Seit 15:05 Uhr Tonart
Montag, 18.10.2021
 
Seit 15:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 15. Mai 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Die zweite Stimme
Über die Uneigentlichkeit und Unheimlichkeit des Sprechens
Wie Künstler die Stimme imaginieren
Von Inke Arns und Ingo Kottkamp
Regie: die Autoren
Ton: Martin Eichberg
Produktion: DKultur 2013
Länge: 53'29
(Ursendung)

Stimmen, die von Künstlern inszeniert sind, machen das Fremde im Vertrauten hörbar und werfen immer wieder die Frage auf: Wer spricht da eigentlich?

Sie rufen bis zur Erschöpfung. Sie lösen sich von Urheber und Quelle. Sie stammen von Toten, die mit Lebenden im Duett singen. Der Mensch klingt wie eine Maschine, Barbie wie Ken, der Bordcomputer wie ein sanfter Freund. Stimmen, die von Künstlern inszeniert und imaginiert sind, machen nicht nur das Fremde im Vertrauten, das Monströse im Alltäglichen hörbar, sie werfen auch immer wieder die Frage auf: Wer spricht da eigentlich?
Das Feature entsteht im Zusammenhang mit der Ausstellung ›His Master’s Voice: Von Stimme und Sprache‹ im Hartware MedienKunstVerein Dortmund.

Inke Arns, geboren 1968 in Bonn, Kuratorin und Autorin, ist künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Dortmund. Sie lebt in Berlin und Dortmund.

Ingo Kottkamp, geboren 1972 in Baden-Baden, Hörfunkautor und Regisseur, Featureredakteur bei Deutschlandradio Kultur.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Drei Köpfe für Steinbrück – Kann die SPD mit einem Kompetenzteam die Wahl gewinnen?
Moderation: Birgit Kolkmann

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der Physiker und Publizist Heinz Haber geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Christina-Maria Bammel

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

No revolution on your desktop -
Die eindimensionale Sicht auf den 3D-Druck
Von Michael Böhm

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Auf der Suche nach Verwandtschaft -
Erbermittler Suchen die Angehörigen von Verstorbenen
Von Ernst-Ludwig von Aster

Fast täglich sucht Brigitta Fischer in der Vergangenheit. Immer wenn es um ein Erbe geht, aber keine Erben in Sicht sind. Wenn ein Verstorbener wertvolles hinterlässt, aber kein Testament vorliegt, dann kommen die Historikerin und ihre Kollegen von der Gesellschaft für Erbenermittlung ins Spiel. Sie puzzeln sich durch Familiengeschichten und reisen gedanklich über Kontinente und Landesgrenzen hinweg.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Purer Zufall"
Unvorhersehbares von Marcel Duchamp bis Gerhard Richter
Ausstellung im Sprengel-Museum Hannover
(15.5. -15.9.13)
Ausstellungs-Tipp von Katja Weise

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der Physiker und Publizist Heinz Haber geboren

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Ottos Erben
Die Geschichte des Flugwesens in Brandenburg
Von Wolf-Sören Treusch
(Wdh. von 21.05.2012)

Das Flugwesen in Brandenburg: Eine lange Geschichte in jeder Hinsicht. Scheibchenweise, so die letzte Information, soll der neue Flughafen BER dann doch fertig werden, irgendwie, irgendwann. Nur das 'Wo' scheint klar: in Brandenburg. Wir hätten da noch ein Scheibchen beizutragen - die Geschichte des Flugwesens in Brandenburg. Denn: aus der Geschichte lernen, heißt fliegen lernen.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
Das klingt nach Schlangenmusik
Der Jazzgitarrist Django Reinhardt
Von Jochen Hesch und Florian Ehrich
Moderation: Patricia Pantel

Er ging nie zur Schule, aber übte wie verrückt, bis keiner besser spielte als er. Schon als Kind wollte er ein berühmter Gitarrist werden. Und er ließ sich auch durch die schlimmsten Erlebnisse nie aus der Bahn werfen. Eine Sendung über Jazzmusik und einen abenteuerlichen Mann, der bis heute viele Fans hat: Django Reinhardt!

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Gereift in Zedernholz -
Das Geheimnis der japanischen Soja-Sauce
Von Peter Kujath

Gezüchtet, gemästet, geschlachtet -
Maltas Geschäfte mit dem Thunfisch
Von Tilmann Kleinjung
Modeartion: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Schnörkel oder Kulturgut?
Die Geschichte der Schreibschrift
Von Matthias Eckoldt

An den Grundschulen diskutiert man schon lange die Abschaffung der Schreibschrift zugunsten einer Grundschrift aus Druckbuchstaben. Geht damit tatsächlich eine Kulturleistung verloren?

Geht es nach dem Grundschulverband, werden Kinder künftig keine Schreibschrift, sondern nur noch eine aus Druckbuchstaben bestehende Grundschrift erlernen. Die Pädagogen ziehen mit ihrer Forderung die Konsequenzen daraus, dass die Kinder früher mit der Tastatur als mit dem Füller umgehen können. Damit steht eine alte Kulturleistung vor dem Aus, die zurück bis ins achte Jahrhundert nach Christus geht. Damals wurde in den Klöstern mit dem so genannten „karolingischen Minuskel“ die erste Schreibschrift geformt, die sich durch einen idealen Ausgleich von Rundungen und Geraden auszeichnete. Geht mit der Schreibschrift mehr als nur eine schöne Form verloren?

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Begegnungen mit dem Pianisten Josef Bulva (4/4)
Ende und Anfang

Ruth Jarre im Gespräch mit Josef Bulva

Ludwig van Beethoven
Sonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 ("Mondschein")
1. Satz Adagio sostenuto

Frédéric Chopin
Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52

Karol Szymanowski
Masken op. 34

Josef Bulva, Klavier

Josef Bulva, 1943 in Brünn geboren, ist schon früh ein Star in seiner Heimat. Als Staatssolist maximal gefördert und gefordert geht er dennoch Anfang der 70er-Jahre in den Westen. In Abwesenheit wird er des Hochverrats angeklagt und verurteilt. Auf den Konzertpodien ebenso wie in der Münchner High Society fasst er Fuß, feiert international Erfolge als Pianist. Bis 1996 bei einem Sturz auf schneeglatter Straße seine linke Hand zerfetzt wird. Irreparabel, heißt es. Das Ende seiner Pianistenlaufbahn. Und der Beginn einer Karriere als Investmentbanker in Monaco. Seit 2003 erneute Operationen, heimliches Üben, dann 2009 ein hart erkämpfter Neubeginn: die überraschende Rückkehr auf das Podium. Josef Bulva ist wieder Pianist.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Ich verfluche den Fluss der Zeit
Hörspiel von Per Petterson
Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger
Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch
Mit: Ernst Jacobi, Marios Gavrilis, Jens Wawrzeck, Tina Engel, Wolfgang Gorks, Jule Richter, Christine Oesterlein u.v.a.
Ton: Roland Grosch
Produktion: HR/DKultur 2010
Länge: 54'57
(Wiederholung vom 16.02.2011)

Als die Mutter erfährt, dass sie Krebs hat, reist sie noch einmal ins heimatliche Jütland. Überstürzt fährt ihr der Sohn nach.

Als die Mutter erfährt, dass sie Krebs hat, reist sie noch einmal ins heimatliche Jütland. Überstürzt fährt ihr der Sohn nach. »Bist du blank«? fragt die Mutter.
»Mama, ich werde geschieden.« Obwohl er weiß, dass die Mutter sterbenskrank ist, redet er nur über sein Problem. Er ist das ewige Sorgenkind der Mutter, auf dessen Erfolg sie als Arbeiterin gehofft hatte. Aber von der Hochschule ist er davongelaufen und Schichtarbeiter geworden. Damals hing über seinem Bett ein Mao-Bild. Nun sind alle linken Utopien gescheitert und die Dinge des Lebens sind ungelöst.

Per Petterson, geboren 1952 in Oslo, arbeitete als Buchhändler und Übersetzer, ehe er sich als Schriftsteller etablierte. Mehrere Preise für den Roman ›Pferde stehlen‹ (2006). ›Ich verfluche den Fluss der Zeit‹ erhielt 2009 den bedeutenden norwegischen Brage-Preis und den Literaturpreis des Nordischen Rates.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

April 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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