Seit 12:30 Uhr Die Reportage
Sonntag, 11.04.2021
 
Seit 12:30 Uhr Die Reportage
Tagesprogramm Samstag, 17. November 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Auf fremden Wurzeln wachsen
Die Lange Nacht über Adoptionen
Von Judith Grümmer und Doris Arp
(Wdh. v. 17.07.2010)

Im Dämmerlicht zwischen Wachen und Schlafen träumen sich Kinder gern in ihr Land der Ferne. Vermutlich hat sich so ziemlich jeder schon einmal in eine andere, fremde Familie hineinfantasiert. Was wäre, wenn ich in einer ganz anderen Familie aufwachsen würde, wenn meine Eltern gar nicht meine Eltern wären? Ein faszinierendes Fantasiespiel. Es verliert an Reiz, wenn es Realität ist. Dann stellen sich schwierigere Fragen: Woher komme ich, was und wer sind meine Wurzeln? Und warum überhaupt? Wieso bin ich hier und nicht dort? Die scheinbar natürliche Gesetzmäßigkeit vom Hineingeborenwerden in die leibliche Familie ist für Adoptivkinder außerkraft gesetzt. An ihre Stelle tritt die Lebenslotterie: Adoptierte sind dem Zufall ausgeliefert. Das stellt sie oft beim Heranwachsen, beim Finden der eigenen Identität vor erhebliche Herausforderungen. Denn adoptierte Kinder, annehmende Eltern und abgebende Mütter können diese existenzielle Entscheidung als lebenslange Kränkung erleben. Oder als fast unglaubliches Glück und Chance auf ein Leben in gegenseitiger Liebe und Geborgenheit.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Uwe Golz

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Franz Kafka beginnt mit der Niederschrift seiner Erzählung "Die Verwandlung"

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Klaus Möllering

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Ambrosia-Fahnder - ohne Gesundheitscheck
Von Ernst-Ludwig von Aster

Sie patrouillieren durch Straßen, durchkämmen Parks. Seit Jahren schickt Berlin hunderte sogenannter Ambrosia-Scouts durch die Stadt, auch jetzt im Herbst in der Nachsaison. Ambrosia ist ein unscheinbares, buschiges Gewächs, das hochgradig allergieauslösend ist und aus den USA und Ungarn zu uns gelangt ist. Die Scouts - überwiegend Hartz IV-Empfänger, die vom Jobcenter geschickt werden - sollen es aufspüren und ausreißen, das ist ihr Auftrag. Aber wer kümmert sich um die Gesundheit der Pflanzen-Fahnder? Ernst-Ludwig von Aster war mit ihnen unterwegs.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Leben mit dem Tod" - ARD-Themenwoche
(17.-23.11.121)
TV-Tipp von Petra Marchewka

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Franz Kafka beginnt mit der Niederschrift seiner Erzählung "Die Verwandlung"

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Auswege aus Ferentari
Mit Basketball und Musik für eine andere Zukunft
Von Grit Friedrich
Moderation: Elmar Krämer

Im Bukarester Stadtteil Ferentari leben viele Romafamilien. Einige sind sehr arm. Der "Club für alternative Bildung" ist für Kinder und Jugendliche zu einem zweiten Zuhause geworden.

Wenn man in Bukarest sagt, man geht nach Ferentari, dann erntet man mitleidige oder erstaunte Blicke, denn dieser Stadtteil hat keinen guten Ruf. Hier leben viele Romafamilien, einige sind sehr arm und wohnen in uralten Wohnblocks, andere in kleinen Häusern, in die es hineinregnet. Arbeitslosigkeit und Drogen gibt es überall in Ferentari. Die jüngeren Kinder schwänzen immer wieder die Schule. Valeriu Nicolae gründete darum einen Club für Kinder. Toto, Nicoleta, Claudiu, Vali, Andrea machen hier Hausaufgaben, lernen Instrumente, das Schauspielern, Basteln oder spielen Tischtennis. Der "Club für alternative Bildung" ist ihr zweites Zuhause. Warum er so wichtig ist, hat Grit Friedrich von Kindern, Eltern und Betreuern erfahren, die von ihrem Leben, ihren Problemen und ihren Träumen erzählen.

Die Journalistin Grit Friedrich berichtet aus Rumänien über Musik, Film, Tanz, Zivilgesellschaft und Kinderleben. Sie schreibt Booklettexte für Labels wie Oriente und Asphalt Tango Records und ist Mitherausgeberin von CDs der legendären rumänischen Sängerin Maria Tanase.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Das Deutschlandspiel
Eine Rätselreise zum Mitdenken
Mit Olaf Kosert und einem Außenreporter

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

Auf der Suche nach dem besten Trauerservice
Kirchen und Bestatter als Konkurrenten?
Von Kirsten Westhuis

Darf der Fußball auf den Grabstein?
Wie Sport und Religion nicht nur in Sachen Trauer um die Deutungshoheit ringen
Kirsten Dietrich im Gespräch mit Bernhard Felmberg, Sportbeauftragter des Rates der EKD und Beauftragter bei der Bundesregierung

Ein besonderer Friedhof für alle Konfessionen und Bedürfnisse
Ein Gang über den Waldfriedhof Stockholm
Von Peter Kaiser

Ein Grab auswählen, in dem schon jemand liegt
Grabpatenschaften auf dem Alten St. Matthäus Kirchhof
Von Adolf Stock

Hänsel und Gretel am Altar
Märchennacht in der Herner Kreuzkirche
Von Simon Schomäcker

Vom Staatssekretär zum Landpfarrer mit Rosengarten
Porträt von Ulrich Kasparick
Von Michael Hollenbach


Moderation: Kirsten Dietrich

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Aus "Die französische Kunst des Krieges" von Alexis Jenni
Gelesen von Robert Gallinowski

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Leere Räume
Was vom Leben übrig bleibt
Von Regina Leßner
Regie: die Autorin
Mit: Bibiana Beglau, Tilo Werner
Ton: Rudolf Grosser
Produktion: NDR/DKultur 2012
Länge: 53’27
(Ursendung)

Für einsam Gestorbene folgen Zwangsbeisetzung und eine Nachlasspflegschaft, wenn es Vermögen, aber keine Erben gibt.

Es gibt keine Trauerrede am Grab für Gabriele B, keine Anzeige in der Zeitung. Unbemerkt ist sie in ihrer Mietwohnung verstorben. Es folgen Zwangsbeisetzung und eine Nachlasspflegschaft. Für einsam Gestorbene sind zunächst Polizei und Feuerwehr, dann die Standesämter zuständig. Wenn es Hinweise auf ein zu sicherndes Vermögen gibt, die Ermittlungen der Angehörigen oder Erben erfolglos bleiben, beginnt die Wühlarbeit der Nachlasspfleger, die amtlich bestellt werden. Sie suchen, sortieren, begutachten, schmeißen weg und ordnen das, was vom Leben der Verstorbenen übrig ist. Ob es sich um einen "ergiebigen Fall" handelt, wissen Nachlasspfleger erst nach ihrem Einsatz, denn ihre Bezahlung bemisst sich nach dem Wert des vorgefundenen Nachlasses.

Regina Leßner, aufgewachsen in Hannover, studierte Jura. Seit 1984 Autorin und Regisseurin für den Hörfunk. Zuletzt: "Erste Garnitur Blau - Männer, Mächte und das Meer" (DKultur 2011).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Themenabend Musik

Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 06.09.2012 im Rahmen des Symposiums "Eisler und die Nachwelt"

"Sei du, Gesang, mein freundlich Asyl"
Hanns Eisler – ein heimatloser Komponist?

Eine Diskussion zum 50. Todesjahr Hanns Eislers
Mit Hartmut Krones (Wien) sowie Friederike Wißmann, Horst Weber und Jürgen Schebera (Berlin)
Moderation: Michael Dasche

ca. 21.40 Nachrichten

Ausschnitte aus dem Programm:
"Ach, man sagt, des roten Mondes Anblick"
Chansons von Hanns Eisler

Dagmar Manzel – Gesang
Tal Balshai – Arrangements/ Kavier/ Akkordeon
Bernhard Nusser – Posaune
Nikolaus Hanjohr Popa – Violoncello
Maren Voermans – Schlagwerk

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Am Strand" von Ian McEwan
Gelesen von Wilfried Hochholdinger
(Wdh. v. 08.10.2011)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

November 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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