Da gibt es Nationaltrainer, die stellen die Mannschaft nach Sternkreiszeichen auf, und andere, die gehen monatelang nicht zum Friseur oder weigern sich, den Pullover zu wechseln, bis ihre Mannschaft dann doch einmal verliert. Selbst die Fans kommen ohne Aberglaube nicht aus: Von den Medien reichlich geschürt, wurde bei der Fußball-WM 2010 täglich ein Tintenfisch nach dem Ausgang des kommenden Spiels befragt. Und siehe da: seine Prophezeiungen stimmten. Wie soll man da nicht an Gespenster glauben?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

"Frau Abendstern ist heute wieder ganz modern..."
Wagner-Parodien in Schellack
Moderation: Claus Fischer

18:30 Uhr

Hörspiel

Rio-Sorbonne
Von Hubert Fichte
Regie: Peter Michel Ladiges
Mit: Marianne Lochert
Produktion: SFB/NDR/WDR 1983
Länge: 84’58

In "Rio-Sorbonne" spricht Gisèle Cossard über ihre Tranceerfahrungen. Sie führt ein Doppelleben als Candomblé-Priesterin und französische Botschafterin.

"Rio-Sorbonne" gehört in eine Reihe von Monologen Hubert Fichtes, in denen er existenzielle Grenzerfahrungen zwischen fremden Kulturen thematisiert. In Gisèle Cossard, der Ich-Erzählerin, verdichten sich Aussagen von zwei afroamerikanischen und einer aus Frankreich stammenden Frau, die Fichte zu einem brasilianischen Besessenheitskult interviewt hatte. Gisèle, Frau eines französischen Diplomaten im Rio de Janeiro der 70er-Jahre, nimmt an einem Fest der Eingeborenen teil und erlebt eine erste Trance. Sie bereist Afrika, wird ihrer afrikanischen Kenntnisse wegen in Rio besonders gefeiert und findet an der Sorbonne Interesse für ihre Thesen über den Candomblé de Angola in Rio de Janeiro. Als Priesterin eines eigenen Tempels einerseits und als französische Botschafterin andererseits führt sie fortan ein Doppelleben.

Hubert Fichte (1935-1986), Schriftsteller und Ethnograph. Aus Reisen und anthropologischen Studien u.a. in Bahia, Haiti und Trinidad gingen zahlreiche Veröffentlichungen und Radioarbeiten hervor: "Das Waisenhaus" (1965), "Xango" (1976), "Die Geschichte der Empfindlichkeit" (1987).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Ludwigsburger Schlossfestspiele
Forum am Schlosspark
Aufzeichnung vom 08.05.2013

Carl Philipp Emanuel Bach
"Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu", Oratorium Wq 240

Joanne Lunn, Sopran
Maximilian Schmitt, Tenor
Georg Nigl, Bariton
Chor und Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
Leitung: Konrad Junghänel

ca. 21.25 Konzertpause mit Nachrichten

Residenzschloss Ludwigsburg, Ordenssaal
Aufzeichnung vom 10.5.2013

Luigi Boccherini
Trio f-Moll op. 34/1
Trio D-Dur op. 34/4
Trio C-Dur op. 34/5

La Ritirata
Hiro Kurosaki, Lina Tur Bonet, Violine
Josetxu Obregón, Violoncello

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Mai 2013
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
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