Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Freitag, 25.06.2021
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Samstag, 1. Juni 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Das Tor zum Orient
Eine Lange Nacht über die Kulturhauptstadt 2013 Marseille
Von Harald Brandt
Regie: der Autor

Das Tor zum Orient. Eine Lange Nacht über die Kulturhauptstadt 2013 Marseille.

Marseille ist eine Stadt im Umbruch. In den früheren Industriegebieten entlang des Hafens, der sich vom Stadtzentrum bis zum ehemaligen Fischerdörfchen L'Estaque am Fuß des Rove-Massifs erstreckt, werden neue Wohnungen, Bürogebäude und kulturelle Einrichtungen geschaffen. Die U-Bahn und die Straßenbahnlinien werden verlängert und sollen die Isolation der nördlichen Peripherie verringern, wo sich die meisten sozialen Brennpunkte befinden. Aber die Modernisierung der 2600 Jahre alten Handelsmetropole wird von vielen Marseiller Bürgern skeptisch gesehen. Zu stark ist das Klienteldenken der politischen Akteure und die Tendenz, in die eigene Tasche zu wirtschaften. Die Freude am Leben und das Bewusstsein, in einer der faszinierendsten Städte am Mittelmeer zu wohnen, werden dadurch nicht geschmälert.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Ron Goodwin
Sir Gawain and the Green Knight (Sir Gawain und der grüne Ritter)
Leitung: Ron Goodwin

Jan A. P. Paczmarek
Hachi – A Dog’ s Tale (Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft)
The Polish Radio Orchestra
Leitung: Lukasz Borowicz

Alex North
Pony Soldier (Der rote Reiter)
Leitung: Alfred Newman
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der österreichische Schriftsteller Ödön von Horváth wird in Paris während eines Gewitters von einem herabstürzenden Ast erschlagen

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Martin Vorländer

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Mantrailer -
Spezial-Hunde erschnüffeln Duftpartikel
Von Susanne Arlt

Ein so genannter Mantrailer, abgeleitet vom englischen man und trail, ist ein Hund auf Personensuche. Mantrailer arbeiten anders als Fährtenhunde der Polizei: Sie orientieren sich nicht an den Fußabdrücken, die ein Mensch hinterlässt, sondern ausschließlich an Duftpartikeln in der Luft. Sie folgen tausenden Hautschuppen, die jeder Mensch in der Minute verliert, Gerüchen, so individuell wie ein Fingerabdruck. Und sie überwinden dabei Grenzen, die der klassischen Fährtenhundearbeit gesetzt sind: auf Betonböden, bei Regen. Selbst Spuren von Menschen, die sich mit dem Auto bewegt haben, können die hochsensiblen Spürnasen aufnehmen. Susanne Arlt war bei einer Vermisstensuche dabei.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

KunstFestSpiele Herrenhausen
in Hannover
Festival-Tipp von Ullrich Bohn

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
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09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

Oskar Lafontaine stellt sich den Fragen von Tonia Koch und Burkhard Birke

„Wir brauchen ein stabileres europäisches Geldsystem“, mit diesen Worten fordert Oskar Lafontaine den Ausstieg aus dem EURO. Was steckt hinter den Vorstellungen des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Saarländischen Landtag für ein flexibleres, demokratischeres Geldsystem? Populismus, Angst vor dem Abwandern von Linkswählern zur Alternative für Deutschland? Bleibt der einstige SPD- und Linkenchef bei seiner Entscheidung, sich aus der Bundespolitik zurückzuziehen?

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Vorbilder
Von Cornelia Seliger
Moderation: Tim Wiese

Laut einer Umfrage ist das größte Vorbild der Deutschen die eigene Mama. Aber auch Filmhelden, Romanfiguren oder Radiostars können unser Leben beeinflussen.

Laut einer Umfrage ist das größte Vorbild der Deutschen die eigene Mama. Tatsächlich findet jeder zuerst in der Familie Geborgenheit, Orientierung, Sicherheit und Halt. Eltern besitzen die besten Vorraussetzungen, um Vorbild zu sein, schließlich stehen sie einem ja besonders nahe. Sie vermitteln Werte und prägen das eigene Denken und Handeln. Aber auch Filmhelden, Romanfiguren oder Radiostars mit und ohne Schnabel begleiten uns und können Vorbilder sein und unser Leben beeinflussen. Und nicht zuletzt ist die Natur Vorbild für die Menschen. Ohne sie gäbe es zum Beispiel keine Hubschrauber, keine Spritzen oder keine Klettverschlüsse.
Cornelia Seliger erzählt von Idolen, die wie unerreichbare Sterne funkeln und oft verglühen, von ganz großen und ganz kleinen Vorbildern, die für immer bleiben und von der Verantwortung, selbst Vorbild zu sein.

Cornelia Seliger arbeitet schon seit über 20 Jahren als Reporterin und Autorin im Kinderfunk. Sie liebt verrückte Vögel, wie zum Beispiel „Kakadu", aber auch die Sendung „Zappelduster" vom rbb, die sie moderiert und für die sie sich die Geschichten ausdenkt.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Grenzgänger der Uckermark
Der deutsche Speckgürtel um das polnische Stettin
Von Rosalia Romaniec

Für sie ist das polnische Stettin ihr kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Wenn sich die Bewohner der Uckermark etwas gönnen wollen, gehen sie nicht nach Schwerin oder Rostock. Sie kaufen in Stettin ein, besuchen dort Konzerte und Musikclubs, machen einen Sonntagsausflug an den Hafen. Auch das Interesse der Stettiner und Swinemünder an der Uckermark ist groß: Sie kaufen sich Häuser, weil sie dort günstiger sind als in Polen und das Leben auf der deutschen Seite irgendwie "ruhiger" und "berechenbarer" erscheint, sagen sie. Was sind das für Menschen, die die Grenze so mühelos überwinden? Die in Vorpommern wohnen und in Stettin arbeiten? Die ihren Lebensmittelpunkt in Greifswald oder Pasewalk haben, aber Unterhaltung und Lebensart in Stettin suchen? Menschen, deren Vorfahren früher auf der östlichen Seite der Oder lebten, kehren heute zurück. Ohne Ressentiments. Andere, die nichts mit der deutsch-polnischen Geschichte zu tun haben, passieren die Grenze, als gäbe es sie nicht. Eine Region im Wandel?

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Es geht ums Geld
Warum prügeln sich Gemeindeverteter in der jüdischen Gemeinde zu Berlin?
Philipp Gessler im Gespräch mit dem früheren Vize-Gemeindechef Julius Schoeps

Tanken beim Pastor
Wie düster wird die Zukunft der Kirche im ländlichen Raum? Eine Tagung sucht nach Antworten
Von Martin Wolter

Eine Region großer Toleranz
Die besondere religiöse Vielfalt im Ruhrgebiet. Eine Ausstellung in Bochum
Von Eva Wolk

Kurzwellenempfänger und ABC-Schutzmasken immer zur Hand
Die jungen deutschen Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen, Friedensdienste in Israel
Von Klaus Martin Höfer

Ich fühle mich unbehaglich angesichts der Großveranstaltungen
Philipp Gessler im Gespräch mit dem Münsteraner Liturgiewissenschaftler Clemens Leonhard über den anstehenden Eucharistischen Kongress in Köln

Moderation: Philipp Gessler

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Briefwechsel
Willy Brandt und Günter Grass
Gelesen von Bernhard Schütz und Johann von Bülow

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Es geschah am zweiten Juni
Warum der Tod von Benno Ohnesorg nicht vergessen ist
Von Margot Overath
Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Jacqueline Macaulay, Nadja Schulz-Berlinghoff, Klaus Herm, Bärbel Röhl
Ton: Kaspar Wollheim, Martin Seelig
Produktion: Aktualisierte Fassung RBB 2012
Länge: 54’28

1967 wurde Benno Ohnesorg von dem Polizeibeamten Karl-Heinz Kurras erschossen. Das Berliner Landgericht sprach ihn damals frei. Es gibt neue Beweise.

Am 2. Juni 1967 wurde Benno Ohnesorg von dem Berliner Polizeibeamten Karl-Heinz Kurras erschossen. Kurras wurde nie verurteilt. Demonstranten hätten versucht, ihm die Waffe zu entreißen, dabei sei der Schuss losgegangen, hatte er behauptet. Das Berliner Landgericht sprach ihn frei. Ohnesorgs Sohn Lukas, erst nach dem Tod des Vaters geboren, zweifelte nie, dass die Wahrheit irgendwann ans Licht kommt. Dank bisher unbekannter Fotos, wiederentdeckter Filmaufnahmen und einem heimlich aufgenommenen Geständnis des Täters könnte das Verfahren wieder aufgenommen werden. Lukas Ohnesorg beantragte die Zulassung als Nebenkläger.

Margot Overath, geboren 1947 in Krefeld, seit 1984 Feature-Autorin, lebt bei Bremen. Für "Verbrannt in Polizeizelle Nummer fünf" (MDR/DLF/NDR 2010) wurde sie von amnesty international mit dem Marler Medienpreis Menschenrechte 2012 ausgezeichnet.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Oper in deutschen Ländern
Oper Frankfurt
Aufzeichnung vom 12.05.2013

Giacomo Puccini
"La fanciulla del West"
Oper in drei Akten
Libretto: Guelfo Civinini / Carlo Zangarini
nach dem Schauspiel "The Girl of the Golden West" von David Belasco

Minnie – Eva-Maria Westbroeck
Sheriff Jack Rance – Ashley Holland
Dick Johnson alias Ramerrez – Carlo Ventre
Nick, Kellner des Saloons "Polka" – Peter Marsh
Ashby – Alfred Reiter
Sonora – Simon Bailey
Trin – Michael McCown
Sid – Bálint Szabó
Bello – Sungkon Kim
Harry – Hans-Jürgen Lazar
Joe – Beau Gibson
Happy – Nathaniel Webster
Larkens – Björn Bürger
Billy Jockrabbit – Carlos Krause
Wowkle – Elisabeth Hornung
Jake Wallace – Franz Mayer
José Castro – Cheol Kang
Postillon – Francisco Brito
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Leitung: Sebastian Weigle

nach dem 1. Akt ca. 20.00 Pause mit Nachrichten

"Wild ist der Westen…" und schwer das Leben: Am Fuß der Cloudy Mountains, in einem von rohen Sitten geprägten Goldgräberlager, stoßen wir auf ein äußerst verwegenes und zugleich radikal veristisches, auf der Opernbühne bislang beispielloses Szenario mit musikalischen Milieuelementen – jazzartige Synkopen, Spiritual und Gospel, Ragtime und Cakewalk. Die traurigen Koordinaten dieser Welt: das Glücksspiel als Lebensform, der "Polka"-Saloon als Lebensraum, Schießereien, Lynchaktionen und Hinrichtungsrituale als alltägliches Lebensrisiko. Ganz winzig und schamhaft dazwischen aber das andere: der Traum vom einfachen Leben, vom kleinen Glück und von der großen Liebe in der großen Freiheit. Ein "Liebesdrama vor dem weiten und finsteren Hintergrund primitiver Personen und einer freien unverstellten Natur" (so formulierte es der Dramatiker David Belasco) – genau dies strebten Puccini und seine Librettisten an.
Puccini setzt dramaturgisch auf den geradezu klassischen Dreieckszwist zwischen zwei um eine Frau rivalisierenden Männern – der eine ein tenoraler Held, der andere ein baritonaler Schuft. Am Schluss reiten der ehemalige Straßenräuber Dick Johnson und Minnie, Besitzerin des Saloons und zugleich die von allen geliebte und gutherzige Schutzpatronin, inmitten einer schießwütigen Welt ins wüste, aber weite Land. Sie verlassen, im Duett aufs Engste zusammenfindend – "Addio, mia dolce terra! Addio mia California!" –, das trügerische Sonnenparadies, um ihr Lebensglück zu finden. Zurück bleibt der böse Verlierer, der Sheriff Jack Rance.

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

"Madrigale"

Clemens Gadenstätter
OH-WEH

Neue Vocalsolisten Stuttgart
Deutschlandradio Kultur 2012

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Die Tagebücher der Anaïs Nin"
Gelesen von Alina Staskowiak
(Wdh. v. 02.04.2011)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Mai 2013
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 1 2 3 4 5
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