Seit 19:30 Uhr Zeitfragen. Literatur
Freitag, 23.04.2021
 
Seit 19:30 Uhr Zeitfragen. Literatur
Tagesprogramm Mittwoch, 7. November 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Ortszeit Spezial

Präsidentschaftswahl in den USA

00:10 Uhr

Feature

Prix Europa 2012
Der Prix Europa zeichnet alljährlich die besten europäischen Fernseh- und Radioproduktionen aus. Die 26. Austragung fand in diesem Jahr vom 20. bis zum 27. Oktober in Berlin und Potsdam statt.

Bestes Europäisches Radio Feature:
Life's Holiday
Über die Pflege europäischer Demenzkranker in Thailand
Feature von Franziska Dorau
Produktion: ORF 2012

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Ortszeit Spezial

Präsidentschaftswahl in den USA

01:10 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Amerika wählt - was geht uns das an?
Moderation: Birgit Kolkmann

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Ortszeit Spezial

Präsidentschaftswahl in den USA

02:10 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

03:05 Ortszeit

Präsidentschaftswahl in den USA

04:00 Nachrichten

04:05 Ortszeit

Präsidentschaftswahl in den USA

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: In Berlin legen Walter Gropius und Willy Brandt den Grundstein für die Gropiusstadt

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Lutz Nehk

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Mal ehrlich: Welche Bedeutung hat Aufrichtigkeit in der Politik?
Von R. Jay Magill

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

President elect – die US-Wahlnacht in K-Town, Rheinland-Pfalz
Von Ludger Fittkau

In keiner anderen deutschen Stadt leben mehr US-Amerikaner als in Kaiserslautern. Auch sie fieberten in der Nacht zum Mittwoch dem Wahlergebnis entgegen. Genauso wie unser Landeskorrespondent Ludger Fittkau, der sich die Nacht in der Atlantischen Akademie - einem Verein, der die traditionell engen Beziehungen zwischen Rheinland-Pfalz und der USA pflegt - um die Ohren geschlagen hat. Die Veranstaltung war restlos ausverkauft.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Das Jahrhundert des Henri Cartier-Bresson"
arte-Dokumentation über den Fotografen
Von Susanne von Schenck

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: In Berlin legen Walter Gropius und Willy Brandt den Grundstein für die Gropiusstadt

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Wo das Holzrecht noch gilt
Das unterfränkische Iphofen und die Protokolle von 1748
Von Bettina Weiz

Mit Axt und Säge in den Stadtwald gehen und sich das Holz für den Winter herausholen, dies war jahrhundertelang landauf, landab das Recht des „gemeinen Volkes“. Die Obrigkeit hat es aber fast überall seit dem 19. Jahrhundert abgelöst, und für die meisten Deutschen ist der Wald heute allenfalls Kulisse für den Sonntagsausflug; eine direkte wirtschaftliche Bedeutung hat er nicht mehr. Anders in Iphofen im Steigerwald. Wie dort das Holz auch ohne Markt und Staat gerecht verteilt wird und welche Bedeutung dadurch der Wald schon für die Kinder bekommt, erzählt Bettina Weiz im Länderreport.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
Musikreise: Rembetiko, Lieder aus Griechenland
Von Brigitte Jünger
Moderation: Patricia Pantel

Rembetiko ist ein Musikstil aus Griechenland, der auch als griechischer Blues bezeichnet wird, denn die Lieder erzählen von den Alltagssorgen der einfachen Leute und klingen oft ein bisschen schwermütig. Entstanden ist der Rembetiko Mitte des 19. Jahrhunderts in den Arbeitervierteln von Athen, Piräus und Thessaloniki. Aber auch in Istanbul oder Smyrna waren die Lieder zu hören, denn auch in der heutigen Türkei lebten damals viele Griechen. Man hört in ihrer Musik nicht nur Geigen und Trommeln, sondern auch die arabische Laute Oud und die Zither Qanun, die ebenfalls aus den arabischen Ländern kommt. So eng waren damals Orient und Okzident, Morgenland und Abendland miteinander verbunden.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Dagobert Ducks Traum – Der Goldschatz unter der Londoner City
Von Barbara Wesel

Das Ende der Sorglosigkeit? – Die Furcht vor dem Abstieg in Luxemburg
Von Tonia Koch
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Vom Tode bedroht
Wie jüdische Jugendliche auf einem schlesischen Gut für die Flucht vor dem Holocaust ausgebildet wurden
Von Jürgen Kalwa

Auf einem Gut im schlesischen Groß Breesen lernten junge Juden Überlebenstechniken für die Flucht in alle Welt. Sie bildeten ein Netzwerk fürs Leben.

Auf einem abgewirtschafteten Gutshof in Oberschlesien stellte die Reichsvertretung der Deutschen Juden nach dem Erlass der Nürnberger Gesetze 1935 ein ungewöhnliches Projekt auf die Beine: 120 ausgewählte nicht-zionistische Jugendliche im Alter 16 bis 19 sollten hier in Groß Breesen den Beruf des Bauern erlernen. Das Ziel: nicht etwa Palästina, sondern der Aufbau einer jüdischen Kolonie in Südamerika. Doch kein Land war bereit, den Aufbau einer jüdischen Kolonie zuzulassen. Nach dem Pogrom vom 9. November 1938 gab es für die jungen Leute nur noch einen Ausweg: sich so schnell wie möglich ins Exil zu retten.

Die jungen Leute wurden in alle Himmelsrichtungen verstreut – nach Australien, Argentinien, in die USA, nach Kenia, nach England. Trotzdem bewahrten "die Groß Breesener" über Jahrzehnte einen erstaunlichen Zusammenhalt - mit gegenseitigen Besuchen und Rundbriefen. Angeregt hatte sie der Leiter, Dr. Curt Bondy, ein Psychologie-Professor und Reformpädagoge, der den Jungen und Mädchen auf dem Gut “Lebenskunde” vermittelt hatte: einen Wertekanon aus jüdischer Kultur, musischem Verständnis, (Arbeits)-Disziplin, ethisch-moralischem Verhalten, Kooperationsbereitschaft und Gruppengefühl. Er wurde zu einem Wegweiser in der Fremde.

Jahrzehnte später vermitteln die “Rundbriefe” Außenstehenden und Historikern tiefe Einblicke in das Leben und Überleben einer Generation junger entwurzelter deutscher Juden, deren Wertvorstellungen ihnen halfen, sich in ihrer neuen Heimat einzurichten. Nur wenige kehrten nach Deutschland zurück. Fast alle Groß Breesener sind inzwischen, oft im hohen Alter, gestorben. Eine Reihe von ihnen hat der in New York lebende Journalist Jürgen Kalwa in den letzten Jahren in den USA und in Deutschland getroffen und interviewt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Amy Macdonald & Band
Metzingen, G-& V-Areal
(Aufzeichnung vom 28.07.2012)
Moderation: Uwe Wohlmacher

Die schottische Gitarristin, Sängerin und Songschreiberin Amy Macdonald in Höchstform.

Anschließend:
US-Folk- und Country-Sängerin Mary Gauthier "Live at Blue Rock" (2012)

„Ein paar Freunde und ich ließen nach einem Konzert von Pete Doherty die Gitarre herumgehen und spielten spontan Songs, die uns gefielen. Da wusste ich, dass ich Musikerin werden wollte.“ So die schottische Musikerin Amy Macdonald einmal in einem Interview. Nun wird nicht gleich jeder, der einmal eine Gitarre in die Hand nimmt, eine Musikerkarriere einschlagen. Ein gewisses Talent hat Amy Macdonald wohl mitgebracht. Nachdem sie sich für die Musik entschieden hatte, stand sie bereits als 15jährige in den Clubs ihrer Heimatstadt auf der Bühne, wo sie ihre ersten eigenen, stark von englischer Folkmusik und Indie-Rock beeinflussten Songs präsentierte. 2007 unterschrieb sie einen Plattenvertrag und dann ging alles ganz schnell. Von ihrem im gleichen Jahr veröffentlichten Debütalbum „This Is Life“ wurden weltweit fast 3 Millionen Exemplare verkauft. Nach einem mit Platin und Gold ausgezeichneten und aufwändig produzierten Nachfolger besann sich Amy Macdonald auf ihrem dritten Album wieder auf den Kern ihres Könnens, und stellte die akustische Gitarre in den Mittelpunkt ihrer Songs. Durch diese und ihre Stimmte wirkt Amy Macdonald am Besten, was sie auch in dem ausverkauften Konzert in Metzingen erneut unter Beweis stellte.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Transitraum
Ahrenshooper Holz
Von Jürgen Becker
Regie: Joachim Staritz
Komposition: Benjamin Rinnert
Mit: Brigitte Peters, Udo Molkentien, Klaus Bieligk, Angelika Waller, Karin Gregorek, Ekkehard Hahn, Wolf Spillner u.a.
Ton: Helge Martensen
Produktion: NDR 2000
Länge: 46’58

Ahrenshoop, zu DDR-Zeiten Künstlerrefugium und Prominentenresidenz. Nach der Wende kamen Gäste aus dem Westen, unter ihnen der Maler Achim.

Anschließend:
Sabine Wollowski im Gespräch mit Wolfram Höll über sein Stück "Und dann" (Ursendung am 14. November 21.33 Uhr).

Ahrenshoop an der Ostsee: zu DDR-Zeiten Künstlerrefugium und Prominentenresidenz. Nach der Wende kamen auch Gäste aus dem Westen, unter ihnen der Maler Achim. Doch eines Tages ist er verschwunden. Seinen Freunden in Westdeutschland wird dieses Verschwinden zum Rätsel. Aber die Menschen in Ahrenshoop, die ihn kennengelernt haben, ahnen etwas und entdecken, dass er ihnen nahestand. Sein Verschwinden hinterlässt Trauer und Ratlosigkeit, als hätte man eine Hoffnung verloren.

Jürgen Becker, 1932 in Köln geboren, aufgewachsen in Thüringen und im Harz, 1950 Rückkehr nach Köln, bis 1994 Leiter der Hörspielabteilung im
Deutschlandfunk. Mit zahlreichen Preisen ausgezeichneter Lyriker und Hörspielautor.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

November 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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