Seit 15:05 Uhr Tonart
Mittwoch, 20.10.2021
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Samstag, 27. April 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

33 1/3 Umdrehungen in der Minute
Eine Lange Nacht der DJ-Kultur
Von Almut Schnerring und Sascha Verlan

Die Geschichte der DJ-Kultur beginnt in den 1970er-Jahren, als einzelne DJs begannen, nicht mehr brav eine Schallplatte nach der anderen abzuspielen, sondern in die Struktur der Stücke eingriffen, sich einzelne Sequenzen herauspickten und mit Ausschnitten anderer Platten mischten. Damit revolutionierten sie nicht nur die Musikwelt, sondern sie stellen auch unser bisheriges Verständnis von Komposition und Urheberschaft radikal infrage. Und die aktuellen Diskussionen zeigen, dass hier noch längst keine überzeugenden Lösungen gefunden werden konnten.
Die Lange Nacht der DJ-Kultur stellt die Techniken und Stile der DJ-Kultur vor: Was haben Hip-Hop und Drum 'n Bass miteinander zu tun? Wie verlaufen die Traditionslinien von Elektro zu Minimal Techno? Und was ist Intelligent Dance Music? Was Mash-up? Wir stellen wichtige Protagonisten der Szene vor, ihre Motivation und ihr Verständnis von Musik. Wie kommt es, dass sie all den Urheberrechtsprozessen zum Trotz immer noch mit Samples, mit Ausschnitten anderer Musikstücke arbeiten? Und über allem schwebt die Frage, ob Gott womöglich selbst ein DJ ist, und wir die Musik, mit der er spielt.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Musical Time
Ira und George Gershwin
Nice Work If You Can Get It
Buch: Joe DiPietro
Orchestrierungen: Bill Elliott
Musikalische Leitung: David Chase
Regie/Choreografie: Kathleen Marshall
Mit Matthew Broderick und Kelli O'Hara,
Michael McGrath, Jennifer Laura Thompson u.a.
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der Philosoph Edmund Husserl gestorben

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Michael Broch

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Bruder Lotse -
ein Berufsstand mit Nachwuchssorgen
Von Peter Marx

Die Kadettrinne in der Ostsee gilt mit jährlich 85 000 Schiffsbewegungen als eine der weltweit am stärksten befahrenen Wasserstraßen. Seit Jahren fordern deshalb die Anrainer-Staaten eine Lotsenpflicht. Doch jede Initiative scheiterte bislang am Widerstand von Russland. Die Geschichte des Seelotsenwesens beginnt bereits im 14. Jahrhundert. Damals führten ortskundige Fischer die Segelschiffe vorbei an Klippen, Riffen und Sandbänken. Und heute? Peter Marx begleitete einen Seelotsen bei seiner Arbeit in der Wismarer Bucht.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Guiseppe Verdis "Rigoletto"
Premiere im Stadttheater Koblenz
Von Klaus Gehrke

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Wenn Winde wehen
Ein luftiges Treffen
Von Julia Schölzel
Moderation: Patricia Pantel

Schon immer nutzte der Mensch die Kraft der Winde für seine technischen Erfindungen, Luft strömte durch drehende Windmühlen, zerrte an flatternden Drachen und schob schwerbeladene Segelschiffe über die Weltmeere.

Vorbei die Zeiten als Äolus, der Gott der Winde, elegant durch die Windharfe strich!
Heute lädt er sie alle ein, die windigsten Typen aus aller Welt, vom federleichten Lufthauch bis zum donnernden Orkan. Schon immer nutzte der Mensch die Kraft der Winde für seine technischen Erfindungen, Luft strömte durch drehende Windmühlen, zerrte an flatternden Drachen und schob schwerbeladene Segelschiffe über die Weltmeere. Jetzt aber soll die ungebrochene Macht von Äolus riesige Windparks antreiben. Und das ist dem alten Windgott und seinen luftigen Gefährten nicht ganz geheuer...


Die Autorin und Komponistin erinnert sich noch gut, wie sie als Kind bei absoluter Flaute im Segelboot über den bayerischen Chiemsee paddeln musste. Die warmen Föhnstürme bereiteten ihr Gottseidank nie Kopfzerbrechen.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Das Deutschlandspiel
Eine Rätselreise zum Mitdenken
Mit Olaf Kosert und einem Außenreporter

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

"Aufhören mit der Gier!"
Ausblick auf den 34. Evangelischen Kirchentag
Thorsten Jabs im Gespräch mit dem Kirchentagspräsidenten Gerhard Robbers

"Vom Jesuitenpater zum Papst“
Was Papst Franziskus geprägt hat
Von Burkhard Schäfers

"Von den Nazis verfolgt, von der US-Bürgerrechtsbewegung gefeiert“
Dokumentation über den Rabbiner Joachim Prinz
Von Bernd Sobolla

"Das Große ist, man selbst zu sein“
Zum 200. Geburtstag auf Sören Kierkegaards Spuren in Berlin
Von Gerd Brendel

"Man muss Christ und Tierschützer sein“
Über das Verhältnis von Christen zu Tieren
Von Julia Weigelt

Moderation: Thorsten Jabs

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Bo" von Rainer Merkel
Gelesen vom Autor

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature Spezial

Was vom Leben bleibt
Frauen in der Kaukasischen Zone
Von Gisela Erbslöh
Regie: Gerda Zschiedrich
Mit: Jule Böwe, Johanna Schall
Ton: Peter Kainz
Produktion: DKultur 2007
Länge: 54’30
(Wiederholung vom 27.10.2007)

2006 in Inguschetien: Rosa erzählt vom Überlebenskampf ihres Volkes, vom Hass, den man überwinden und vom Schmerz, mit dem man leben muss.

Zuerst hätte sie alle gehasst, die Soldaten der russischen Föderation, die tschetschenischen Nationalisten und die Rebellen, sagte Rosa. In Grosny wurde während des Krieges ihr Mann, der Vater ihrer drei Söhne, umgebracht. Seitdem schlug sie sich mit den Kindern allein durch. Als Theaterregisseurin fand sie eine Stelle am Schauspielhaus in Nasran. Dort begegnen wir uns im Jahr 2006, als in Tschetschenien noch der Ausnahmezustand herrscht, Inguschetien aber als sicheres Land gilt. Rosa erzählt mir, mit drei anderen Frauen, vom Hass, den man hinter sich lassen, und vom Schmerz, mit dem man leben muss; vom Überlebenskampf ihres Volkes und vom kleinen Glück in ihrem gegenwärtigen Leben; und von dem Versuch, die alten Sitten und Traditionen der Inguschen zu erhalten und als Kraft an die Kinder weiterzugeben.

Gisela Erbslöh, geboren 1950 in Düsseldorf, studierte Slawistik und Amerikanistik. Sie arbeitete an Theatern und seit 1986 als freie Autorin für Rundfunk und Printmedien.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Feature Spezial

Zwischen Himmel und Erde
Verbannt aus dem Kaukasus
Von Gisela Erbslöh
Regie: Gerda Zschiedrich
Mit: Winnie, Böwe, Bärbel Röhl, Robert Glatzeder, Robert Kuchenbuch, u.a.
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: DKultur/SWR 2013
Länge: 53'30
(Ursendung)

2012 haben Rosa und ihre Söhne in Paris Asyl gefunden. Wie kam es dazu und was würde sie in Inguschetien erwarten, wenn sie doch zurückgingen

2012 treffe ich Rosa und ihre Söhne wieder: in Paris. Ihr Theater in Inguschetien musste sie verlassen. Fortan arbeitete sie bei einer unabhängigen Internetseite in Moskau. Doch je mehr sich die Situation in Inguschetien zuspitzte, desto brisanter wurden die Nachrichten, die sie veröffentlichte. Ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft gegen sie zwang Rosa schließlich, mit ihren nun erwachsenen Söhnen in Paris um Asyl zu bitten. Rosa erklärt, warum sie sich auf regierungskritisches Terrain gewagt hat. Und ich fahre wieder nach Inguschetien, um zu verstehen, was sie und die Söhne zu Hause erwarten würde, wenn sie doch zurückgingen, was sie am liebsten täten.

Gisela Erbslöh lebt in Baden-Baden. Sie arbeitet mit Migranten und schreibt über die Kulturen und Literaturen und die sogenannten kleinen Völker in der Russischen Föderation. Zuletzt: ›Im Staub des Imperiums - Andrej Bitows Erinnerungen an die Realität‹ (DLF 2012).

20:00 Uhr

Oper

Opéra de Lyon
Aufzeichnung vom 27.03.13

Thierry Escaich
„Claude“
Oper in einem Akt
Libretto von Robert Badinter nach Victor Hugo (Uraufführung)

Claude – Jean-Sébastien Bou, Bariton
Le Directeur – Jean-Philippe Lafont, Bariton
Albin – Rodrigo Ferreira, Countertenor
L’Entrepreneur / Le Surveillant Général – Laurent Alvaro, Bariton
Coeurs et Maîtrise de l’Opéra de Lyon
Orchestre de l’Opéra de Lyon
Leitung: Jérémie Rhorer

ca. 21.57 Nachrichten

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahme

Paul Hindemith
"Der Schwanendreher" - Konzert nach alten Volksliedern für Bratsche und kleines Orchester

Tabea Zimmermann, Viola
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Hans Graf
Produktion: Deutschlandradio Kultur / myrios classics 2012

22:30 Uhr

Erotikon

Aus "Angstblüte" von Martin Walser
Gelesen von Felix von Manteuffel
(Wdh. v. 08.12.2007)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

April 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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