Seit 11:05 Uhr Tonart

Montag, 25.05.2020
 
Seit 11:05 Uhr Tonart
Tagesprogramm Mittwoch, 9. Januar 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Voisins/Nachbarn
Teufelsberg
Erkundungen an der Radarstation des Kalten Krieges
Von Olivier Toulemonde
Realisation: der Autor
Mit: Max Volkert Martens
Ton: Arnaud Forest
Produktion: arteradio.com/DKultur 2013
Länge: 27'09
(Ursendung)

Jahrzehntelang wurde am Berliner Teufelsberg der Ostblock nach verwertbaren Geheimdienstinformationen abgehört.

Der Dritte Mann
Kim Philby im Untergrund von Wien
Von Chirine Ruschig
Produktion: SWR 2006
Länge:ca. 27'00

Die Geschichte des Doppelagenten Kim Philby und seiner Verbindung mit Graham Greenes Roman "Der Dritte Mann".

Teufelsberg:
Hoch über der Großstadt aufragend sehen die Türme aus wie ein Stonehenge aus der Ära des Kalten Krieges. Die Radaranlage auf dem Teufelsberg in Berlin hatte über Jahrzehnte die Aufgabe, den Funkverkehr im Ostblock abzuhören und für den amerikanischen Geheimdienst verwertbar zu machen. Als Franzose in Berlin sieht der Autor vor allem die bizarren Seiten der heutigen Ruine.

Olivier Toulemonde, geboren 1972 in Lille. Musiker, Komponist, Radioautor. Zuletzt: ›Salon privé‹ (arte radio 2010).

Der dritte Mann:
Kim Philby war ein legendärer Doppelagent – für den britischen Geheindienst und für die Sowjetunion. Weniger bekannt ist, dass er er wahrscheinlich Graham Greene die entscheidenen Tipps für seinen Roman „Der Dritte Mann“ und dessen Szenen in der Wiener Kanalisation gegeben hat.

Chirine Ruschig, geboren in Tehran, ist seit 1984 Feature-Autorin und lebt in Wien.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Streit um den Länderfinanzausgleich - gerechte Umverteilung oder große Ungerechtigkeit?
Moderation: Jan-Christoph Kitzler

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Country
Moderation: Veronika Schreiegg

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: Der Vertrag über die Ausstellung der umstrittenen Christian Friedrich Flick Collection in Berlin wird unterzeichnet

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Ulrike Greim

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Abschied vom kulturellen Relativismus
Von Klaus Hödl

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Mediengespräch

08:20 Reportage

Online gegen häusliche Gewalt
Das Forensikon in Hannover
Von Michael Engel

Seit Jahren nimmt die Zahl der Anzeigen bei der Polizei wegen häuslicher Gewalt zu. In rund 60 Prozent der Fälle sind Kinder direkt oder als Zeugen der Gewalt betroffen. Wie hoch die Dunkelziffer ist - weiß niemand. Damit all die unerkannten Fälle doch noch ans Tageslicht kommen, hat man sich in Niedersachsen einiges ausgedacht: Zahnärzte sollen genauer hinsehen und nachfragen, warum zum Beispiel der Zahn wackelt. Und dann gibt es noch das „Forensikon", ein bundesweit einmaliges Online-Konsilium, das die Anfragen von Kinderärzten und Internisten zeitnah beantwortet. Seit seiner Gründung vor zwei Jahren erhält das Forensikon Auszeichnungen: den "Karl-Storz-Telemedizinpreis" in 2010, vergangenes Jahr den "Medizin-Management-Preis". Michael Engel mit einer Reportage über die Aktivitäten in Niedersachsen.

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Als Kitsch noch Kunst war, Farbendruck im 19. Jahrhundert"
Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe
Von Anette Schneider

09:00 Uhr

Nachrichten

09:07 Uhr

Radiofeuilleton

09:07 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Musik

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:38 Kulturtipps

09:42 Radiofeuilleton - Musik

09:55 Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: Der Vertrag über die Ausstellung der umstrittenen Christian Friedrich Flick Collection in Berlin wird unterzeichnet

10:00 Nachrichten

10:07 Feuilletonpressegespräch

10:20 Radiofeuilleton - Musik

10:30 Kulturnachrichten

10:33 Buchkritik

10:38 Kulturtipps

10:42 Radiofeuilleton - Musik

10:50 Profil

11:00 Nachrichten

11:07 Thema

11:20 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:38 Kulturtipps

11:42 Radiofeuilleton - Musik

12:00 Uhr

Nachrichten

12:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:50 Internationales Pressegespräch

13:00 Uhr

Nachrichten

13:07 Uhr

Länderreport

Malu was Neues
Marie-Luise Dreyer wird Regierungschefin in Rheinland-Pfalz
Von Ludger Fittkau

Am 16. Januar endet eine politische Ära in Rheinland- Pfalz. Die Ära von Kurt Beck, dem dienstältesten deutschen Ministerpräsidenten und ehemaligem Bundesvorsitzenden der SPD. Mit den Stimmen der Abgeordneten von Sozialdemokraten und Grünen wird voraussichtlich die bisherige Sozialministerin Malu Dreyer zur rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin gewählt werden - die erste Frau in diesem Amt. Eine Frau, die einen Sinn hat für konkrete Sozialutopien…

13:30 Uhr

Kakadu

Musiktag für Kinder
u.a.
Musikminuten mit Stefan Malzew
Moderation: Ulrike Jährling

14:00 Uhr

Nachrichten

14:07 Uhr

Radiofeuilleton

14:07 Thema

14:20 Radiofeuilleton - Musik

14:30 Kulturnachrichten

14:33 Buchkritik

14:38 Kulturtipps

14:42 Radiofeuilleton - Musik

15:00 Nachrichten

15:07 Thema

15:20 Radiofeuilleton - Musik

15:30 Kulturnachrichten

15:33 Buchkritik

15:38 Kulturtipps

15:42 Radiofeuilleton - Musik

15:50 Debatte

16:00 Nachrichten

16:07 Thema

16:20 Radiofeuilleton - Musik

16:30 Kulturnachrichten

16:33 Buchkritik

16:38 Kulturtipps

16:42 Radiofeuilleton - Musik

16:50 Elektronische Welten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:07 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

18:00 Uhr

Nachrichten

18:07 Uhr

Weltzeit

Müll gegen Lebensmittel – Ein Recycling-Tauschmarkt in Mexiko
Von Johannes Metzler

Leben vom Müll – Die Verwertung von Elektroschrott in Ghana
Von Alexander Göbel
Moderation: Angelika Windloff

18:30 Uhr

Da Capo

19:00 Uhr

Nachrichten

19:07 Uhr

Fazit am Abend

19:30 Uhr

Zeitreisen

Transitmetropole am Mittelmeer
Marseille – Europäische Kulturhauptstadt 2013
Von Fritz von Klinggräff

Kommen und Gehen: Seit Jahrtausenden ist die Hafenstadt Marseille Ausgangs- oder Endpunkt von Reisenden, Flüchtenden, Vertriebenen.

Europa – das ist trotz Schuldenkrise, Euroskepsis und Bürokratieverdrossenheit immer noch ein positiv besetzter politischer Begriff. Denn Europa steht, allen Herausforderungen zum Trotz, für Demokratie, Frieden und Wohlstand durch einen gemeinsamen Markt. Woran es Europa mangelt, sind Institutionen, durch die Europa als „gemeinsames Haus“ erlebt werden kann. Immerhin – es gibt die gute Tradition, dass sich in jedem Jahr zwei Städte den Europäern als Kulturhauptstädte präsentieren. So wird der Blick in ganz unterschiedliche Regionen unseres Kontinents gelenkt.
Kosice an der Ostgrenze der EU und Marseille am Mittelmeer: Die beiden europäischen Kulturhauptstädte 2013 führen die Spannweite europäischer Wirklichkeiten vor Augen. Die slowakische Stadt Kosice ist vielen Europäern kaum bekannt, ihre Geschichte ist geprägt von den Unsicherheiten nationaler Zugehörigkeit. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte die Stadt, die damals Kaschau hieß, zur Donaumonarchie, dann zur Tschechoslowakei, ab 1938 zu Ungarn, ab 1945 zur Tschechoslowakei, ab 1993 zur Slowakei. Heute besinnt sich Kosice auf seine Stadtgeschichte und kämpft mit gravierenden sozialen Problemen. Das Schicksal von Kosice zeigt, wie wichtig die Europäische Union ist, um nationale Gegensätze auszugleichen.
Marseille hingegen ist legendär – schon als Mythen umwobene Gründung durch griechische Siedler vor 2.600 Jahren. Nach Marseille fuhren und fahren Durchreisende auf ihrem Weg nach Afrika und Amerika. Sie kamen und gingen als Kolonialisten und Abenteurer wie Arthur Rimbaud oder waren auf der Suche nach Rettung in höchster Not – wie die Deutschen auf der Flucht vor Hitler. Umgekehrt kommen heute die Flüchtlinge, um in den Burgbezirk des "Schengener Abkommens" aufgenommen zu werden. In Marseille zeigt sich die andere Herausforderung Europas: der Umgang mit den Menschen, die Zuflucht suchen, um ihr Leben zu retten, auf der Suche nach einer neuen Heimat.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

In Concert

4. Bluegrass Jamboree!
Landestheater Eisleben
Aufzeichnung vom 13.12.2012
Mit Audie Blaylock & Redline, Bearfoot sowie Caleb Klauder & Reeb Willms
Moderation: Uwe Golz

Gesungener Bluegrass mit Stars der aktuellen US-amerikanischen Szene

„Sing Your Heart Out“. Unter diesem Motto stellt der 4. Jahrgang des Bluegrass Jamboree! die Stimme in den Mittelpunkt. Neben der instrumentalen Virtuosität der bis heute akustisch ausgerichteten Bluegrass-Music haben auch die Songs zu ihrer wachsenden Popularität beigetragen. In knapp 20 Konzerten präsentierte das Tourfestival Ende des vergangenen Jahres drei US-amerikanische Acts mit ganz unterschiedlichen Varianten des gesungenen Bluegrass. Während Caleb Klauder & Reeb Willms sich der klassischen Duo-Variante verschrieben haben, steht Bearfoot mit Sängerin und Songschreiberin Nora Jane Struthers für eine modernere, auch Oldtime, Folk, Swing oder Gospel einbindende Bluegrass-Variante. Und nicht zuletzt repräsentiert Sänger und Gitarrist Audie Blaylock, einer der ganz Großen des Bluegrass, mit seiner Band Redline jene Bewegung, die sich als Neo-Traditional bewusst auf die ungebändigte Virtuosität der goldenen 50er-Bluegrass-Jahre bezieht, ohne dabei zu verleugnen, dass der Bluegrass längst im 21. Jahrhundert angekommen ist.

21:30 Uhr

Nachrichten

21:33 Uhr

Hörspiel

Weiterhin unbeständig
Von Ursula Schötzig
Regie: Stefanie Lazai
Mit: Marie-Lou Sellem, Jens Wawrzeck, Matthias Matschke, Christian Gaul, Fritz Hammer, Anna Böttcher u.a.
Ton: Martin Eichberg
Produktion: DKultur 2010
Länge: 40’38
(Wiederholung vom 06.04.2011)

Das Wetter bleibt heiter, aber unberechenbar wie die Beziehung zwischen Mann und Frau.

Anschließend:
"W wie ihr Name" – Werkstattbericht von Anne-Christine Heckmann zur Produktion des zweisprachigen Hörspiels von Cécile Wajsbrot in unserer Reihe "Voisins/Nachbarn"
(Ursendung am 16.01.2013)

Herr Remsing ruft beim Wetterdienst Hamburg an und will wissen, ob es in Florenz regnet. Die Servicedame heißt Frau Heidberg und verbindet weiter. So endet der Anruf in einer Warteschleife. Beim nächsten Versuch erzwingt Herr Remsing einen Dialog mit Frau Heidberg, die heitere Aussichten für Florenz versprechen kann und ihrerseits neugierig wird, als der Anrufer sich täglich mit Nachfragen meldet. Warum fährt er nicht einfach seiner Frau hinterher, wenn in Florenz die Sonne scheint? Warum hofft er auf Regen, wenn sie Regen hasst?
Das Wetter bleibt heiter, aber unberechenbar wie die Beziehung zwischen Mann und Frau.

Ursula Schötzig, geboren 1972 in Braunschweig, studierte Italienisch und Kunstgeschichte in Hamburg. Für ihre Kurzgeschichten in ›Kaffee. Satz. Lesen‹ erhielt sie 2005 den Hamburger Förderpreis für Literatur.

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Januar 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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