Seit 10:05 Uhr Lesart
Freitag, 25.06.2021
 
Seit 10:05 Uhr Lesart
Tagesprogramm Mittwoch, 17. Oktober 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Formatwandel
Das Radio ist nicht Sibirien
Über das gestörte Verhältnis zwischen Hörer und Radiomacher
Von Rafael Jové
Regie: Ulrich Gerhardt
Musik: der Autor
Mit: Jeanne Devos, Andreas Feddersen u.v.a.
Ton: Mario Weise
Produktion: Bauhaus Universität Weimar
Länge: 47'35

Ein Radiomoderator verzweifelt daran, wie er seinen Sender bis zum Kollaps formatieren muss.

Anschließend:
Aus einer Podiumsdiskussion zu "Das Radio ist nicht Sibiren"

Der Radiosender FDR 2 hat sein Programm umgestellt und alles Komplexe und Widersprüchliche daraus verbannt. Nun treiben austauschbare Inhalte gemächlich auf einer Woge verwechselbarer Musik und anschmeichelnder Jingles dahin. Moderator Hagen Pollaschek, der einst mit idealistischem Eifer sein Redaktionsvolontariat antrat, ist zutiefst frustriert. Die Arbeit im strikt formatierten Kulturfunk hat ihm jeden Glauben an die Radioarbeit genommen.

Rafael Jové, geboren 1977 in Hamburg, ausgebildeter Tontechniker, studierte Experimentelles Radio in Weimar. Arbeitet als DJ und produziert Radiohörspiele und Features.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
260 Jahre Knigge – lohnt sich gutes Benehmen?
Moderation: Monika van Bebber

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jörg Adamczak

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Der österreichische Komponist und Pianist Johann Nepomuk Hummel gestorben

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Pfarrer Jörg Machel

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Die Angst vor dem Bürger
Die Schuldenkrise belebt die europäische Verfassungsdebatte von unten
Von Almut Möller

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Nur noch in bar
Ein Arzt steigt aus dem gesetzlichen System der Kassen aus
Von Anke Petermann

Die Insolvenz seiner Kassenpraxis stand kurz bevor, da beschloss der Frankfurter Augenarzt Harald Knigge, die Reißleine zu ziehen und gab seine Kassenzulassung zurück. Seit anderthalb Jahren arbeitet er als Privatarzt. Was nicht heißt, dass er nun ausschließlich auf zahlungskräftige Privatpatienten setzt. Im Gegenteil: Knigge ist aus dem Kassensystem ausgestiegen, damit er seiner Kundschaft, hauptsächlich Kassenpatienten, weiter das bieten kann, was er für medizinisch wichtig hält: viel Zeit für gründliche Diagnostik und Gespräche. Dafür allerdings müssen jetzt auch Kassenpatienten bei ihm zahlen, allerdings ermäßigte Sätze. Anke Petermann hat sich angeschaut, wie das Experiment gelingt.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Auslandseinsatz" -
TV-Spielfilm von Till Endmann in der ARD zum Thema Afghanistan
TV-Tipp von Stefan Keim

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 175 Jahren: Der österreichische Komponist und Pianist Johann Nepomuk Hummel gestorben

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

"Bleibt in den Kasernen!"
Warum sowjetische Truppen in der DDR den Mauerfall nicht verhinderten
Von Roman Goncharenko

Was passierte in den Oktober- und Novembertagen 1989 in den sowjetischen Kasernen in der DDR? Trotz diverser Gerüchte, die schnell die Runde machten, griffen sie nicht in das Geschehen zwischen Rostock und Leipzig ein. Das Oberkommando der sowjetischen Truppen in Wünsdorf bei Berlin blieb still. Warum?

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
Musikminuten mit Stefan Malzew
Moderation: Patricia Pantel

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Trotz Fast Food und Lärm – Der New Yorker lebt am längsten
Von Thomas Schmidt

Vor der Fußball-WM und vor Olympia – Rio de Janeiro, die Cidade Maravilhosa
Von Julio Segador
Moderation: Isabella Kolar

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Mit der Organisation Gehlen fing es an
Die Pleiten, Pannen und Skandale der bundesdeutschen Geheimdienste
Von Gerald Endres

Schützen sie die Bundesrepublik? Seit 1949 gibt es ein Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Geheimdiensten.

Von Altbundeskanzler Helmut Schmidt gibt es eine Anekdote, die seine Geringschätzung der Geheimdienste illustriert: Was die Geheimdienste in ihren Lageberichten meldeten, habe er schon tags zuvor in der Zeitung gelesen. Die Skandale des Verfassungsschutzes rund um die Mordserie der rechtsradikalen NSU haben noch einmal die Zweifel an der Arbeit der Inlands-Geheimdienste genährt. Jahrelang hatten die Mörder ihr Unwesen treiben können, ohne dass sie vom Verfassungsschutz behelligt wurden. Als dann parlamentarisch überprüft werden sollte, wie es dazu kommen konnte, waren plötzlich sensible Akten vernichtet worden. Diese und andere Skandale durchziehen nicht nur die Geschichte des bundesdeutschen Verfassungsschutzes. Auch der Bundesnachrichtendienst hat eine keineswegs rühmliche Geschichte, seitdem in der jungen Bundesrepublik die Organisation Gehlen aufgebaut und später in den BND überführt worden ist. Reinhard Gehlen, der für Bundeskanzler Konrad Adenauer den Geheimdienst aufgebaut hatte, war zuvor führender Agent des NS-Regimes gewesen - als Leiter der Abteilung "Fremde Heere Ost" in Hitlers Wehrmacht. So ist es kein Zufall, dass der BND ein Auffangbecken für ehemalige Nationalsozialisten und auf dem rechten Auge blind war. Die Geheimdienste werden zwar parlamentarisch kontrolliert, dennoch stellt sich beim Blick in ihre Geschichte die Frage, ob Kosten und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen. Allein der Blick auf die Baustelle in der Berliner Chausseestraße macht den Aufwand augenfällig, der für die geheimdienstliche Arbeit betrieben wird: Für den bislang im bayerischen Pullach beheimateten BND wird zur Zeit im Zentrum Berlins ein riesiges neues Hauptquartier gebaut.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

Elbjazz 2012
Stage Kehrwieder Theater, Hamburg
Aufzeichnung vom 26.05.2012

Pascal Schumacher Quartet:
Pascal Schumacher, Vibrafon
Franz von Chossy, Piano
Christophe Devisscher, Bass
Jens Düppe, Schlagzeug

Moderation: Lothar Jänichen

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Transitraum
Wartesaal Deutschland
Stimmen Reich
Von Klaus Pohl
Funkbearbeitung und Regie: Dieter Mann und Norbert Schaeffer
Mit: Carmen-Maja Antoni, Elsa Grube-Deister, Dieter Mann, Heinz Roos, Gerd Wameling u.v.a.
Ton: Gertraude Paasche und Roland Seiler
Produktion: SWF 1996
Länge: 56’18

Was lieben Sie an Deutschland? Diese Frage hatte Klaus Pohl nach der Wende in Ost und West gestellt. Eine Momentaufnahme.

"Was lieben Sie an Deutschland?" - Diese schlichte Frage hatte Klaus Pohl nach der Wende in Ost und West gestellt. Und so erzählen alle über sich: die promovierte Referentin, die den Westen nicht wollte, die Süßwarenfacharbeiterin, die jetzt Airbags herstellt, der Versicherungskaufmann aus dem Westen, der in Plauen den Aufbau Ost betreibt, die Ärztin, die in den Westen geflüchtet war und vom Osten eingeholt wird, die Putzfrau aus Leipzig, die jetzt das "Sozialische" vermisst, der Professor aus Jena mit der gebrochenen Karriere und der Politiker aus Stuttgart, der "Jenoptik" börsentauglich machte. Eine vielstimmige Momentaufnahme von Land und Leuten in einer Zeitenwende.

Klaus Pohl, geboren 1952 in Rothenburg ob der Tauber, ist Schauspieler, Regisseur und Dramatiker. 2011 erschien sein Roman "Die Kinder der preußischen Wüste".

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Oktober 2012
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
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