Seit 01:05 Uhr Tonart
Dienstag, 15.06.2021
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 24. Oktober 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Vertrauensfragen
Über die Macht eines schwer bestimmbaren Phänomens
Von Angelika Brauer
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Mit: Barbara Philipp, Eva Meckbach, Max Urlacher, David Czesienski
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DKultur 2012
Länge: 50’16
(Ursendung)

Soziologen, Philosophen und eine Psychoanalytikerin suchen nach Antworten.

Es gibt wohl keinen zweiten Begriff, der zurzeit so inflationär gebraucht wird wie der des Vertrauens, vor allem im Finanz- und Politikbereich. Dabei sollte man schon unterscheiden, ob man in Systeme wie Wirtschaft, Wissenschaft, Politik vertraut oder ob sich das Vertrauen auf das Verhältnis zwischen Menschen bezieht, die sich so nah sind wie Eltern und Kinder, Geliebte und Freunde. Die Autorin hat durch Gespräche mit Soziologen, Philosophen und einer Psychoanalytikerin nach Antworten gesucht: Wie kommt diese rätselhafte Bindekraft überhaupt zustande? Was ist mit Urvertrauen gemeint? Und warum darf vom fraglosen Vertrauen der Kindheit in der rationalen Welt des Erwachsenen kein Rest mehr bleiben?

Angelika Brauer, studierte Germanistik und Philosophie. Lebt in Berlin und arbeitet vor allem für das Radio-Feature. Zuletzt: "Rechnend und berechnend - Geschäftsmodell Leben" (WDR 2011).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Dopingsünder Lance Armstrong verliert seine Titel – Ist nun die Bahn frei für sauberen Sport?
Moderation: Dieter Kassel

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Country
Moderation: Maximilian Preisler

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der erste neuzeitliche König von Griechenland, Otto I., wird durch einen Militärputsch abgesetzt und verlässt das Land

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Winfried Engel

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Die Schulden der Griechen sind unsere Gewinne
Von Stefan Berkholz

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Stromrebellen in Athen - Bei den Armen gehen die Lichter aus
Von Chrisi Wilkens

Griechenland in der Krise, das ist ein düsteres Szenario - nicht nur sinnbildlich. In vielen griechischen Haushalten gehen die Lichter aus, weil die Stromrechnungen nicht mehr bezahlt werden. Vor einem Jahr hat die Regierung die Immobiliensteuer eingeführt und beschlossen, sie zusammen mit der Stromrechnung einzuziehen. Entsprechend hoch fallen die Rechnungen aus. Wer sie nicht zahlen kann, muss mit der Abstellung des Stromes rechnen. Aber auch viele Mieter, die ihren Strom nicht zahlen können, sitzen im Dunkeln. Aktivisten und Gewerkschaftler zapfen Stromleitungen an, um den Nachbarn zu helfen. Chrissi Wilkens mit einer Reportage aus Athen.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

Musik-Tipp:
Rheinische Philharmonie Koblenz startet in neue Saison
Von Klaus Gehrke

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der erste neuzeitliche König von Griechenland, Otto I., wird durch einen Militärputsch abgesetzt und verlässt das Land

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

"So'n Windhund" - Hans Albers in Güstrow
Von Karl Heinz Lotz

Am 24. Oktober 1912 war es, da kam ein Herr Hans Albers in Güstrow an und stand am Abend schon auf der Bühne. Als Hilfslehrer Stöger, Albers stand noch am Anfang seiner großen Karriere. Der 21-Jährige wird diese und jene Rolle spielen und schließlich … „Sie sind entlassen, Sie Trottel, fristlos entlassen." Er wird nach Hamburg aufbrechen und manche Geschichte in Güstrow hinterlassen. Dort, in der Provinz, wo er in der Spielzeit 1912/13 am Güstrower Schauspielhaus gastierte.

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
u.a. Mein Lied - My Song - Benim Sarkin
Ein Konzert von Lieblingsliedern
Von Monika Hanwinkel
Moderation: Ulrike Jährling

Gesammelt von Essener Schülern, gesungen vom Chor „Alte Stimmen", einem Baglama- und einem Akkordeon-Orchester sowie die Band UWAGA.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Fest in russischer Hand - Die Stimmung auf der ukrainischen Halbinsel Krim
Von Stephan Laack

Mal ganz ehrlich - Korruption und Frust vor der Parlamentswahl in der Ukraine
Von Gesine Dornblüth
Moderation: Isabella Kolar

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Peak Oil
Das Ende vom Märchen der Wachstumsgesellschaft
Von Georg Seeßlen und Markus Metz

Wenn das Maximum der Ölförderung erreicht ist, ändert sich nicht nur die Wirtschaft, sondern auch gesellschaftliche Werte.

Wirtschaftswachstum basiert auf steigendem Erdölverbrauch, die Erdölvorkommen sind endlich. Wann die Vorräte völlig ausgeschöpft sein werden, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten – in 30, 50, 100 Jahren. In Fachkreisen wird allerdings nicht über den Zeitpunkt diskutiert, an dem der letzte Tropfen Öl aus dem Boden geholt wird, sondern über den des Maximums der weltweiten Ölförderung, ab dem diese nur noch sinkt. Dieser Zeitpunkt wird „Peak Oil“ genannt. Die Internationale Energieagentur IEA, die 1973 von 16 Industrieländern als Reaktion auf die erste Ölkrise gegründet worden war, verwendete den Begriff Peak Oil zum allerersten Mal überhaupt in ihrem „World Energy Outlook 2010“. Da lag er allerdings bereits hinter uns: Peak Oil, so die IEA, war 2006. Die „Association for the Study of Peak Oil and Gas“, abgekürzt ASPO, ein weltweites Netzwerk von Wissenschaftlern, Ökonomen und Ingenieuren, die die Auswirkungen des Fördermaximums von Öl und Gas untersuchen, warnt davor, dass bereits in 20 Jahren global wohl nur noch halb so viel Öl zur Verfügung stehen wird wie heute.Mit zahlreichen Konsequenzen: Wenn das Maximum der Ölförderung erreicht ist, ändert sich nicht nur die Wirtschaft, sondern auch unsere gesellschaftlichen Werte.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Sharon Jones & The Dap Kings
München, Muffathalle
Aufzeichnung vom 26.02.2012
Moderation: Uwe Wohlmacher

Die späte Karriere einer Soulinterpretin ersten Ranges.

Die Karriere der amerikanischen Soulsängerin Sharon Jones kam mit 46 Jahren erst spät in Bewegung. Als Teenager war sie von Georgia, wo sie als Kind im Gospelchor gesungen hatte, nach New York gekommen, um eine Solokarriere zu starten. Daraus wurde jedoch nichts. Stattdessen sang sie nur im Background anderer Stars und jobbte zeitweise nebenbei als Gefängnisaufseherin. Ende der 90er-Jahre fiel sie einem kleinen Label auf, das mit wenig Glück einige Singles von ihr veröffentlichte. Erst als 2002 Daptone Records gegründet wurde und der Retrosoul-Boom ins Rollen kam, wurde auch Sharon Jones populär. Seitdem hat die Sängerin mit der Hausband des Labels, den Dap-Kings, vier ausgezeichnete Alben im Stil des 60er- und 70er-Jahre Soulfunks produziert. Und endlich bekommt die stimmgewaltige Sängerin den gebührenden Respekt der Szene und gilt mittlerweile weltweit als Soulinterpretin ersten Ranges.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Transitraum
Restwärme
Von Eugen Ruge
Regie: Barbara Plensat
Mit: Dieter Mann
Ton: Karsten Nubel
Produktion: ORB 1992
Länge: 45’21

Vor dem Bewerbungsgespräch übt er den Ernstfall: Ein gewinnendes Lächeln, die gute Flanellhose. Der erste Eindruck ist entscheidend.

Anschließend:
Vorwärts und vergessen
Reminiszenz an Aufbau Ost
Von Esther Dischereit

Am Morgen vor dem Bewerbungsgespräch übt er den Ernstfall: Ein flottes "Grüß Gott" statt "Guten Tag", ein gewinnendes Lächeln, die gute Flanellhose, Jeans würden linke Gesinnung verraten. Der erste Eindruck ist entscheidend, das sind die Spielregeln in der Marktwirtschaft. Er muss nur den inneren Widerstand aufgeben, die Übelkeit wegatmen, sich selbstbewusst präsentieren, potent und flexibel, cool. Aber er ist aus dieser verdammten Generation mit den linken Idealen, er hat diese Restwärme in sich und immer das Gefühl, es könnte alles falsch sein.

Eugen Ruge, geboren 1954 in Soswa (Ural), studierte Mathematik, arbeitete an der Akademie der Wissenschaften der DDR, bei der DEFA und im Berliner Theater im Palast. Schreibt seit 1986 für Theater, Hörspiel und Film. 1988 ging er in den Westen. 2011 Deutscher Buchpreis für den Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts".

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Oktober 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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