Dienstag, 20.04.2021
 
Tagesprogramm Mittwoch, 21. November 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Wörterberge
Unterwegs im alpinen Europa
Von Alessandro Bosetti
Regie: der Autor
Produktion: DKultur 2012
Länge: 52'36
(Ursendung)

Die Alpen als 'Little Europe': ein Gebiet, in dem über Nationalgrenzen hinweg viele Regionen mit sehr unterschiedlichen Sprachen zusammenleben.

Sein Interesse an Sprache hat den Soundkünstler Alessandro Bosetti in das ›Little Europe‹ der Alpen geführt. Dieses Gebirgsmassiv in der Mitte Europas ist vielsprachig, überschreitet nationale Grenzen, beherbergt Regionen mit starker Eigenidentität, die um politische Autonomie kämpfen. Gleichzeitig prägen Migration und Wanderarbeiter das Bild. Bosetti ging dorthin, wo auf überschaubarem Raum Walserisch, Frankoprovenzalisch, Ladino, Cimbro, Slowenisch und viele andere Inselsprachen gesprochen werden. Er besuchte Bergbauern auf der Alm und verfolgte in den Tälern hitzige Dorfdebatten über den richtigen Kurs Europas.

Alessandro Bosetti, 1973 in Mailand geboren. Radioautor, Klangkünstler und Komponist. Zuletzt: ›Spinoza und der Fisch‹ (DKultur 2011).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Jobcenter kürzen Leistungen säumiger Hartz-IV-Empfänger wie nie zuvor – Haben Sie Verständnis für die Sanktionen?
Moderation: Monika van Bebber

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 90 Jahren: Rebecca Ann Latimer Felton wird als erste US-Senatorin vereidigt

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Thomas Broch

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Vergeltungsdenken begrenzen.
Über die Aktualität des Buß- und Bettags
Von Knut Berner

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Die große Versuchung -
Online Pokern kann süchtig machen
Von Michael Engel

Heute verhandelt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe über Glücksspiele im Internet. Unter anderem geht es darum, ob ein bestimmtes Pokerspiel als Glücksspiel zu bewerten ist. Die staatliche Lotteriegesellschaft Nordrhein-Westfalens hatte einen Anbieter verklagt. In Deutschland pokern jeder fünfte Mann und jede zehnte Frau - vor allem im Internet. Die ständige Verfügbarkeit des Spiels im Netz setzt die Hemmschwelle herab, durch Zahlung per Kreditkarte oder Online-Überweisung sind in Suchtfällen nicht selten das gesamte Hab und Gut eines Spielers bedroht. Michael Engel hat für die Reportage einen Online-Pokerspieler besucht.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Friedrich Kunath. Your Life is not for you",
junger bildender Künstler, Karl-Marx-Stadt-Los Angeles
im Sprengel Museum Hannover
Von Anette Schneider

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 90 Jahren: Rebecca Ann Latimer Felton wird als erste US-Senatorin vereidigt

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Der NVA-Militärknast in Schwedt
Ein Synonym für Angst und Schrecken in der DDR
Von Axel Flemming

Der Stadtname Schwedt genügte zu DDR-Zeiten schon, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Was gemeint war, wusste jeder, der in der Nationalen Volksarmee der DDR seinen Wehrdienst leistete. In der uckermärkischen Stadt, 90 Kilometer nordöstlich Berlins, stand vor 1989 nämlich das NVA-Militärgefängnis, das einzige der DDR. Es war so gefürchtet, dass Rekruten auf dem obligatorischen Bandmaß, bei dem täglich ein Zentimeter abgeschnitten wurde, um die verbleibenden Armeetage zu zählen, regelmäßig die Zahl „133" markierten, mit einem schwarzen Gitter. Denn „1330" war die Postleitzahl Schwedts. Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Ende der DDR hat das brandenburgische Landesdenkmalamt zentrale Gebäudeteile des früheren NVA-Gefängnisses unter Denkmalschutz gestellt. Allerdings sind zahlreiche Bauten auf dem weiträumigen Areal heute bereits abgerissen. Nun wird darüber diskutiert, was aus dem früheren NVA-Gefängnis werden soll und kann, in Zeiten immer knapperer Kassen.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
u.a. Von New York hinaus in die Welt – Breakdance
Von Dirk Jostes
Moderation: Patricia Pantel

Sie bewegen sich wie Roboter, drehen sich auf dem Kopf oder gehen vor- oder rückwärts auf einem oder zwei Armen. Die Rede ist von Breakdance und den Breakdancern. Ob in der Fußgängerzone in der Innenstadt, bei Partys oder dem Stadt- oder Dorffest - oft sieht man die Tänzer zu Hip-Hop-Musik halsbrecherische Figuren machen. Die meisten Leute finden das toll und klatschen dann natürlich Applaus. Was sehr modern aussieht, ist allerdings schon vor über 30 Jahren in den USA entstanden. Damals hätte man wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass Breakdance mal überall auf der Welt so beliebt wird. Wie Breakdance entstanden ist und was sich genau dahinter verbirgt, das weiß Dirk Jostes.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Chronischer Hunger - Jedes dritte unterernährte Kind der Welt lebt in Indien
Von Stefan Mentschel

Zwischen Billigmode und Selbstmord - Die südindischen Textil-Sklavinnen
Von Christian Brüser
Moderation: Isabella Kolar

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Genosse Bürger
Metamorphosen einer Idee gemeinschaftlichen Wirtschaftens
Von Tobias Barth

Sie gilt als linkes Projekt, wurde ideologisch vereinnahmt und ist eine bürgerliche Antwort auf den Kapitalismus: die Genossenschaft.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Madredeus
Haus der Kulturen der Welt, Berlin
Aufzeichnung vom 16.10.2012
Moderation: Uwe Wohlmacher

Die portugiesische Cross-Over Band ist nach sechs Jahren wieder unterwegs.

Die portugiesische Gruppe Madredeus hatte auf ihrer aktuellen CD "Essência" anlässlich des 25-jährigen Bühnenjubiläums populäre Songs aus ihrer Bandgeschichte in veränderter Besetzung neu eingespielt. Im Oktober ging die Band damit auf eine Tournee, die Deutschlandradio Kultur als Medienpartner begleitet hat. Als "klassische portugiesische Musik, wie sie nur noch nie zuvor gespielt wurde" beschreibt Bandgründer und Gitarrist Pedro Ayres Magalhães die Musik von Madredeus. Eine Gruppe, die mit ihren spannenden Fusionen aus portugiesischer Volksmusik und Popmusik einen ganz eigenen Stil entwickelt hat und spätestens seit 1994, als sie den Soundtrack zu Wim Wenders' Film "Lisbon Story" lieferte, zu den populärsten Formationen Portugals gehört.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Leben und Schicksal (1/4)
Nach dem gleichnamigen Roman von Wassili Grossmann
Aus dem Russischen von Madeleine von Ballestrem, Arkadi Dorfmann, Elisabeth Markstein, Annelore Nitschke
Bearbeitung: Helmut Peschina
Regie: Norbert Schaeffer
Komposition: Hans Schüttler, Reinhard Lippert
Mit: Jürgen Hentsch, Udo Jolly, Andreas Grothgar, Anne Weber, Michael Evers u.v.a.
Ton: Gerd-Ulrich Poggensee, Peter Kretschmann
Produktion: NDR 2009
Länge: 54’11
(Teil 2 am 28.11.2012)

Zweiter Weltkrieg. Es sind die schwersten Tage für die Verteidiger von Stalingrad. Grossmann erzählt aus russischer Perspektive den Kampf an der Wolga.

Zweiter Weltkrieg. Es sind die schwersten Tage für die Verteidiger von Stalingrad. Die Deutschen haben die Öltanks in Brand gesteckt. Der nach Kasan evakuierte Kernphysiker Viktor Strum denkt an seine Mutter. Daran, dass sie Jüdin ist. Seine Frau Ljudmila wartet auf einen Brief ihres Sohnes Tolja von der Front. Toljas leiblicher Vater, der parteitreue Abartschuk, ist im Lager Dalstroi inhaftiert. Für ihn wird sein Sohn zur letzten Hoffnung.
Wassili Grossmann erzählt aus russischer Perspektive den Kampf an der Wolga, verwebt unzählige Einzelschicksale deutscher und sowjetischer Militärs, Wissenschaftler und einfacher Zivilisten zu einem groß angelegten Erzählkosmos.

Wassili S. Grossmann (1905-1964), Sohn einer jüdischen Familie in Berditschew (Ukraine). Chemiker, ab 1930 Schriftsteller. Nimmt als Kriegsreporter an der Schlacht um Moskau und Stalingrad teil, wird Zeuge der Befreiung der KZ Majdanek und Treblinka. Seine Mutter wird 1941 zusammen mit mehr als 20 000 Juden in der Ukraine ermordet.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

November 2012
MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Unsere Empfehlung heute

weitere Beiträge

Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
Mehr

Interview

Weltraumschrott Hindernisse beim Flug ins All
Die künstlerische Darstellung zeigt die rund 750.000 Objekte mit einer Größe von mindestens einem Zentimeter Durchmesser, die Simulationen zufolge durchs All fliegen. Kaputte Satelliten, verlorenes Werkzeug, Trümmer oder Teile von alten Raketen –  das ist Weltraum-Müll. (dpa / TU Braunschweig )

Weltraumschrott wird zunehmend zur Gefahr für startende Raketen und Satelliten, warnt der grüne Europaabgeordnete Niklas Nienaß. Er fordert wirksame internationale Verpflichtungen, um Müll aus dem All zu entsorgen und zu recyceln. Mehr

weitere Beiträge

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur