Seit 17:05 Uhr Studio 9
Montag, 18.10.2021
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9
Tagesprogramm Sonntag, 16. Dezember 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

"Es war wie Glas zwischen uns"
Die Geschichte von Mary und Kurt Tucholsky
Von Klaus Bellin
(Wdh. v. 31.08.2004)

Die Geschichte von Mary und Kurt Tucholsky endete im Fiasko. Dennoch bestimmte er sie zur Alleinerbin. Sein Nachruhm war ihr Werk.

Ihren letzten Brief, geschrieben 1928, trug er noch in der Brieftasche, als er sich im Dezember 1935 das Leben nahm. Sie käme, stand darin, wenn er sie brauche und rufe. Aber er rief nicht. Er lebte nun, getrennt von ihr, in Schweden, und die Gefährtinnen seiner späten Jahre waren Gertrude Meyer in Hindas und die Ärztin Hedwig Müller in Zürich. Die Verbindung zu Mary war nach der Scheidung 1933 endgültig gerissen. Dennoch blieb sie die Frau seines Lebens. Tucholskys bewegender Abschiedsbrief vom November 1935 war an sie adressiert, und sie bestimmte er, nur Tage später, zu seiner Alleinerbin. Die verwickelte Geschichte dieser Beziehung, die mitten im Ersten Weltkrieg begann, lag lange im Dunkeln. Mary Tucholsky, die nach 1945 ganz allein und mit eigenem Geld in Rottach-Egern das Archiv aufbaute und mit beispielhafter Hingabe das Werk betreute, war nicht daran interessiert, der Welt mehr als die schriftstellerische Existenz Tucholskys vorzuführen. Sie blieb die freundliche, energische, aufopferungsvolle Person im Hintergrund, eine Frau, die alles für Tucholskys literarische Hinterlassenschaft tat. Sein Nachruhm war ihr Werk.
Das Feature erzählt von einer starken, bewundernswürdigen Frau, von Begegnungen mit ihr und von einer ungewöhnlichen Liebesbeziehung, dem kurzen Glück, den Enttäuschungen und Verletzungen, von einer Treue, die auch durch große Schmerzen nicht zu erschüttern war.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Nach dem EU-Gipfel in Brüssel: Wie sollte Europas gemeinsame Wirtschaftspolitik aussehen?
Moderation: Monika van Bebber

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Carsten Beyer

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Carsten Beyer

05:00 Nachrichten

05:55 Kalenderblatt

Vor 20 Jahren: Der Künstler Gunter Demnig verlegt den ersten "Stolperstein"

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Sonntagsmotette

Heinrich Schütz
"Machet die Tore weit"
Motette für achtstimmigen Doppelchor a cappella
Augsburger Domsingknaben
Leitung: Reinhard Kammler

Johann Pachelbel
Ciacona f-Moll mit 22 Veränderungen
Hansjürgen Scholze, Orgel

Johann Sebastian Bach
"Ärgre dich, o Seele, nicht"
Kantate für Solo, Chor und Orchester BWV 186a
Arleen Augér, Sopran
Helen Watts, Alt
Kurt Equiluz, Tenor
Philippe Huttenlocher, Bass
Gächinger Kantorei Stuttgart
Bach-Collegium Stuttgart
Leitung: Helmuth Rilling

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Neue Kirche in Deutschland / Swedenborg Zentrum

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Wenn es länger dauert, als Du glaubst.
Von Pfarrer Johannes Kleene
Katholische Kirche

Warten zu müssen ist eine Qual. Die beiden Landstreicher Wladimir und Estragon warten in Samuel Becketts Roman auf einen Godot. Sie vergessen schließlich ob des Wartens, worauf und auf wen sie eigentlich warten. Schließlich vergessen sie, dass sie überhaupt warten. Absurd. Warten zu müssen ist auch eine Herausforderung für den Glauben. Advent - Er-Wartung? Auf wen und worauf? Überhaupt noch? Wie absurd ist der Glaube?

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
u.a. Adventskalender 2012
"Ihr Katerlein kommet"
Gelesen von Gerd Wameling
Moderation: Patricia Pantel

Der alte Kater Max wundert sich über seinen muffeligen Guido, heute hat er sogar für die Nachbarin den Tannenbaum die Treppen hochgetragen.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Robert Havemann – Ein deutscher Kommunist
RIAS 1978
Von Hans-Georg Soldat
Vorgestellt von Martin Hartwig

Am 26. November 1976 verhängte das Kreisgericht Fürstenwalde einen Hausarrest gegen den bekennenden Kommunisten und prominenten DDR-Kritiker Robert Havemann. Zehn Jahre zuvor war dem früheren Mitglied der Volkskammer und Chemieprofessor bereits sein Lehrstuhl entzogen worden. Unmittelbarer Anlass für den Hausarrest war Havemanns Protest gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann, den er im SPIEGEL veröffentlicht hatte. Der westdeutsche Soziologe Manfred Wilke, nach der Wende Leiter des „Forschungsverbundes SED-Staat“, nahm Kontakt mit Havemann auf und gewann ihn für ein Buchprojekt. Wilke stellte ihm dazu eine Reihe von Fragen. Die Antworten sprach der in seinem Haus in Grünheide eingesperrte Havemann auf Band: Vor dem Haus die Stasi, drinnen freies und lautes Nachdenken über den Sozialismus.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

09:05 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:45 Radiofeuilleton - Musik

10:55 Kalenderblatt

Vor 20 Jahren: Der Künstler Gunter Demnig verlegt den ersten "Stolperstein"

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart Spezial

Das politische Buchmagazin
Kulturland Deutschland. Eine Ermunterung
Podiumsgäste:
Heiner Goebbels, Professor für Angewandte Theaterwissenschaft und Intendant der RuhrTriennale mit dem Buch "Ästhetik der Abwesenheit" , Verlag Theater der Zeit
Holger Noltze, Professor für Musik und Medien an der TU Dortmund und Moderator von "WestArt am Sonntag" mit dem Buch "Musikland Deutschland. Eine Verteidigung", Verlag Bertelsmann Stiftung
Moderation: Claus Leggewie, Direktor Kulturwissenschaftliches Institut Essen
Mitschnitt vom 11.12.2012 aus dem Café Central im Grillo-Theater Essen

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin

Krachmacher oder Künstler?
Die Gitarre unter den Arm klemmen, in die Fußgängerzone marschieren und drauf los schrammeln. So einfach ist das Leben als Straßenmusiker nicht mehr. Wer spielen möchte, braucht eine Lizenz. In München gibt es die nur, nachdem sich das wandernde Künstlervolk einer Qualitätskontrolle unterzogen hat: Alle Bewerber müssen zum Casting.
Von Andi Hörmann

Comeback der Konserven
Portugals Exportartikel Nummer eins war einmal die Fischkonserve. Im Zweiten Weltkrieg versorgte das kleine Land halb Europa mit Sardinen aus der Büchse. Jetzt kommt das Dosenfutter zurück: Schick, trendig und edel aufgemacht. Gourmet-Restaurants servieren Menüs aus der Büchse, und in angesagten Bars stehen Dosen mit Thunfisch oder Sardinen auf den Tischen. Natürlich im Retro-Design.Besinnt sich das Land auf seine Wurzeln? Ist das Comeback des Dosenessens ein Symptom der Krise?
Von Tilo Wagner

Nie mehr nackt durch San Francisco?
San Francisco gilt als die liberalste Stadt in den USA. Was hier möglich ist, ist in anderen Landesteilen undenkbar. Zum Beispiel nackt durch die Straßen zu spazieren. In der ehemaligen Hippie-Metropole ist das nicht nur erlaubt, sondern normal. So normal, dass es einigen San Franciscans zu viel wurde: Ab Februar soll ein Gesetz Nackedeis im öffentlichen Raum verbieten. Eingefleischte wollen sich das nicht gefallen lassen.
Von Arndt Peltner

Immer schön warm halten
Sie sind gemütlich, warm und weich. Aus Wolle, Filz oder Plüsch und manchmal mit Bommeln und Tierköpfen in Bonbon-Farben verziert. Schön sind die meisten Hausschuhe nicht, denn sie sind so privat wie eine Wärmflasche. Darf ein modebewusster Großstädter so etwas überhaupt tragen? Eine Stilkritik.
Von Mandy Schielke

Weniger ist mehr
Das Neolicht übt sich in Bescheidenheit: Wir lassen uns in Lissaboner Restaurants Konserven auftischen, treffen San Franciscans, die unbedingt nackt durch die Stadt laufen wollen, und beantworten die Frage, ob ein einfacher Hausschuh zum Modestatement taugt.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
200 Jahre Grimms Hausmärchen
Die kluge Bauerntochter
Von Heinz Kahlau
Nach dem Märchen der Brüder Grimm
Ab 7 Jahren
Regie: Manfred Täubert
Komponist: Mathias Suschke
Mit: Gudrun Ritter, Elke Reuter-Hilger, Gerry Wolff, Pierre Bliß. Christoph Engel, Otmar Richter, Carl Heinz Choynski u. a.
Produktion: Funkhaus Berlin 1991
Länge: 40'30
Moderation: Patricia Pantel

Ein Bauer hat eine kluge Tochter, leider hört er nicht auf ihren Rat und landet so schließlich doch im Gefängnis.

Ein Bauer findet auf dem Acker, den ihm der König verpachtet hat, einen goldenen Mörser. Er will ihn dem König bringen, doch seine Tochter rät ihm ab. Sie warnt den Vater, der König werde von ihm auch den Stößel verlangen, denn Mörser und Stößel gehören zusammen. Der König wird glauben, dass der Vater den Stößel für sich behalten will. Aber der Vater hört nicht auf die Tochter, geht zum König und es passiert genau das, was die Tochter vermutete. Nun sitzt der Vater im Gefängnis und jammert: "Ach hätt' ich meiner Tochter nur geglaubt!"

Jacob Grimm (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) wurden durch ihre Märchensammlung weltberühmt, im Dezember 1812 sind ihre Hausmärchen zum ersten Mal erschienen.

Heinz Kahlau, (1931-2012), schrieb erfolgreich Lyrik, Prosa, und Texte für Film und Hörfunk.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Grotesken der Nacht
Arnold Schönbergs "Pierrot lunaire"
Gast: Steffen Schleiermacher
Moderation: Michael Dasche
(Wdh. v. 20.04.2008)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

"So lange die Kugel rollt...."
Das erste Bowlingzentrum der DDR kämpft heute um jeden Kunden
Von Ernst Ludwig von Aster

Von den Wänden grüßen verblichene Sportlegenden der DDR. Im goldenen Buch stehen ostdeutsche Prominente. Auf der Speisekarte lockt „hausgemachte Soljanka“, auf der Cocktailkarte „White Russian“ – eine Reminiszens an den legendären US-Bowling-Film „The Big Lebowski“. Im „Bowling-Center“ am Berliner Alexanderplatz rollen die Kugeln seit mehr als vier Jahrzehnten. Erst mit sozialistischem Schwung, jetzt gesamtdeutsch. Hier eröffnete im Februar 1971 der erste Bowlingzentrum der DDR. Gleich neben der Nationalitätengaststätte Morava und dem Goldbroiler mit Außer-Haus-Verkauf. Das war der Start für die ostdeutsche Bowlingbewegung. Alle DDR-Bowlingtechniker wurden hier ausgebildet. Auch heute noch rollen die Kugeln auf den 18 Bahnen am Alex, treffen sich Bowlingfreunde aus der alten und der neuen Zeit. Während mittwochmorgens DDR-Rentner die Kugel rollen lassen, trifft sich die schwule Szene donnerstags zur „Gay night“. Doch vom sozialistischen Glamour, als hier noch die Sportler-des-Jahres-Präsentation oder der Abschluss des internationalen Boxturnieres gefeiert wurde, sind nur noch die Wandbilder geblieben. Heute muss der Betreiber um jeden Kunden kämpfen. Denn nur wenige 100 Meter weiter wirbt „Deutschlands modernste Bowlingbahn“ um Kundschaft. Ebenfalls mit 18 Bahnen und im Retro-Look der 70er Jahre....

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

"Abends sind die Fraun so schön"
Die Sängerin Elfi Mayerhöfer
Moderation: Claus Fischer

18:30 Uhr

Hörspiel

Zweisprachiges Hörspiel
Jean Daive
Erzählung des Gleichgewichts 4:W
Aus dem Französischen von Werner Hamacher
Funkeinrichtung und Regie: Ulrich Lampen
Komposition: Ulrike Haage
Mit: Jean Daive, David Bennent
Klavier: Ulrike Haage
Cello: Johanna Helm
Ton: Alexander Brennecke
Musikaufnahmen: Martin Eichberg
Produktion: DKultur 2012
Länge: 87'36
(Ursendung)

W ist die Aufschrift auf einem Paket, das angefüllt wurde mit stenographischen Erinnerungen. W, ein Gedicht, in dem sich jemand zur Sprache zu bringen versucht.

W ist die Aufschrift auf einem Papierbündel und einem Paket, in dem eine störende Schwester, ein stummer Vater, eine entfernte Mutter auf die Post gebracht und verschickt werden, um vom Adressaten – einem Leser/Hörer – Stück für Stück einverleibt zu werden. W, ein gezahnter Buchstabe, ist sein Biss. Er richtet sich gegen alles, was W sonst noch ist oder andeutet: das Weiß, auf das es geschrieben ist, Wien als den Ort einer bestimmten, Psychoanalyse genannten Hör- und Sprechpraxis, das Weh, das mit der Sprache und mit ihrem Fehlen verbunden ist. W, das Gedicht, ein paranalytischer Parcours, eine Übung in gehemmter Dissoziation, eine stenografische Erzählung von einem, der sich zur Sprache zu bringen versucht (und, da er viele ist, nur zu verschiedenen, geteilten und widersprüchlichen Sprachen kommen kann).

Jean Daive, geboren 13. Mai 1941 in Bonsecours, französischer Lyriker, Romancier und Übersetzer, u.a. von Paul Celan. War seit 1975 Redakteur bei France Culture, initiierte das Magazin „Visuelle Künste“, Direktor des cipM (centre international de poésie Marseille). Lebt in Paris.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Live aus der Konzerthalle Bamberg

Georges Lentz
"Monh" für Viola und Orchester

ca. 20.30 Konzertpause mit Nachrichten

Richard Strauss
Ein Heldenleben op. 40

Tabea Zimmermann, Viola
Bamberger Symphoniker
Leitung: Jonathan Nott

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Eine universelle Musiksprache mit russischem Idiom
Rodion Schtschedrin zum 80. Geburtstag
Von Sigrid Neef

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Februar 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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