Seit 01:05 Uhr Tonart
Dienstag, 15.06.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 31. Oktober 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

¡Viva la muerte!
Von Christian Lerch
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Gunter Schoß, Sascha Icks Heinz Kloss u.a.
Ton: Olaf Dettinger
Produktion: WDR/ORF 2012
Länge: 53‘03

In den "Narcocorridos" werden die Morde der mexikanischen Drogenbosse wie Heldentaten besungen. Wer für das falsche Kartell komponiert, steht selbst auf der Abschussliste.

In den "Narcocorridos", den Drogenballaden aus Nordmexiko, werden die Morde der mexikanischen Drogenbosse wie Heldentaten besungen. Millionenfach verkaufen sich die CDs und Kassetten der im Radio verbotenen Lieder und machen ihre Musiker reich. Narcocorridos sind vor allem dort populär, wo die Drogenhändler und Drogenkartelle am brutalsten den Alltag der Menschen bestimmen, in Culiacán oder Tijuana an der mexikanischen Grenze zu den USA. Über 50 000 Menschen fielen allein in den vergangenen sechs Jahren dem blutigen Konflikt zum Opfer. Auch die selbst ernannten "Chronisten" der verfeindeten Kartelle müssen mitunter den Tod fürchten. Komponieren sie für das falsche Kartell, stehen sie auf der Abschussliste.

Christian Lerch, geboren 1978 in Bregenz, lebt in Berlin und Wien. Ausgezeichnet mit dem Åke-Blomstroem-Award 2008. Zuletzt: "Blutschlamm" (ORF/SWR 2011).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Mehr "Halloween", weniger "St. Martin" - was sagt das über unsere Gesellschaft aus?
Moderation: Jan-Christoph Kitzler

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Uwe Golz

Im Mittelpunkt der Sendung steht das Preisträgerkonzert, das Konstantin Wecker beim diesjährigen Liederfest der Liederbestenliste am 29. September im Mainzer Unterhaus gegeben hat. Der Liedermacher war für sein Lied "Absurdistan" mit dem Liederpreis 2012 ausgezeichnet worden. Desweiteren stellt Uwe Golz in der Sendung u.a. Neuveröffentlichungen aus Frankreich vor.

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der österreichische Schriftsteller Jean Améry geboren

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrerin Marianne Ludwig

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Wie eingefahrene Diskussionen unser Land blockieren
Von Christoph Giesa

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Grün aber teuer
Der Ernergiecheck soll Strom sparen helfen
Von Heiner Kiesel

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Echte Demokratie wagen
Festiwalla 2012, JugendTheaterFestival in Berlin (1.11.-3.11)
Von Holger Zimmer

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der österreichische Schriftsteller Jean Améry geboren

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Landgang extra. Zungenbrecher
Von Michael Watzke u.a.
Moderation: Claus-Stephan Rehfeld

Sie werden Zungenbrecher genannt, obwohl uns noch kein einziger Fall einer gebrochenen Zunge bekannt ist. Von gebrochenen Herzen sind wir umringt, gebrochene Versprechen bedrängen uns heftigst (wir schalten die Nachrichten schon gar nicht mehr ein), aber bei gebrochenen Zungen – Fehlanzeige. Außer bei Heinz Rühmann, dem hörten ja sogar die Frauen zu, wenn er sein schönes Lied anstimmte "Ich breche die Zungen der stolzesten Frauen …", Moment, wo waren wir? Ach ja, Zungenbrecher. Und dann noch in den Dialekten deutscher Stämme. Den schönsten Zungenbrecher vernahmen wir mal in Bayern. Wir haben ihn noch im Ohr, können ihn aber nicht aufschreiben. Unmöglich!

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
Klassik für Einsteiger
Ludwig van Beethovens "Die Wut über den verlorenen Groschen"
Von Ulrike Timm
Moderation: Tim Wiese

Wenn der Groschen fällt, dann hat jemand etwas kapiert! Heute ist dieses Sprichwort nicht mehr so geläufig, weil wir in Euro und Cents bezahlen - aber lange zahlten die Menschen eben mit Talern und Groschen. Zur Zeit des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770 - 1824) war ein Groschen gar nicht so wenig Geld. Umso blöder, wenn man ihn verlor! Sein Klavierstück "Die Wut über den verlorenen Groschen" steigert den Ärger über das verlorene Geldstück bis zur Raserei, denn der Groschen - das hört Ihr deutlich - bleibt verschwunden!

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Mexikanische Rauschgiftkartelle unter sich - Drogenkrieg in Monterray
Von Martin Polansky

Überleben mit der Tragödie - 40 Jahre nach dem „Wunder in den Anden“
Von Julio Segador
Moderation: Isabella Kolar

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

"And everybody is happy"
Edward Bernays - der Vater der Public Relations
Von Nora Bauer

Bernays entwickelte aus Erkenntnissen der Massenpsychologie erste Kampagnen zur Meinungsbeeinflussung, die bis heute gelten.

And everybody is happy – mit diesen Worten pflegte Edward Bernays den Vortrag seiner Ideen abzuschließen, bis heute ein geflügelter Satz, obwohl es nicht sein erklärtes Ziel war, alle glücklich zu machen – er wollte die Massen beherrschbar machen, denn er glaubte wie sein Onkel Sigmund Freud daran, dass die Masse, irrational, von unbewussten Kräften getrieben und nicht reif für die Demokratie, gefährlich sei und geführt werden müsse. The Big Business, die amerikanische Großindustrie ebenso wie die Politik, gehörten zu den Kunden des Erfinders des PR und der Produktkampagnen, der in den 20er-Jahren die amerikanischen Bürger in Konsumenten verwandelte.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

36. Leipziger Jazztage
Sophie Hunger
Opernhaus Leipzig
Aufzeichnung vom 27.09.2012
Moderation: Matthias Wegner

Sophie Hunger wurde 1983 als Emilie Welti in Bern geboren. Die Diplomatentochter wuchs unter anderem in London, Bonn und Zürich auf. Ihr erstes Album unter eigenem Namen - „Sketches on the sea“ (2006) - brachte sie noch im Eigenvertrieb heraus. Danach hat Sophie Hunger in nur wenigen Jahren eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Die charismatische Sängerin hat mit ihrer jazzaffinen Popmusik sowohl die Charts als auch die (Jazz)-Festivals erobert. Das Album „Monday’s Ghost“ (2008) hat sie auch in Deutschland bekannt gemacht. Mittlerweile füllt sie auch hierzulande große Hallen.
Der „Musikexpress“ schrieb kürzlich: „Sophie Hunger hat die Kraft [...], bei ihren Konzerten eine so ungeheuere Intensität entstehen zu lassen, dass ihr Publikum kaum mehr zu atmen wagt“. Im Rahmen der Leipziger Jazztage startet die oft etwas unnahbar wirkende Meisterin der freundlichen Melancholie ihre Herbsttour zum neuen Album „The Danger of Light“.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Transitraum
Der Fuchs
Von Adolf Schröder
Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit: Matthias Haase, Katja Teichmann, Margrit Carls, Philipp Moog, Christian Korp, Manuela Alphons u.v.a.
Ton: Werner Klein
Produktion: SR/RB/Funkhaus Berlin 1991
Länge: 45’44

Albrecht P. aus Schwerin wollte in den Westen. Deshalb saß er im Gefängnis. Jemand hatte ihn verraten.

Anschließend:
"Central European Time"
Beobachtungen in Osteuropa 1990 von Cécile Wajsbrot

Albrecht P. aus Schwerin wollte immer schon in den Westen. Deshalb saß er im Gefängnis. Irgendwer hatte ihn verraten. Jetzt ist er in Hamburg und arbeitet auf einem Schrottplatz, wo aus seinen Träumen kleine rechteckige Pakete werden. "Frage: Sind Sie jetzt glücklich? Antwort: Weiß gar nicht, was das ist. Vorwurf: Aber Sie sind im Westen. Antwort: Bin ich das wirklich? Ich weiß nur noch, wo ich nicht mehr bin. Frage: Warum gehen Sie nicht zurück? Gegenfrage: Wohin?" Jeden Abend übt er vor dem Spiegel. Aber das alte Leben lässt sich nicht abschütteln.

Adolf Schröder (1938-2008) schrieb über 50 Hörspiele. Deutschlandradio Kultur produzierte zuletzt "Mutter Hamburg" (2008).

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Oktober 2012
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