Seit 13:05 Uhr Breitband
Samstag, 06.03.2021
 
Seit 13:05 Uhr Breitband
Tagesprogramm Samstag, 2. Februar 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

"Und doch bleibe ich stets bei dir"
Eine Lange Nacht über den Religionsphilosophen Franz Rosenzweig
Von Manfred Bauschulte
Regie: Stefan Hilsbecher

In Feldpostbriefen schrieb der jüdische Religionsphilosoph Franz Rosenzweig als Soldat an der Front im Ersten Weltkrieg sein Werk "Der Stern der Erlösung". Im Jahr 1920 gründete er in Frankfurt/M. das erste „Freie jüdische Lehrhaus“. Seit 1922 fesselte ihn eine unheilbare Krankheit an Haus und Bett. Mit nur 43 Jahren starb er im Dezember 1929. Viele Jahre verband ihn leidenschaftliche Liebe mit Margrit Huessy, der Frau seines Freundes Eugen Rosenstock. Die Briefe, die er täglich an sie schrieb, belegen, dass auch „Der Stern der Erlösung“ als das Zeugnis seiner Liebe gelten darf. Phasenweise überschneiden sich die „Gritli-Briefe“ und das Werk. Sie führen ein Gespräch über die menschliche Fähigkeit zur Verwandlung. Gemeinsam entwickelten Franz Rosenzweig und Eugen Rosenstock ihre dialogische Lehre von der Verwandlung. Auch nach dem Tod von Franz blieben für Margrit Huessy und ihren Mann Eugen jene Erfahrungen außerhalb der Norm bestimmend, die sie in der Liebe und Freundschaft machten. Das zeigt auch ein abschließendes Streiflicht auf die Liebesverbindung, die in den späten 1950er Jahren Freya von Moltke mit Eugen Rosenstock zusammenführte.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Max Steiner:
Adventures of Don Juan (Die Liebesabenteuer des Don Juan)
Arsenic and Old Lace (Arsen und Spitzenhäubchen)
Komposition: Max Steiner
Dirigent: William Stromberg
The Moscow Symphony Orchestra
Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: In New York wird der Grand Central Terminal als größter Bahnhof der Welt eröffnet

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Uwe Beck

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Die Macht ist mit ihnen
35 Jahre Star Wars in Deutschland
Von Heiner Kiesel

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

Burkhard Birke und Ulrich Ziegler im Gespräch mit DGB-Chef Michael Sommer

Streiks an den Flughäfen, Arbeitsplatzabbau bei der Commerzbank, Arbeitsplatzverlust bei Opel, schwierige Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Von den Ländern fordert die Gewerkschaft ver.di 6,5 Prozent mehr Gehalt und ein Lohnplus von 100 Euro für Auszubildende. Jens Bullerjahn (SPD), Verhandlungsführer der Länder, bei den derzeit laufenden Tarifverhandlungen, hält diese Forderung für überzogen. Für ihn ist der Abbau von Schulden wichtiger als die Erhöhung der Entgelte. Im Jahr der Bundestagswahl geht es den Gewerkschaften aber nicht nur um ordentliche Tarifabschlüsse. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dringt nach der Bundestagswahl auf eine "neue Ordnung" am Arbeitsmarkt. Vor allem gegen Niedriglöhne soll auf allen Ebenen gekämpft werden. Wie groß sind die Spielräume bei den bevorstehenden Tarifverhandlungen angesichts abflauender Konjunktur? Wem hilft ein gesetzlicher Mindestlohn? Wie lässt sich die wachsende Zahl an Niedriglöhnen eindämmen?

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Rosa Parks
"Die Welt stand auf, als Rosa Parks sitzen blieb"
Von Silvia Kurschus
Moderation: Elmar Krämer

Helden begegnen uns häufig in spannenden Abenteuergeschichten, Märchen oder Filmen. Doch auch im wirklichen Leben gibt es Helden. Menschen, die das Leben anderer retten oder für eine bessere Welt kämpfen. Immer wieder gibt es Leute, die beweisen, dass ein Einzelner mit Mut und ohne Gewalt die Welt verändern kann. Rosa Parks war so jemand. Sie wurde vor ungefähr 100 Jahren in den USA geboren und wuchs in einer Zeit auf, in der Afroamerikaner nicht die gleichen Rechte hatten wie Amerikaner mit einer hellen Hautfarbe. Sie durften nicht auf die gleichen Schulen gehen, konnten nicht die gleichen Berufe ausüben. In Bussen waren die vorderen Sitzplätze für hellhäutige Menschen reserviert, hatte man eine dunkle Hautfarbe, musste man hinten sitzen. Rosa Parks war so mutig und hat sich dagegen gewehrt. Als sie eines Abends von der Arbeit nach Hause fuhr, war nur noch im vorderen Teil des Busses ein Platz frei. Obwohl der Busfahrer sie aufforderte, den Platz zu räumen, blieb sie sitzen. Danach kam sie für ein paar Tage ins Gefängnis. Viele Afroamerikaner haben sich empört. Sie wollten diese Ungerechtigkeiten nicht länger hinnehmen und forderten die gleichen Rechte für alle Menschen.

Silvia Kurschus ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin. Die afro-amerikanische Freiheitsbewegung zählte zu den thematischen Schwerpunkten während ihres Studiums. Sie hat in den USA gelebt und gearbeitet und ist als freiberufliche Radiojournalistin tätig.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Das Deutschlandspiel
Eine Rätselreise zum Mitdenken
Mit Olaf Kosert und einem Außenreporter

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Träumen ausdrücklich erwünscht - Zwischen Psychoanalytik und Religion
Kirsten Westhuis im Gespräch mit Eugen Drewermann

Unter Jungen
Katholisches Jungengymnasium in Potsdam erhält grünes Licht
Von Matthias Bertsch

Salafismus in Deutschland
Bericht über die Internationale Tagung an der Universität Osnabrück
Von Ita Niehaus

Vom Juden zum Arier
Zur neuen Ausstellung über das „Entjudungsinstitut“ auf der Wartburg während der Zeit des Nationalsozialismus
Von Blanka Weber

Moderation: Kirsten Westhuis

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Briefwechsel
Adonis und Dimitri T. Analis
Gelesen von Leopold von Verschuer und Joachim Bliese
(Wdh. v. 07.04.2012)

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Glückauf in Tsumeb
Vom Graben großer Löcher im losen Boden der Erinnerung
Von Beate Ziegs
Regie: die Autorin
Mit: Gabriele Blum, Anian Zollner, Uta Hallant, Jörg Petzold, Julia Brabandt, Eva Maria Kurz
Ton: Thomas Monnerjahn
Produktion: DKultur 2013
Länge: 53’02
(Ursendung)

Die Autorin besucht die Minenstadt Tsumeb, in der ihr Großvater arbeitete und ihre Mutter geboren wurde. Mythos und Gegenwart in Namibia.

»Tsumeb ist eine Minenstadt im Norden Namibias, die unserer Familie seit Generationen Stoff für Geschichten und Erinnerungen liefert. Es sind Geschichten vom Großvater, der bis zu seinem Tod 1927 als Chemiker in der Kupfermine arbeitete und in Tsumeb begraben ist, Geschichten von der Mutter, die dort geboren wurde, von Sandstürmen, halbnackten schwarzen Frauen mit Kameldung im Haar, Skorpionen und Leoparden. Fast 85 Jahre nach seinem Tod besuche ich, die Enkelin, als erste aus der Familie das Grab des Großvaters. Unweigerlich kommt es zur Konfrontation zwischen Mythos und Gegenwart, in der die Vergangenheit nicht wirklich vergangen ist – weder die des Großvaters, noch die der deutschen Kolonialzeit oder der Apartheid unter südafrikanischer Herrschaft.« (Beate Ziegs)

Beate Ziegs, geboren 1952 in Iserlohn, lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin. Zuletzt: ›Das Letzte soll etwas Gutes sein - aus dem Leben des Eginald Schlattner‹ (WDR 2011).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Ultraschall - Das Festival für neue Musik
Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal
Aufzeichnung vom 17.01.2013

Vykintas Baltakas
"Cantio" (2004/2012)
Musiktheater nach einem Text von Sharon Joyce
für Sprecher, Sopran, Tenor, Bassbariton, Ensemble und Elektronik
Überarbeitete Fassung 2012 – Deutsche Übersetzung von Erika Ria Otto

Margret Giglinger, Sopran
Florian Feth, Tenor
Tobias Hagge, Bassbariton
Vivian Lüdorf, Psel
Thomas Weppel, Sprecher
Heiko Akrap, Sprecher
Rosa Jansen, Sprecher
Gabriele Stern, Sprecher
Martin Kiuntke, Sprecher
Lithuanian Ensemble Network
Leitung: Vykintas Baltakas

nach Ende der Oper ca. 20.27 Nachrichten

Was passiert, wenn wir von allen guten Geistern, von den Göttern verlassen werden? Wohin könnten sie gehen, wo würde die Reise enden? Wie weit reicht unsere Vorstellungskraft? Vykintas Baltakas hat mit seiner Oper Cantio eine amüsante und gleichzeitig tiefsinnige Auseinandersetzung mit diesen Fragen geliefert, indem er die antike Rednerin Psel, eine mythische Mischung aus Fabelwesen und Zikade, auf heutige Protagonisten treffen lässt, die sich (un)freiwillig ihrer rhetorischen Reise anschließen und somit zu Zeugen eines Denkabenteuers werden, das sie letztlich selbst mit fortreißt. Nach dem großen Erfolg der Uraufführung 2004 bei der Münchener Biennale wird das Stück bei Festival Ultraschall zum ersten Mal in deutscher Sprache aufgeführt.

20:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

"Liszt Inspections"

Friedrich Cerha
Nr. 5 aus "Slowakische Erinnerungen aus der Kindheit"

Franz Liszt
Ungarisches Volkslied Nr. 5

Friedrich Cerha
Nr. 20 aus "Slowakische Erinnerungen aus der Kindheit"

Franz Liszt
Klavierstück Nr. 2

György Kurtàg
...waiting for Susan....

Franz Liszt
Bagatelle ohne Tonart (Mephisto-Walzer Nr. 4)

Gerard Pesson
"Speech of Clouds" (aus Vexierbilder II)

György Ligeti
"Touches Bloquées" (aus Études)

Franz Liszt
"Michael Mosonyi" aus "Historische ungarische Bildnisse"

Wolfgang Rihm
Klavierstück Nr. 6 (Bagatellen)

Franz Liszt
Funérailles

Wolfgang Rihm
Klavierstück Nr. 7

Franz Liszt
"Il Penseroso" (aus Années de Pèlerinage II: Italie)

Galina Ustwolskaya
Sonate Nr. 6

Franz Liszt
"Le Lac de Wallenstadt"

Luciano Berio
Wassermusik

Franz Liszt
Wiegenlied

Luciano Berio
Brin

Morton Feldman
Nature Piece No. 4

Franz Liszt
En rêve

György Ligeti
En suspens (aus Études )

Tristan Murail
Cloches d'adieu et un sourire

Franz Liszt
Cloches du Soir

John Adams
China Gates

Franz Liszt
In festo transfigurationis Domini

Karlheinz Stockhausen
Natürliche Dauern Nr. 5 aus: KLANG - Die 24 Stunden des Tages

Franz Liszt
Resignation

Salvatore Sciarrino
Polveri Laterali

Franz Liszt
O Heilige Nacht

Morton Feldman
Piano Piece (1964)

Marino Formenti, Klavier

Produktion: DKultur/Kairos Music 2012

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
"Das weiße Sofa" von Keto von Waberer
Gelesen von Peter Davor
(Wdh. v. 17.01.2009)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Februar 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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