Seit 11:05 Uhr Tonart
Mittwoch, 12.05.2021
 
Seit 11:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Dienstag, 22. Oktober 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Neue Musik

Mikrotonal schwebend
Der Saxofonist Frank Gratkowski mit seinem Quartett „Fo[u]r Alto“
Von Reinhard Kager

Ein innovativer Improvisationsmusiker als Komponist: Frank Gratkowski mit mikrotonalen Klangstücken für sein neues Saxofonquartett.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Keine gute Nacht - leiden Sie auch unter Schlafstörungen?
Moderation: Joachim Scholl

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Jazz
Tipps und Trends
Moderation: Lothar Jänichen

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der amerikanisch-ungarische Fotograf Robert Capa geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Martin Wolf

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Das Versagen der Meinungsmacher
Von Max Thomas Mehr

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Ganz langsam und zum Anfassen - Filme für Demenzkranke
Von Axel Schröder

Wer sich alte Filme ansieht, stellt schnell fest, dass früher alles langsamer war: der Schnitt, die Kamera, die Handlung. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass in Alten- und Pflegeheimen der Fernseher oft nur der Berieselung dient, weil die alten Menschen dem Filmgeschehen gar nicht folgen können. Alles geht zu schnell. Diese Erfahrung hat Sophie Rosentreter bei den Besuchen ihrer demenzkranken Großmutter gemacht und beschlossen, daran etwas zu ändern. Heute produziert sie mit einem professionellen Team Filme für Menschen mit Demenz. Axel Schröder hat sie sich zusammen mit den Altenheimbewohnerinnen und der Produzentin angesehen.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Mea Maxima Culpa - Stille im Hause des Herrn"
Dokumentarfilm von Alex Gibney auf arte
TV-Tipp von Silke Lahmann-Lammert

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der amerikanisch-ungarische Fotograf Robert Capa geboren

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Aus dem Alptraum aufgewacht?
Nachgefragt bei einer afghanischen Flüchtlingsfamilie in Bayern
Von Lisa Weiß

Im Sommer 2012 erzählte Lisa Weiß im Länderreport die Geschichte der afghanischen Familie Rasuli. Diese war über Italien nach Deutschland gekommen und erlebte dann wie viele Flüchtlinge die europäische Odyssee der Flüchtlingspolitik: Rückschiebung nach Italien, auf eigene Faust wieder nach Bayern, weil die Situation in Italien für die Familie nicht zu ertragen war. Dann die ständige Angst vor erneuter Abschiebung. "Ich brauche einfach nur ein ruhiges Leben" war der letzte Satz der Mutter in dieser Geschichte. Wir haben nachgefragt: Wie sieht es heute aus? Für die Rasulis ist es gut ausgegangen: Mittlerweile haben sie eine Aufenthaltsgenehmigung und die Schwierigkeiten des Alltags statt der Angst vor Abschiebung.

13:30 Uhr

Kakadu

Ezähltag für Kinder
Meine Mama kann nicht lesen
Von Jenny Reinhardt
Ab 6 Jahren
Produktion Deutschlandradio Kultur 2013
(Ursendung)
Moderation: Tim Wiese

Erst als Mathilde in die Schule kommt und lesen lernt, bemerkt sie, dass ihre Mama weder lesen noch schreiben kann. Sie beschließt, dass muss sich ändern..

Mathilde verstand zunächst nicht, warum ihre Mutter sich so freute, dass sie in der ersten Klasse beim Lesen lernen so schnell solche Fortschritte machte. Bis sie begreift, dass ihre Mutter selbst nicht lesen und schreiben kann. Doch dass Mathilde ihrer Mutter nun alles vorlesen soll ist ihrer Meinung nach nicht der richtige Ausweg. Mama muss selbst lesen und schreiben können. Doch das geht nicht so leicht, wie Mathilde sich das vorstellt. Mama fällt das Lernen viel schwerer als ihr. Und dann ist da ja auch noch Ludwig, der neue Freund ihrer Mutter, der von all diesen Problemen nichts weiß.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Kommunisten zurück an der Macht? -
Vor den Neuwahlen in Tschechien
Von Stefan Heinlein
Moderation: Andre Zantow

Die Korruptions- und Abhöraffäre wird der Partei des ehemaligen Ministerpräsidenten Petr Necas eine herbe Niederlage einbringen. Soviel ist schon vor den Neuwahlen in Tschechien am 25. und 26. Oktober klar. Hatte die konservative Demokratische Bürgerpartei 2006 noch 35 Prozent der Stimmen im Abgeordnetenhaus, sehen die Umfragen sie nun bei 7 Prozent. Vorne liegen die Sozialdemokraten. Aber regieren könnten sie wohl nur unter Tolerierung der wiedererstarkten Kommunisten. Für sie wäre es die erste Machtbeteiligung seit der Wende 1989.

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Literatur

"Der Wunsch, im Rosenhaus zu leben"
Pfarrhäuser und Stifters Rosenhaus als Schauplätze der Literatur
Von Adolf Stock

Das Pfarrhaus als Keimzelle für ein bürgerliches Leben und wie eine literarische Utopie Wirklichkeit werden sollte.

Seit Martin Luther 1525 mit seiner Familie in einem ehemaligen Kloster wohnte, gibt es in Wittenberg ein erstes protestantisches Pfarrhaus. Als Keimzelle eines bürgerlichen Lebens hat es seitdem Karriere gemacht. Es wurde zum Prototyp für ein bescheidenes, sinnerfülltes Leben. Viele Pfarrkinder sind später Schriftsteller geworden. 1857 ist Adelbert Stifters Roman „Nachsommer“ erschienen. Im Mittelpunkt steht das Rosenhaus, ein Ort der Harmonie und Bildung, das einem säkularisierten Pfarrhaus ähnelt. Mit Goethes Gartenhaus in Weimar fand Stifter noch ein weiteres Vorbild für sein Rosenhaus. Um 1900 wurde die "Nachsommer"-Welt zum Idealbild einer neuen Bürgerlichkeit, für die auch schon Luther vereinnahmt wurde. Damals sollte Stifters literarische Utopie endlich Wirklichkeit werden. Architekten hatten den „Nachsommer“ gelesen und begannen, das Rosenhaus nachzubauen. Es gibt also eine substanzielle Verbindung zwischen Pfarrhaus, Rosenhaus und Literatur.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Heinrich Schütz Musikfest
Bad Köstritz, Kirche St. Leonhard
Aufzeichnung vom 20.10.2013

Ludwig Senfl
Geistliche Vokalmusik

Ensemble Stimmwerck:
Franz Vitzthum, Kontratenor
Gerhard Hölzle, Tenor
Klaus Wenk, Tenor
Marcus Schmidl, Bass

ca. 20:43 Konzertpause mit Nachrichten

Annenkirche Dresden
Aufzeichnung vom 20.10.2013

Heinrich Schütz
Il primo libro de madrigali (Auswahl)

Adam Václav Michna z Otradovic
Missa Sancti Wenceslai

Collegium Vocale 1704
Collegium 1704
Leitung: Václav Luks

22:00 Uhr

Alte Musik

Kultur für alle!
Wie Johann Simon Mayr (1763-1845) in Bergamo die musikalische Volksbildung erfindet
Von Georg Beck

Man hat sich um ihn gerissen. Napoleon hat ihn umworben als Opernintendant für Paris, Constanze Mozart wegen der Ausbildung ihres Sohnes. Und Freund Giacomo Rossini ist es gewesen, der das erstaunliche Wort vom “Vater der italienischen Oper“ geprägt haben soll. Ausgerechnet er, ausgerechnet Johann Simon Mayr aus Mendorf in Oberbayern! Rückblende: Da ist der Organisten-Vater, da sind die Benediktiner in Kloster Weltenburg, die Tätigkeit als Kirchenmusiker in Ingolstadt, schließlich autoritätskritische Freidenker, die das Tor nach Italien öffnen, nach Bergamo. Dort vereint Giovanni Simone Mayr die italienische Belcanto-Praxis mit den Orchesterfinessen der deutschen Frühromantik, was ihm Gaetano Donizetti als seinen berühmtesten Schüler beschert. Mayrs wichtigste Schüler aber sind die Kinder. Sein (prä-sozialdemokratisches) Credo öffnet Aufstiegschancen: Musikalische Volksbildung für alle!

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Oktober 2013
MO DI MI DO FR SA SO
30 1 2 3 4 5 6
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Erdmann NeumeisterTelemanns Kantanten-Texter
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