Seit 17:30 Uhr Tacheles
Samstag, 23.10.2021
 
Seit 17:30 Uhr Tacheles
Tagesprogramm Sonntag, 14. April 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Das Verschwinden des Mister A. B. oder Ein Traum von Mexiko
Letztes Paradies von Ambrose Bierce, Max Ernst, Anna Seghers, Leo Trotzki und anderen
Von Dagmar Just

Mexiko als Zufluchtsort für Künstler und Schriftsteller

Silvester 1913. Berlin versinkt im Schnee, und auch über Texas fegt ein Blizzard. Ein einsamer Reiter überquert den Rio Grande. Groß, aufrecht, weißhaarig, zwei Colts in der Satteltasche, Bücher und Papiere. „Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir?“ hatte sein Altersgefährte Karl May auf seiner letzten Amerikatournee gefragt. Doch dieser Reiter ist keine Romanfigur, sondern Ambrose Bierce, der gefürchtetste Kritiker der Neuen Welt. Und so reitet er weiter durch den Schnee der Sierra, unter Geiern und Kakteen, in Richtung Westen. Er glaubt an nichts, dafür ist er berühmt. Ausgenommen das Eine: "Alle guten Gringos kommen in den Himmel, wenn sie durch eine Kugel fallen." Diese Kugel, sucht er sie in Chihuahua? Der Traum von Mexiko, den bald halb Europa träumen wird – Antonin Artaud und André Breton, Max Ernst und Anna Seghers, Ernst Fromm und Bruno Traven und sogar Leo Trotzki, der Russe? In dieser Silvesternacht verlieren sich A. B.s Spuren im Schnee. Er verschwindet, wie Glenn Miller verschwinden wird und Antoine de Saint-Exupéry. Und da keiner ihn jemals tot sah, reitet er für manche noch immer...

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Die Erben Daniel Düsentriebs auf der Erfindermesse in Genf: was muss noch erfunden werden?
Moderation: Kirsten Lemke

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Uwe Golz

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Uwe Golz

05:00 Nachrichten

05:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der Tierhändler und Zoodirektor Carl Hagenbeck gestorben

06:00 Nachrichten

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Hindu-Gemeinde in Berlin

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Selbstverständlich glaube ich ... nicht
Von Pfarrer Lutz Nehk
Katholische Kirche

Ostdeutschland ist weltweit die gottesfernste Region. Das hat eine Studie einer amerikanischen Universität herausgefunden. Diese eigentlich sachliche Feststellung hört sich dennoch wie ein Vorwurf an. Es ist doch selbstverständlich, dass man an etwas glaubt, so behaupten die Glaubenden. Aber ist es das? Selbstverständlich? Glaube ist doch auch und zuerst Geschenk und Gnade.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Ulrike Jährling

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Allein gegen alle
Der Quizklassiker von und mit Hans Rosenthal, vorgestellt von Olaf Kosert.
Am 18.06.1977 spielten drei Hörer gegen die Städte Aalen, Essen und die Insel Borkum.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

09:20 Album der Woche

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:40 Album der Woche

09:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der Tierhändler und Zoodirektor Carl Hagenbeck gestorben

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:50 Radiofeuilleton - Musik

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

11:05 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

11:53 Buchkritik

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin
Mensch und Tier
Abschied und Neuanfang. Werden und Vergehen. Wenn der Mensch sich mit dem Tier beschäftigt, sind es schnell die großen Themen, um die er kreist. So auch in der heutigen Ausgabe des Neonlichts. Ein taiwanesischer Fotograf lichtet Straßenhunde vor deren Tötung ab. Eine britische Designerin verarbeitet die sterblichen Reste zu „Roadkill Couture“. Wir beschäftigen uns mit tierischer Musik und werden Zeuge des jährlichen Kamelwrestlings in der Türkei.
Moderation: Katja Bigalke

Roadkill Couture
Tote Tiere sind ein wesentlicher Bestandteil der Kollektionen Jess Eatons. Vom Federkleid einer Krähe bis zur menschlichen Rippe – nichts ist vor ihrer „Roadkill Couture“ sicher. Oft genügt ein Spaziergang, um neues Material zu finden: Die toten Tiere stammen häufig von der Straße. Von Tierschützern wurde Eaton trotzdem lange angefeindet. Inzwischen zählen Celebrities wie Kate Moss zu ihren Fans.
Von Ruth Rach

Tierische Musik
Vogelzwitschern, Walgesänge, Grillenzirpen. Für die einen „nur“ Geräusche aus der Natur. Für andere Musik oder etwas, aus dem Musik werden kann. Olivier Messiaen war von der Vogelwelt bekanntlich angetan. Der Zeitgenosse David Rothenberg improvisiert auch schon mal mit einer Lieferung Grillen aus dem Zoo. Und der Berliner Musiker und Chronist Wolfgang Müller will just jenen Star in Norwegen gefunden haben, der Kurt Schwitters’ Ursonate tirilierte.
Von Gerd Brendel

Camelwrestling
In der Türkei leben mehrere Hundert Kampf-Kamele. Es sind natürlich allesamt Kamel-Männer, die in der Paarungszeit um die schönste Dame kämpfen. Die institutionalisierte Form des Hengst-Gerangels ist heute die türkische Kamel-Wrestling-Liga. Ganz anders als im türkischen Fußball kommen die Favoriten dabei ausnahmsweise einmal nicht aus Istanbul.
Von Luise Sammann

Nach dem Porträt die Spritze
Der taiwanische Künstler Tou Yun-Fei fotografiert Hunde. Eigentlich nichts Besonderes, würden die Tiere nicht wenige Minuten nach den Aufnahmen getötet. Mit den menschlich inszenierten Porträts dokumentiert der Fotograf ein Phänomen der taiwanesischen Gesellschaft. Dort werden jährlich zehntausende Hunde ausgesetzt und getötet.
Von Martin Aldrovandi

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Ikar – zu Wasser, zu Lande, in der Luft
Von Katrin Lange
Ab 8 Jahren
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Komposition: Frank Merfort
Mit: Monika Lennartz, Lars Rudolph, Falk Rockstroh, Götz Schulte, Karina Plachetka, Shorty Scheumann
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007
Länge: 47’56
Moderation: Ulrike Jährling

Ikar zieht in die Welt, um seinen Vater zu suchen. Er findet ihn auf der Insel Kitti, der Vater hat dort ein Labyrinth für ein Monster gebaut.

Vor vielen Jahren ist Ikars Vater in die Fremde gezogen, um Arbeit zu suchen. Doch weder Nachricht von ihm noch Geld gelangen nach Hause. Eines Tages entschließt sich Ikar, den Vater zu suchen. Auf der Insel Kritti findet er ihn. Er ist als Baumeister eines tyrannischen Königs angestellt und hat ein Labyrinth gebaut, in dem ein geheimnisvolles Monster gefangen gehalten wird. Ikar entdeckt, dass das Monster im Labyrinth mit einer bevorstehenden Katastrophe in Verbindung steht, von der der König nichts hören will. Verärgert sperrt er Ikar ein. In letzter Minute gelingt es dem Vater, den Sohn zu retten. Er hat große Flügel konstruiert, und die beiden fliegen davon.

Katrin Lange,geboren 1942 in Berlin, studierte Theaterwissenschaften in Leipzig, lebt als freie Autorin in Berlin. Schreibt Theaterstücke und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Sir John Falstaff – Ritter von der fetten Gestalt
Giuseppe Verdis letzte Oper
Gast: Jürgen Kesting
Moderation: Karl-Dietrich Gräwe

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Rund ums Rad (1/3)
Fixie-Flitzer oder Kastenrad?
Die Deutschen und ihr Drahtesel
Von Bettina Ritter
(Teil 2 am 21.04.2013)

Der Opa lässt sich gern vom motorisierten Pedelec den Hügel hochhelfen. Der sich selbst verwirklichende Öko bevorzugt das individuelle Liegerad. Der Oberstudienrat das Allterrainbike mit praktischen Seitentaschen. Der Großstadt-Hipster das coole Ein-Gang-Fixie. Und die moderne Mutti blockiert mit ihrem kinderfreundlichen Kasten-Rad oft den ganzen Radweg. Ist das alles nur Klischee? Die Deutschen und ihre Räder – eine Typologie.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

Die beste singende Hausfrau der Welt: Doris Day
Moderation: Claus Fischer

18:30 Uhr

Hörspiel

Berlin, April 1933 (2/2)
Von Felix Jackson
Aus dem Englischen von Stefan Weidle
Hörspielbearbeitung: Fabian von Freier
Regie: Gottfried von Einem
Mit: Falk Rockstroh, Deborah Kaufmann, Udo Schenk, Ingo Hülsmann, Klaus Herm u.a.
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: DLR Berlin 2002
Länge: 81’57
(Wdh. v. 21.04.2003)

Der Anwalt Hans Bauer muss sich entscheiden: Will er zum Mitläufer werden oder sich gegen das NS-Regime zur Wehr setzen.

Der Anwalt Hans Bauer muss sich entscheiden: Will er zum Mitläufer werden oder sich gegen den Nationalsozialismus zur Wehr setzen? Trotz innerer Widerstände und in der Hoffnung, dass der Spuk bald ein Ende findet, wählt er den Weg der Anpassung. Eines Nachts trifft er im Haus von Freunden auf eine junge Frau, die von Nazischergen gefoltert wurde. Die schrecklichen Erlebnisse mehren sich, ein Freund nach dem anderen verlässt das Land. Bauer muss den Tatsachen ins Auge sehen. Er trennt sich von seiner lebenslustigen Partnerin, bricht den Kontakt zu seinem "Helfer" bei den Nazis ab und bringt sich selbst in Gefahr.

Felix Jackson (1902–1992), als Felix Joachimson in Hamburg geboren, stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Er war Kritiker, Dramatiker und Romanautor. Seine Karriere startete 1927 mit der Komödie "Fünf von der Jazzband". Er emigrierte 1933 nach Budapest, 1937 in die USA. Dort starb er 1992 in Kalifornien.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus dem Albertinum Dresden

Paul Hindemith
"Morgenmusik" aus "Plöner Musiktag"

"Ragtime (wohltemperiert)" für großes Orchester

Kurt Schwertsik
Schrumpf-Symphonie op. 80

Søren Hyldgaard
Konzert für Bassposaune und Orchester (Uraufführung)

ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten

Joseph Haydn
Sinfonie D-Dur Hob. I:104 "Londoner"

Stefan Schulz, Posaune
Dresdner Philharmonie
Leitung: Michael Sanderling

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

"Ewig kreisen die Fernen"
Auf den Spuren des Komponisten Edwin Geist
Von Andrea Marggraf

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

April 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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