Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Freitag, 25.06.2021
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Mittwoch, 3. Oktober 2012
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Transitraum
Der Unbelehrbare
Warum Mackie Messer aus dem Fenster sprang – Eine Wendegeschichte
Von Helmut Kopetzky
Regie und Ton: der Autor
Mit: Tom Vogt
Autorenproduktion für den NDR 2010
Länge: 54’31

Nach der Wende verlor Wolf Kaiser, Jahrzehnte Gallionsfigur des Brecht-Theaters, sein Engagement. Im Oktober 1992 wählte er den Freitod.

In Gestalt des Schauspielers Wolf Kaiser war der Gentleman-Gangster Mackie Messer jahrelang eine Gallionsfigur des Brecht-Theaters. Doch zwei Jahre nach der deutschen Vereinigung, am 22. Oktober 1992, stürzte sich der 76-Jährige aus dem Fenster seiner Wohnung. Die "neue Zeit" brauchte ihn nicht mehr, und das Wendeverhalten mancher Mitglieder der DDR-Führungsschicht verabscheute er. Bis zu seinem Freitod verließ der Star ohne Engagement jeden Morgen die Wohnung mit der Aktentasche, mit der er als Brecht-Schauspieler und Mitglied des DDR-Fernsehensembles immer zur Arbeit gegangen war – es war sein letzter Auftritt.

Helmut Kopetzky, geboren 1940 in Mähren, begann als Zeitungsjournalist und ist heute einer der wichtigsten deutschen Feature-Autoren. Zahlreiche Preise. 2008 erhielt er den Axel-Eggebrecht-Preis für sein Lebenswerk. Zuletzt: "Liebe und andere Zwischenfälle" (DKultur/ RBB 2011).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Zum Tag der Einheit - Wie vereint ist Deutschland?
Moderation: Joachim Scholl

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Nachrichten

05:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: In Leipzig wird die Deutsche Nationalbibliothek gegründet

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Feiertagsmotette

Hans Pfitzner
"Von deutscher Seele" – Romantische Kantate nach Texten von Eichendorff op. 28,
daraus der erste Teil: Mensch und Natur
Solveig Kringelborn, Sopran
Nathalie Stutzmann, Alt
Christopher Ventris, Tenor
Robert Holl, Bass
Rundfunk-Chor und Deutsches Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Pfarrer Wolf Fröhling

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Über die Dankbarkeit
Von Pfarrerin Angelika Scholte-Reh
Evangelische Kirche

In der Woche nach dem Erntedankfest begehen wir den "Tag der Deutschen Einheit". Dankbar zu sein, die kleinen und großen Dinge des Lebens positiv wahrzunehmen, erhöht nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Lebensqualität. Wie das gehen kann und was eine dankbare und wertschätzende Lebenshaltung bewirkt, darüber wird dieser "Feiertag" nachdenken. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf die Menschen gerichtet sein, die mit der Natur in ihren Gärten und auf ihren Feldern intensiv leben und die auf ihre Weise Gott für die Gaben der Schöpfung und das Gelingen des Lebens "Danke!" sagen.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Von der Kaiserhymne zum Deutschlandlied
Geschichte einer Melodie
Von Niels Kaiser
Moderation: Ulrike Jährling

Mitsingen kann die deutsche Nationalhymne heute fast jeder. Aber nicht unbedingt jeder weiß auch, um was es in ihr eigentlich geht. Woher kommt sie, und warum wird gerade dieses Lied bei feierlichen Anlässen gesungen, vor einem Fußballspiel oder bei Staatsakten?

"Einigkeit und Recht und Freiheit!", mitsingen kann die deutsche Nationalhymne heute fast jeder, auch die Kinder. Aber nicht unbedingt jeder weiß auch, um was es in ihr eigentlich geht. Woher kommt sie und warum wird gerade dieses Lied bei feierlichen Anlässen gesungen, vor einem Fußballspiel oder bei Staatsakten? Von wem stammen Text und Melodie und warum gibt es Menschen, die sie nicht so gerne mitsingen? Kakadu wirft einen Blick zurück in die Geschichte, in eine Zeit, in der es noch kein einiges Deutschland gab und in der die Worte "Einigkeit und Recht und Freiheit" eine ganz besondere Bedeutung hatten. Über 200 Jahre lässt sich außerdem die Geschichte einer Melodie zurückverfolgen, die ursprünglich einmal für den Kaiser von Österreich geschrieben wurde!

Niels Kaiser ist Autor von Kinder- und Musiksendungen in Deutschlandradio Kultur und im Hessischen Rundfunk. Er hat an der CD-Reihe "Weltwissen für Kinder" mitgearbeitet und gerade erst eine Kinder-Klassik-CD mit Bildern von Janosch veröffentlicht.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

Rüberhörn!
Die Monitorabteilungen von RIAS Berlin und DDR-Rundfunk
Von Martin Hartwig

Sowohl RIAS Berlin als auch der DDR-Rundfunk betrieben in den Zeiten des Kalten Krieges sogenannte Monitorabteilungen. Deren Aufgabe war es, das Rundfunkprogramm der anderen Seite im Auge bzw. im Ohr zu behalten, das Wichtigste davon mitzuschneiden und zu protokollieren. Das ausgewertete Material diente zum einen dazu, die Absichten der anderen Seite besser zu durchschauen. Zum anderen waren die Mitschnitte eine oft sehr durchschlagsfähige Munition im Ätherkrieg zwischen Ost und West. Am Tag der Deutschen Einheit sind ehemalige hauptberufliche Radiohörer aus beiden Abteilungen bei "Aus den Archiven" zu Gast. Sie erzählen, wie man lernt, auch verrauschte Kurzwellenprogramme zu verstehen, welche Sendungen sie von "drüben" mochten und welche sie hassten und wie sie den 9. November 1989 am Monitor erlebten. Vor allem haben sie eine ganze Reihe historischer Fundstücke dabei.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton

09:05 Kulturgespräch

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:37 Kulturtipps

09:40 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: In Leipzig wird die Deutsche Nationalbibliothek gegründet

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Musikgespräch

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:37 Kulturtipps

10:40 Radiofeuilleton - Musik

10:55 Profil

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton

11:05 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Kulturtipps

11:44 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart Spezial

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Die Reise nach Großkurzwitz
Von Gabriele Bigott
Ab 7 Jahren
Regie: die Autorin
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Ursula Werner, Carmen-Maja Antoni, Barbara Philipp, Steffen Schorty Scheumann, Mira Patecke, Lenz Lengers, Ronald Kukulies, Axel Wandtke, Max von Pufendorf
Produktion: DKultur 2012
Länge: 52'10
(Ursendung)
Moderation: Ulrike Jährling

Bärin, Katze, Krähe und Ratte sind unterwegs nach Großkurzwitz. Sie wollen die Welt kennenlernen.

In der kleinen Stadt Bärenburg steht ein großes Schloss und daneben, in einem Bärenzwinger, lebt seit vielen Jahren die Bärin Maika. Ihr Bär Max ist längst tot. Maika langweilt sich. Seit Kurzem bekommt sie Besuch von Mauze, einer herrenlosen Katze. Der gefällt das ruhige Leben im Bärenzwinger gut. Gerne lässt sie sich von den Besuchern mit der Bärin fotografieren. Am Bahnhof hängt schon ein großes Foto von den beiden. Aber Maika genügt das alles nicht. Sie will die Welt kennenlernen. Als Kranja, eine alte Krähe, bei ihr landet und von der weiten Welt erzählt, wächst ihre Sehnsucht immer mehr. Wenn sie nur wüsste, wie sie hier wegkommen könnte. Da taucht zur rechten Zeit Ritschi, die Ratte, auf. Nun ist es beschlossene Sache, gemeinsam ziehen die vier in die weite Welt.

Gabriele Bigott, geboren 1944 in Bromberg, lebt als freie Autorin und Regisseurin in Berlin, schreibt Texte für Theater und Rundfunk.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Ein deutsches Schicksal
Gedanken und Interpretationen zu Bernd Alois Zimmermann
Gast: Matthias Koeppel
Moderation: Gerald Felber

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Stasi am Ball
Die Staatssicherheit und der Sport in der DDR
Von Dorothea Jung

Kein Lebensbereich war vor ihr sicher: Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR kontrollierte, was aus Sicht der Machthaber überwacht werden musste. Jugend, Kultur, Kirchen, Betriebe standen dabei im Fokus, vor allem aber auch der Spitzensport. Die Sorge vor "feindlichen Einflüssen" und das Misstrauen
gegenüber den Sportlern sorgte für ein enges Netz an hauptamtlichen Spitzeln, die nicht zuletzt auch Aktive und Trainer unter erheblichen Druck setzten. Auch 22 Jahre nach der deutschen Einheit ist dieses dunkle Kapitel der jüngsten Sportgeschichte wenig aufgearbeitet, tun sich doch einige Sportverbände und Vereine
schwer, Fehler zuzugeben.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

"Minnie the Moocher"
Ein Song in Fortsetzung
Moderation: DJ Swingin' Swanee

18:30 Uhr

Hörspiel

Transitraum
Transitraum – Übergang
Radiomontage von Marianne Weil
Ton: Jean Szymczak
Produktion: DKultur/RB/SR 2012
Länge: 73’32
(Ursendung)

Nach dem 3. Oktober 1990 ist Deutschland ein einziger Transitraum. Im Westen ändert sich scheinbar nichts. Im Osten bricht scheinbar alles zusammen.

Anschließend:
Interview mit der Autorin geführt von Sabine Wollowski

Nach dem 3. Oktober 1990 ist Deutschland ein einziger Transitraum. Im Westen ändert sich scheinbar nichts. Im Osten bricht scheinbar alles zusammen. Das Radio berichtet kontinuierlich: Erich Honecker flieht nach Moskau, Schalck-Golodkowski lebt am Tegernsee, Detlev Rohwedder wird ermordet. Finanzdebatte im Bundestag, Giftstoffe in der Elbe, Stasiakten, Gewalt gegen Ausländer in Hoyerswerda. Und während die Ölquellen in Kuweit brennen, rufen die Menschen plötzlich nicht mehr "Helmut, Helmut" sondern "Lügner, Lügner".
"Transitraum" ist eine Recherche in unserem Gedächtnis, eine Montage aus Archivmaterial mit Wetter, Musik und Nachrichten.

Marianne Weil, 1947 in Darmstadt geboren, sezierte, inszenierte und montierte in zahlreichen Stücken die Rhetorik des Kalten Krieges. Zuerst in: "Dem ...eutschen ...olke" (SR/SFB 1995). Zuletzt in: "Wilde Tiere in Berlin" (DKultur 2009).

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 19.09.2012

Georg Friedrich Händel
Sinfonia, Arien "Ombra mai fù"
und "Crude furie" aus "Serse"

Antonio Vivaldi
Sinfonia aus "Orlando furioso"
Arie "Agitata da due venti" aus "Griselda"
Arie "Ah sleale ... Io ti getto" aus "Orlando furioso"

Claude Debussy
"Clair de lune" (bearbeitet von André Caplet)

ca. 20.40 Konzertpause mit Nachrichten

Hector Berlioz
"Le spectre de la rose"
aus "Les nuits d'été“ op. 7
für Singstimme und Orchester

Maurice Ravel
"Pavane pour une infante défunte" für Orchester
"Boléro" für Orchester

Malena Ernman, Mezzosopran
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Jean-Christophe Spinosi

nach Konzertende ca. 21.30
Ernest Bloch
"Shelomo" für Violoncello und Orchester

Steven Isserlis, Violoncello
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Stephen Hough

Produktion: DKultur 2012

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

"Mendelssohn? – den kenne ich nicht..."
Helmut Roloff und die "Rote Kapelle"
Zum 100. Geburtstag des Pianisten
Von Richard Schroetter

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Oktober 2012
MO DI MI DO FR SA SO
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