Seit 15:05 Uhr Tonart
Mittwoch, 20.10.2021
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Dienstag, 16. April 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Technisches Zeitalter und Musikmissbrauch
Das Werk des Musikhistorikers Fred K. Prieberg (1928-2010)
Von Björn Gottstein

Mit seinen fulminanten Dokumentationen schrieb der unerschrockene Forscher deutsche Musikgeschichte als Geschichte ihrer Verdrängungen.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Personen oder Programme – Was entscheidet die Bundestagswahl?
Moderation: Justin Westhoff

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Jazz
Moderation: Ute Kannenberg

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 70 Jahren: Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann entdeckt die halluzinogene Wirkung von LSD

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Der Verfassungsschutz auf "islamistischen" Abwegen
Von Eren Güvercin

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Kick statt Karriereknick -
Wie sich Uni und Familie vereinbaren lassen
Von Carolin Hoffrogge

Karriere geht vor Familie - gerade bei Akademikern ist diese Einstellung weit verbreitet. Schließlich gibt es allgemein wenig Regeln an der Hochschule, wie es laufen kann und soll, wenn sich Nachwuchs ankündigt. Doch es gibt Mittel und Wege, wie sich Uni und Familienleben vereinbaren lassen. Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen hat ein Mentoring-Programm aufgelegt, bei dem Nachwuchswissenschaftler und -führungskräfte von erfahrenen Jungeltern erfahren können, wie sie Familienverantwortung und Unialltag in den Griff bekommen können. Patentrezepte gibt es nicht, individuelle Lösungen sind gefragt. Für die Teilnahme am Programm, zu der auch thematisch passende Workshops gehören, erhalten die Studierenden erstmals sogar drei Credit-Points.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Letter tot he lord"
Songwriterin Irma aus Westkamerun auf Deutschlandtour
Von Burkhard Birke

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 70 Jahren: Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann entdeckt die halluzinogene Wirkung von LSD

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Import-Priester in Deutschland
Als afrikanischer Missionar im erzkonservativen Münsterland
Von Thorsten Poppe

Sylvester Ihouma aus Nigeria ist Pfarrer im erzkonservativen Münsterland. Er hat an der Uni Münster promoviert und gehört heute zum Team der Seelsorger der Gemeinde Edith Stein. Seine erste Aufgabe des Erzbistums nach seinem Studium lautete: eine afrikanische Gemeinde zu gründen. Erst danach fand er als „richtiger"Pfarrer auch zu den deutschen Gläubigen. Das führt mitunter zu zwei komplett unterschiedlichen Welten in seiner Kirche am Sonntagvormittag: Wenn er pünktlich um 9.30 Uhr den Gottesdienst für die deutschen Katholiken liest, geht es streng nach Vorschrift, ernst und getragen zu. Zwei Stunden später mit seiner afrikanischen Gemeinde sind die Bänke in der Kirche prall gefüllt, es ist bunt und laut, denn dann wird Gott gefeiert. Pfarrer Sylvester klatscht einen reichlich komplizierten Rhythmus, und singt hin und her wiegend in sattem Bass afrikanische Gesänge. Laut einer Untersuchung gibt es zurzeit über 1300 ausländische Priester in Deutschland. In Bayern und im Erzbistum Köln sind sie schon selbstverständlich, im erzkonservativen Münster fast noch exotisch. 70 Prozent der ausländischen Priester sind Inder und Polen, immer mehr kommen aber jetzt aus Afrika, dort gibt es im Gegensatz zu Deutschland in der katholischen Kirche keine Nachwuchsprobleme.

13:30 Uhr

Kakadu

Erzähltag für Kinder
Rübezahls Mittagstisch
Ein Märchen von Robert Reinick
Ab 7 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
(Ursendung)
Moderation: Tim Wiese

Einer Reisegruppe äußerst hochnäsiger Städter spielt der Berggeist Rübezahl im Riesengebirge einen verdienten Streich.

An einem warmen Frühlingsmorgen bricht eine kleine Reisegruppe Städter zu einer Landpartie ins Riesengebirge auf. Die Teilnehmer sind voller Spott über die ländliche Bevölkerung und deren unkultiviertes Leben. Das hört der Berggeist Rübezahl und beschließt, der Reisegruppe einen lehrreichen Streich zu spielen.
Rübezahls Mittagstisch ist eine gemeinhin eher unbekannte Rübezahlgeschichte und doch typisch für den Berggeist aus dem Riesengebirge.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Designer-Jacketts aus Deutschland – Der Second Hand-Markt von Nairobi
Von Antje Diekhans

Kontinuität in der Repression – Äthiopiens einziger Oppositionspolitiker
Von Benno Müchler
Moderation: Sebastian Engelbrecht

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Literatur

Breit auf dem Rad
Halluzinogene Substanzen in der Literatur
Von Gerd Brendel

Bewusstseinserweiternde Substanzen sind für viele fantastische Reisen und Visionen in der Literatur verantwortlich.

"Alle Nerven excitiert von dem gewürzten Wein", notierte der Romantiker E. T. A. Hoffmann in seinem Tagebuch. Nicht nur so manchen Romantikern halfen bewusstseinserweiternde Substanzen auf die schöpferischen Sprünge. Sie sind für viele fantastische Reisen, Visionen und Wundergeschichten verantwortlich. Die Surrealisten experimentierten mit halluzinogenen Pilzen. In den USA entdeckten die Beatniks und ihre Vorläufer wie Aldous Huxley die Wirkung des Peyote-Kaktus, von Mescalin und LSD. LSD hatte der Schweizer Chemiker Klaus Hofmann mitten im zweiten Weltkrieg am 19. April 1943 im Labor entdeckt. Dessen Erfahrungsbericht über seinen ersten Trip ist selbst ein Stück Drogenliteratur. Eine lange Freundschaft verband den Chemiker mit Ernst Jünger, der sich immer wieder literarisch mit dem Thema "Drogen und Rausch" auseinander gesetzt hat. Und heute? Rauscherfahrungen finden sich in zeitgenössischer Literatur genauso wie in Songtexten , Filmen und Essays: Zwischen Höllentrip und unendlichem Glücksgefühl haben viele Seiten Weltliteratur Platz.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Thüringer Bachwochen
Schlosskirche Meiningen
Aufzeichnung vom 07.04.2013

Johann Christoph Bach
Dialog „Herr, wende dich und sei mir gnädig“

Johann Ludwig Bach
Kantate „Ja, mir hast Du Arbeit gemacht“

Johann Sebastian Bach
Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ BWV 12

ca. 21.05 Konzertpause mit Nachrichten

Johann Ludwig Bach
Kantate „Die mit Tränen säen“

Johann Sebastian Bach
Kantate „ Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu Dir“ BWV 131

Ensemble Akadêmia
Leitung: Françoise Lasserre

Nicht alles Gute muss in Frankreich aus der Metropole Paris kommen: Im kleinen Städtchen Epernay in der Champagne sitzt das Ensemble "Akadêmia". Unter seiner Leiterin Françoise Lasserre hat es sich in den letzten Jahren einen exzellenten Ruf als Spezialensemble für Renaissance- und Barockmusik erworben – im vokalen wie im instrumentalen Bereich. Und das nicht nur in Frankreich, sondern inzwischen in ganz Europa. Einem "asketischen" und zugleich "jubilierenden" Ideal folgen die Sänger und Musiker dabei und dem unbedingten Ziel der Werktreue wie der "Treue zu sich selbst" als im 21. Jahrhundert lebende Künstler. So gehören die großen Werke der Epoche von Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz oder Claudio Monteverdi genauso zum Repertoire von "Akadêmia" wie auch viele vergessene Perlen aus der Barockzeit, die sie in enger Kooperation mit Musikwissenschaftlern aus dem Dornröschenschlaf erweckt haben. Zum Beispiel der "Orfeo" des Monteverdi-Zeitgenossen Stefano Landi. "Akadêmia" ist deshalb prädestiniert, dem wichtigsten Thüringer Alte-Musik-Festival, den Bachwochen, einen neuen Auftrittsort zu erschließen: die Schlosskirche zu Meiningen. Erstmals programmieren die Thüringer Bachwochen in der berühmten Theaterstadt am südlichen Rand des Freistaats ein Konzert, und natürlich bleibt das Repertoire dieses Abends auf die Familie Bach beschränkt – allerdings im weiteren Sinne: Zwei Kantaten des sogenannten Meininger Bach Johann Ludwig treffen hier auf zwei gleichartige sakrale Stücke des Thomaskantors. Mit einfachen Worten ist der Verwandtschaftsgrad der beiden Musiker nicht zu beschreiben. Historisch eindeutig belegt ist jedoch, dass Johann Sebastian Bach den verwandten Kollegen und Zeitgenossen, der Hofkapellmeister in Meiningen war, geschätzt hat.

22:00 Uhr

Alte Musik

Komponist, kühn, katholisch
Jan Dismas Zelenka (1679-1745)
Von Georg Beck

Auch für einen erfahrenen Quellenforscher wie Robert Eitner war es ein Schock: Schon länger hatte er den Komponisten Johann (Lukas Ignatius) Dismas aus Launovitz in Böhmen auf seiner Liste. Dann, bei einem Besuch der katholischen Hofkirche zu Dresden, Ende des 19. Jahrhunderts, wird er fündig, entdeckt einen ganzen Schrank mit Zelenka-Messkompositionen. „Leider lagert ein schwarzer Staub fast fingerdick auf den Blättern, da man, wie es scheint, nicht für nöthig findet die Musikalien jemals einer Reinigung zu unterziehen.“ Mittlerweile sind die Partituren vom Staube befreit und unser Bild von Jan Dismas Zelenka und seiner Musik wird schärfer. Kühn, katholisch, schräg, ja – ein Genius. Soviel glaubt man zu erkennen. Einer, der eben nur das Schicksal hatte (und hat), verkannt zu sein.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

April 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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