Donnerstag, 25.02.2021
 
Tagesprogramm Samstag, 19. Oktober 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Vom Jenseits im Diesseits
Eine Lange Nacht vom Staunen und Innehalten
Von Hubertus Halbfas
Regie: Hans-Peter Boegel

Der Alltag, das konkret Erfahrbare, zeigt sich gelegentlich in zufälligen Erfahrungen, die die bloße Oberfläche durchdringen - so als fiele ein Lichtstrahl durch eine graue Wolkendecke. Es kann sich auf einem Weg ereignen, in einem Garten, an einem Tisch, angesichts eines Brunnens, im Gebrauch der Sprache. Die darin aufscheinende Wahrnehmung von Liebe, von Glück, von Freude, von Leid setzt ein Staunen frei, eine aufdeckende Einsicht. Hier wird etwas von dem Ineinander von Außen- und Innenwelt, von Oberfläche und Tiefe deutlich, vom Jenseits im Diesseits, von einer Mitte, aus der es sich zu leben lohnt.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Uwe Golz

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Der französische Komponist und Pianist Charles Valentin Alkan geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Mechthild Werner

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Tierisch intelligent!
Oder: Was können Tiere lernen?
Von Annette Bäßler und Kristine Kretschmer
Moderation: Tim Wiese

Tiere können nicht rechnen und auch keine Gedichte auswendig lernen. Sind sie deshalb dumm? Von wegen! Das stimmt so natürlich nicht. Tiere sind oft schlau, gewitzt, manchmal etwas hinterlistig und kennen auch Tricks, mit denen sie ein Leckerli ergattern können. Sind Tiere also schlau? Etwa so intelligent wie wir? Wie funktioniert das mit dem Lernen bei Tieren? Ein Besuch in einer Filmtierschule kann bei dieser Frage helfen. Denn die Affen, Löwen, Marder und Reptilien, die dort leben, werden eines Tages ihren großen Auftritt vor der Kamera haben - als Film- oder Werbestars. Und da müssen sie natürlich vorher wissen, was sie zu tun haben. Kurzum: Sie müssen "gelernt" haben!

Annette Bäßler und Kristine Kretschmer arbeiten als Journalistinnen für Kinder und häufig auch mit Kinderreportern für "Kakadu".

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Zahlenspiele und ihre Geschichten
Unterwegs zu den statistischen Highlights Offenbach, Paderborn, Soest u.a.
Von Katja Bigalke

Warum zieht es so viele Ausländer nach Offenbach? Wie lebt es sich in Internetlöchern? Was machen die ganzen Wildschweine im Moselland? Und wieso schmecken Pumpernickel, Ömmes und himmlische Wölkchen "sehr gut"? Statistiken klingen nicht immer spannend: Beschäftigungsquote, Krankenhausbettendichte oder Straßenverkehrsunfälle. Aber es gibt auch ungewöhnliche, überraschende und amüsante Zahlenspiele - und dahinter Geschichten, die neue Lebenswelten entfalten. Die Deutschlandrundfahrt macht sich auf eine faszinierende Reise zu einigen statistischen Highlights dieses Landes.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Schoscha" von Isaac B. Singer
Gelesen von Roman Knižka

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Honeckers langer Schatten
Die Rolle der DDR in Namibias Unabhängigkeitskampf
Von Rosie Füglein
Regie: Roman Neumann
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: ca. 54’30
(Ursendung)

Bis zu ihrer Auflösung hat die DDR den namibischen Freiheitskampf unterstützt - dieses Verhältnis hat bis heute Spuren hinterlassen.

Nach mehr als einem Jahrhundert kolonialer Fremdherrschaft feiert Namibia als eines der letzten Länder Afrikas im März 1990 seine Unabhängigkeit. Die DDR hat die ›South-West Africa People's Organisation‹ (SWAPO) über viele Jahre in ihrem Widerstandskampf unterstützt und eröffnet in der namibischen Hauptstadt Windhoek nun eine DDR-Botschaft. Sieben Monate später gibt es den ostdeutschen Staat nicht mehr. »Die DDR war unser zweites Zuhause«, gibt Sam Nujoma, SWAPO-Gründer und erster Präsident des freien Namibias, auch 23 Jahre später noch zu verstehen. »Es war damals unser großes Glück, dass die sozialistischen Länder noch existierten, sonst hätte die Sache für uns auch anders ausgehen können.«
Wie sah die Unterstützung der DDR für die SWAPO im Einzelnen aus und was ist von den damaligen Ideen im heutigen Namibia noch übrig? Zeitzeugen erzählen.

Rosie Füglein, geboren 1974 in Franken, Autorin, seit 2011 auch für das Radio: ›Wenn Männer Kinder kriegen‹ (Autorenproduktion 2011).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Oper in deutschen Ländern
Live aus dem Opernhaus Halle

Bernhard Sekles
"Schahrazade"
Oper in drei Akten
Libretto: Gerdt von Bassewitz

Schahryar - Gerd Vogel
Said-Fares - Ki-Hyun Park
Omar - Ralph Ertel
Schahrazade - Anke Berndt
Dunyazade - Ines Lex
Saad, Tochter eines Emirs/Banjospielerin - Theresa Dittmar
Musair, ein Kaufherr aus Balsora/Der Kämmerer - Thomas Möwes
Der Obereunuch - Nils Giesecke
Der Schatzmeister - Olaf Schöder
Der Oberstallmeister - Ulrich Burdack
Banjospielerin - Sandra Maxheimer
Banjospielerin - Mária Petrašovská
Chor und Orchester des Opernhauses Halle
Leitung: Josep Caballé-Domenech

nach dem 1. Akt ca. 20.00 Pause mit Nachrichten

Anfang des 20. Jahrhunderts erfreuten sich orientalische Stoffe bei Musikern großer Beliebtheit. Auch die arabische Geschichtensammlung "Aus Tausendundeiner Nacht" fand ihren Weg auf die Opernbühne: 1917 brachte der Frankfurter Komponist Bernhard Sekles, der vor allem als Lehrer Paul Hindemiths bekannt geworden ist, seine auf einem Libretto von Gerdt von Bassewitz beruhende Oper "Schahrazade" in Mannheim heraus. Als Handlung der Oper nutzt von Bassewitz einzig die Rahmenhandlung der orientalischen Märchensammlung und legt so ein besonderes Augenmerk auf die eine Nacht, in der Schahrazade die Liebe des Kalifen gewinnt: Dieser hatte - durch die Untreue seiner ersten Ehefrau verletzt - geschworen, jede Frau, mit der er eine Nacht verbringt, töten zu lassen. Aus diesem Grund hält der Großwesir Said-Fares seine Tochter Schahrazade vor ihm versteckt. Als diese von dem Schwur des Kalifen hört, beschließt sie, zu ihm zu gehen, um ihm Frieden zu schenken. Als Schahryar, zunächst unbeeindruckt von der jungen Frau, ihre Aufrichtigkeit erkennt, da sie ihren Vater daran hindert, den Kalifen zu ermorden, bedeutet er dem Henker, der Schahrazade hinrichten wollte, zu gehen, da sie ihm in den folgenden tausend Nächten Märchen erzählen soll …

"Schahrazade" verknüpft wirksam einen populären Stoff, psychologisches Kammerspiel und Musik in der Tradition der Spätromantik miteinander. Ihre Uraufführung erlebte die Oper am 2. November 1917 unter der musikalischen Leitung des jungen Wilhelm Furtwängler. Nach dem Zweiten Weltkrieg galt die Partitur als verschollen. Erst auf Initiative der Oper Halle wurde sie in den Bibliotheken von München und Stuttgart wiederentdeckt, so dass eine erneute Aufführung des Werkes möglich wird.

22:30 Uhr

Erotikon

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

November 2013
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