Seit 10:05 Uhr Lesart
Freitag, 22.10.2021
 
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Tagesprogramm Mittwoch, 3. April 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Wie ein Schaf in der Wüste
Als James Baldwin die Schweiz besuchte
Von Rolf Hermann und Michael Stauffer
Regie: Michael Stauffer
Mit: Susanne Marie Wrage, Urs Jucker, Michael Hasenfuß u.a.
Ton: Wolfgang Rein
Produktion: SWR 2010
Länge: 54‘25

"Meines Wissens hatte kein Neger vor mir dieses kleine Schweizer Dorf betreten." James Baldwin, 1953. Die Erfahrung, die er machte, war enorm.

"Meines Wissens hatte kein Neger vor mir dieses kleine Schweizer Dorf betreten." James Baldwin zog sich zwischen 1951 und 1953 dreimal in das Walliser Bergdorf Leukerbad zurück, um dort an seinem Roman "Go tell it on the mountain" zu arbeiten. Die Erfahrung war enorm – für die Dörfler ebenso wie für den Dichter. Ihre Begegnung wird zur Identitätsfrage. Nie fühlte sich der afroamerikanische Dichter so schwarz wie in der Schweiz. Die Autoren begeben sich auf die Spuren Baldwins in Leukerbad. Ihr Bergführer ist der Walliser Lucien Happersberger, Begleiter Baldwins in den 50er-Jahren.

Rolf Hermann, 1973 in der Schweiz geboren, studierte Anglistik und Germanistik, schreibt Theatertexte, Prosa und Lyrik. 2011 erschien "Kurze Chronik einer Bruchlandung".

Michael Stauffer, 1972 in Winterthur geboren, studierte Germanistik und Romanistik, Schweizer Schriftsteller. Dozent am Literaturinstitut in Biel. 2012 erschien:
"Pilgerreise".

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Teure Forschung, erschwingliche Medikamente - Muss der gesundheitliche Schutz der Bevölkerung über den Patentschutz gestellt werden?
Moderation: Oliver Thoma

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der belgische Architekt und Designer Henry van de Velde geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pastorin Anja Neu-Illg

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Der hektische Blick auf die Realität oder der Einzug des Fiktiven in die Filmdokumentation
Von Hartwig Tegeler

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Ein Stapel Schicksale - Ein Tag in der größten Ausländerbehörde Deutschlands
Von Johannes Nichelmann

Vergangene Woche haben sich die EU-Institutionen auf ein Gesetzespaket zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) verständigt. Im Mai oder Juni könnte es verabschiedet werden. Welches Land für die Prüfung von Asylanträgen zuständig ist, wird z. B. in einer Verordnung geregelt. In Berlin ist bei Asylangelegenheiten und Duldungen ein Referat der Ausländerbehörde zuständig. In der größten Ausländerbehörde Deutschlands arbeiten 317 Mitarbeiter. Sie entscheiden jeden Tag darüber, wie das Leben von Menschen weiter verläuft. 220.000 Menschen haben allein im letzten Jahr vorgesprochen. In unserer Reportage berichtet Johannes Nichelmann über den Alltag in der Behörde.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

DVD-Tipp "Photo Vol. 1 – Die Strömungen in der Photographie", Arte Edition
Von Michael Schornstheimer

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der belgische Architekt und Designer Henry van de Velde geboren

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Das Residenzleben, es entwickelte sich!
Von neuen Verwaltungsstrukturen und angestammtem Residenzstadthorizont
Von Matthias Biskupek

Ach, Gotha, nun auch noch das! Fast 400 Jahre lang Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Gotha. Und noch Kreisstadt des Landkreises Gotha! Ach, Gotha, gar bald könnte der Ort verschwinden … in einem Großkreis. Dann würde sich bewahrheiten, was einst der gelehrte Herr Galletti weissagte: Gotha liegt an 3 Flüssen, an der Leine, der Nesse und der Siebleber Chaussée. Die Verwaltungsreform, sie bedroht den uralten angestammten Residenzstadthorizont in Thüringen. Wo sonst gibt es noch diese Residenzstadtdichte? Die Residenz als feste Größe für Kultur und Mentalität - im Kopf des Einheimischen muss sie sich heftiger Angriffe erwehren.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
Musikreise
So klingen Naturinstrumente auf Madagaskar
Von Brigitte Jünger
Moderation: Elmar Krämer

Madagaskar, der Inselstaat vor der Ostküste Afrikas, besitzt eine Natur, die einzigartig ist. Hier gibt es Tiere und Pflanzen, die nirgendwo sonst auf der Erde vorkommen. Dazu gehören zum Beispiel die Lemuren, schlanke Halbaffen, die in Bäumen leben und mit ihren großen Augen manchmal sehr lustig aussehen. Der Musiker Samoela Andriamalalaharijoaona, der sich der Einfachheit halber Samy nennt, ist auf Madagaskar geboren und hat sich schon als Kind angefangen, die ersten Instrumente zu bauen, die alle mit der Natur zu tun hatten: Steine, Bambuszithern und Flöten aus dem Holz der Bäume. Um mehr über die alten Musikstile Madagaskars zu erfahren, ist er über die ganze Insel gereist und hat die Musik der Menschen in den Dörfern gesammelt. Den musikalischen Reichtum seiner Heimat bringt er heute auch uns zu Gehör.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Macho, nein danke! - Homosexuelle in Spanien
Von Nicholas Buschschlüter

Hoffen auf bessere Zeiten - Homosexuelle in Polen
Von Henryk Jarczyk
Moderation: Isabella Kolar

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

"Noch hundert Meter bis zum Start..."
Eine Kulturgeschichte der Berliner Trabrennbahn Mariendorf
Von Harry Nutt

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Hannover, Jazzclub
Aufzeichnung vom 09.03.2013
"Unsung Weill"

Julia Hülsmann Trio & Theo Bleckmann
Theo Bleckmann, Gesang
Julia Hülsmann, Klavier
Marc Muellbauer, Bass
Heinrich Koebberling, Schlagzeug

Moderation: Matthias Wegner

Was passiert, wenn Ungesungenes hörbar gemacht werden soll? Unsung Weill ist das Motto des Programmes, mit dem die "Lyrikerin des deutschen Jazz" (Die ZEIT) hörbar macht, was bisher ungehört geblieben ist. Julia Hülsmann, seit 2008 ECM-Künstlerin, entdeckt Facetten im Werk Weills, die bisher unentdeckt geblieben sind. Es gibt unbeachtete Werke Weills wie "Little Tin God" oder "Your technique", die in den Händen des traumwandlerisch interagierenden Trios mit Marc Muellbauer und Heinrich Koebberling eine neue Aura bekommen: so tiefsinnig wie frisch, unaufgeregt in der Pose und doch eindringlich, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Eine Szenerie wie auf den Leib geschrieben für Theo Bleckmann, der selbst ein schillernder Sänger und Komponist mit Hang zum Ungewöhnlichen.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Alfred C. – Aus dem Leben eines Getreidehändlers
Von Hermann Bohlen
Regie: Judith Lorentz, Hermann Bohlen
Mit: Harald Halgardt, Hans Kahlert, Bettina Kurth, Otto Sander u.a.
Ton: Andreas Stoffels, Jean Szymczak
Produktion: Deutschlandradio Kultur/HR 2012
Länge: 56’02
(Wdh. v. 28.03.2012)

Hermann Bohlens Stück über den Getreidehändler mit der Leidenschaft für die Lüneburger Heide erhielt den ARD Hörspielpreis 2012.

Alfred C. ist eine jener eindrucksvollen wie auch zwiespältigen Stifterpersönlichkeiten, die das vergangene Jahrhundert hervorgebracht hat. Er hat sein Leben lang alles gegeben, dem Gemeinwesen zu dienen, hat eine Naturparkbewegung ins Leben gerufen und am Wochenende Papierchen in der Lüneburger Heide gesammelt. Sein Bild findet sich auf allen Veröffentlichungen der Stiftung, die er gegründet hat. Aber wieso ist von den Schriften Alfred C. Töpfers alles getilgt?
"Mit den Mitteln der Persiflage, der Groteske und aus Versatzstücken von Töpfers unveröffentlichter Autobiografie erfindet Bohlen diesen autoritären Charakter neu, indem er ihn ganz zu sich selbst kommen lässt. Zugleich verspottet er auch das selbstgerechte Ritual der bundesdeutschen Enthüllungsindustrie." (Aus der Begründung der Jury, die dem Hörspiel den Deutschen Hörspielpreis der ARD 2012 verlieh).

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

April 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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