Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Montag, 25.05.2020
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Tagesprogramm Sonntag, 6. Januar 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Bon, Monsieur Echenoz!
Die Geschichte des Pariser Schriftstellers im Stil des Autors
Von Martin Becker und Antoinette Raupp

An einem Nachmittag in Paris wird ein Bücherregal geliefert. Maßanfertigung aus Holz und Metall. Für Herrn Jean Echenoz (Schriftsteller, Jahrgang 1947, 15 Bücher, Preise und so weiter). Am nächsten Tag wird er zugeben, uns angelogen zu haben. Er hat gar nicht gearbeitet. Nur Bücher ins Regal gelegt – probeweise. Und der Autor lacht und raucht. Und bestellt gleich das nächste Regal. Bon, Monsieur Echenoz! Die Sendung erzählt aus dem Leben eines der elegantesten, französischen Autoren der Gegenwart. Auf andere Art. Im Stil des Autors. So, wie Echenoz selbst mit seinen letzten Büchern Denkmäler geschaffen hat: für den Komponisten Maurice Ravel, für den Marathonläufer Emil Zatopek, für den Erfinder Nikola Tesla. Eine Sendung, die tief in den Echenoz-Kosmos führt und nie lügt. Fast nie.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

2254

Nachtgespräche am Telefon
0 08 00.22 54 22 54
Gute Vorsätze für’s Neue Jahr - Was ist davon noch übrig?
Moderation: Jan-Christoph Kitzler

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Uwe Golz

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Lounge
Moderation: Uwe Golz

05:00 Nachrichten

05:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die amerikanische Schauspielerin Loretta Young geboren

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Sonntagsmotette

Joseph Haydn
„Missa in angustiis“ d-Moll
Donna Brown, Sopran
Sally Bruce-Payne, Alt
Peter Butterfield, Tenor
Gerald Finley, Bass
Monteverdi Choir und English Baroque Solists
Leitung: Sir John Eliot Gardiner

Johann Sebastian Bach
Partite diverse sopra “Christ, der du bist der helle Tag”
Wolfgang Zerer an der Hinsz-Orgel der Petruskirche Leens

06:56 Uhr

Wort zum Tage

Sikh Gemeinde Berlin

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Ihr sollt euch kein – falsches – Bild machen!
Von Herma Brandenburger
Katholische Kirche

Menschen brauchen Bilder, Vorbilder, Leitbilder, Traumbilder und sogar Feindbilder. Ein Bild verringert den Abstand und überbrückt Entfernungen. Was für das menschliche Miteinander gilt, gilt auch in Bezug auf Gott. Wie mag der aussehen, an den die Menschen glauben, ohne ihn je gesehen zu haben? Gott spricht zu Mose: "Du kannst mein Angesicht nicht sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben." Dennoch haben Künstler aller Zeiten nach ihren Vorstellungen Bilder von Gott geschaffen. Wenn auch keines von ihnen der Wirklichkeit entspricht, so hilft es Menschen doch, von dem, was für ihre Augen immer unsichtbar bleiben wird, wenigstens eine Ahnung zu bekommen.

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Wochenrückblick
Moderation: Elmar Krämer

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Aus den Archiven

"Allein gegen alle"
Der Quizklassiker von und mit Hans Rosenthal, vorgestellt von Claus Bredel.
Am 29.01.1977 spielten drei Hörer gegen die Städte Bad Wimpfen, Aachen und Verden.

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Kino und Film

09:05 Thema

09:20 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:30 Kulturnachrichten

09:33 Buchkritik

09:37 Radiofeuilleton - Kino und Film

09:40 Radiofeuilleton - Kino und Film

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Radiofeuilleton

10:05 Thema

10:15 Sonntagsrätsel

10:45 Radiofeuilleton - Musik

10:55 Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Die amerikanische Schauspielerin Loretta Young geboren

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Wissenschaft und Technik

11:05 Thema

11:15 Radiofeuilleton - Musik

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Radiofeuilleton - Musik

11:50 Mahlzeit

Udo Pollmer, Ernährungsexperte

11:59 Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Lesart

Das politische Buchmagazin

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Die Reportage

13:30 Uhr

Neonlicht

Das Großstadtmagazin

Glücksbringen als Profession
Glücksschwein, Hufeisen oder Kleeblätter: Zum Jahreswechsel wurden die klassischen Glücksbringer wieder ausgetauscht. Andernorts sind sie allgegenwärtig: Leibhaftige Glücksbringer. Menschen, die das Glückbringen professionell betreiben. Als Maskottchen – in Ganzkörperanzügen mit zumeist riesigen Köpfen. Unser Reporter hat die Begegnung gesucht und gefunden.
Von Tim Thaler

Bargeld lacht
Auch wenn der Mensch bekanntlich vom Brot allein nicht lebt: Geld gehört für viele zum Glücklichsein dazu. Die Spanier sind in diesem Punkt sehr altmodisch. Sie pflegen den Zahlungsverkehr mit echtem Bargeld. Zwar kann man vom Tante-Emma-Laden bis zur Stammkneipe mit Karte bezahlen, doch bei wirklich wichtigen Geschäften vertraut man nach wie vor auf bare Münze beziehungsweise bunt bedruckte Scheine. Warum?
Von Julia Macher

Hut ab!
Salvador da Bahia war einmal eines der wichtigsten kulturellen Zentren Brasiliens. Heute ist die Stadt zwar ein Touristenmagnet, aber vibrierendes städtisches Leben gibt es kaum noch. Der Musiker Geronimo Santana will das ändern. Jeden Dienstag stellt er sich auf die Straße und singt, ohne dafür Geld zu wollen. Im Gegenteil, bei seinen Konzerten legt er drauf. Für ein anderes Salvador da Bahia, für eine andere Musik.
Von Sandra Stalinski

Repair Night
Handys, Fernseher und andere hochwertige Elektrogeräte werden heute in die Tonne getreten, bevor sie überhaupt defekt sind. Dabei braucht man häufig nur einen Lötkolben richtig ansetzen, um die Lebensdauer von Dingen noch ein paar Jahre zu verlängern. Bei der Repair Night in Berlin trifft man sich einmal pro Woche, um Sachen gemeinsam zu reparieren. Unser Reporter musste am Ende der Nacht leider seine elektrische Zahnbürste trotzdem wieder kaputt einpacken.
Von Andreas Becker

Moderation: Mandy Schielke

Viel Glück…
… ist der beliebteste Wunsch zum Jahreswechsel. Viele vermissen es ja, das Glück. Dabei ist es allgegenwärtig. Im Neonlicht beschäftigen wir uns mit professionellen Glücksbringern: Menschen, die als Maskottchen im Stadion für gute Laune sorgen. Einem Musiker, der umsonst Straßenkonzerte in Brasilien gibt. Wir fragen, warum die Spanier, wenn’s drauf ankommt, immer bar zahlen müssen. Und lernen, wie man Wegwerfprodukte wie Handys oder Fernseher kollektiv selbst repariert.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag für Kinder
Wolkenkaro
Von Maraike Wittbrodt
Ab 8 Jahren
Regie: Stefanie Lazai
Komposition: Paul Frick
Mit: Svea Köppe, Kevin Arand, Odi Zahavi, Stephan Grossmann, Kathrin Wehlisch, Christine Oesterlein, Thomas Fränzel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2006
Länge: 45’41
Moderation: Elmar Krämer

Durch das geöffnete Fenster fliegt eine Wolke herein, sie will in der Zimmerecke den rechten Winkel üben.

Jenny ist neun Jahre alt und geht seit einigen Wochen nur widerwillig zur Schule. Das liegt vor allem an Jonas. Er wohnt direkt über Jenny und ärgert sie immer. Er nennt sie Nilpferd oder Fettfleck und freut sich, wenn keiner in der Klasse sie im Sportunterricht in seine Mannschaft wählt. Dann steht Jenny ganz allein da und fühlt sich auch so. Eines Tages fliegt eine Wolke in Jennys Zimmer, sie will rechte Winkel üben, eine schwierige Aufgabe für eine Wolke. Jenny hilft ihr dabei. Die beiden werden Freunde, die Wolke wohnt in der Brotbüchse und Jenny kann sie immer mitnehmen. Mit einer Freundin an der Seite ist Jenny endlich wieder froh und die Wolke kennt so gute Tricks, da hält Jonas sehr schnell seinen frechen Mund.

Maraike Wittbrodt, geboren 1953 in Berlin, studierte Philosophie und Soziologie, arbeitet als Familientherapeutin. Schreibt Texte für Film und Hörfunk.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Die Zerstörung des Helden
Giuseppe Verdis Oper "Otello"
Gast: Jürgen Kesting
Moderation: Michael Dasche
(Wdh. v. 20.03.2011)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Nachspiel

Treffer gegen Vorurteile
In einem Jerusalemer Boxclub trainieren Israelis und Palästinser gemeinsam
Von Stefan Osterhaus

Der Jerusalem Boxing Club ist einer der erfolgreichsten des Landes und der einzige Amateurboxverein Israels, in dem sich Sportler beider Bevölkerungsgruppen begegnen. Es ist ein ungewöhnlicher Ort. In fünf Metern Tiefe, in einem ehemaligen Luftschutzbunker, prallen Widersprüche aufeinander. Als Trainer Gershon Luxemburg den Klub vor mehr als dreißig Jahren ins Leben rief, war es für ihn unvorstellbar, dass überhaupt nur ein Araber einen Fuß über die Schwelle des Klubheims setzt. Luxemburg war einst ein knallharter Zionist. Araber kannte er nur aus dem Jom-Kippur-Krieg. Wegen des Besitzes schwerer Waffen musste er ins Gefängnis. Noch immer lässt er sich gern mit dem Außenminister Avigdor Lieberman ablichten, der als Falke gilt. Doch eine zufällige Begegnung mit einem arabischen Boxer änderte seine Meinung. Luxemburg lud ihn zum Training ein. Der Besuch ebnete auch anderen jungen Palästinensern den Weg in den Klub. Mittlerweile wünscht sich der Trainer, dass ein junger Palästinenser seine Nachfolge antritt und die Arbeit fortführt.

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Fundstücke

"All the cats join in" – Jam Sessions
Moderation: DJ Swingin' Swanee

Nach den regulären Gigs der Jazzmusiker trafen sie sich in kleinen Clubs, wo bis zum Morgengrauen improvisiert wurde. Neue Ideen entstanden und wunderbare Freundschaften.

18:30 Uhr

Hörspiel

Voisins/ Nachbarn
Der Erlkönig (1/2)
Die sinistren Aufzeichnungen des Abel Tiffauges
Von Michel Tournier
Aus dem Französischen von Hellmut Waller
Bearbeitung und Regie: Michael Farin
Komposition: zeitblom
Mit: Ulrich Noethen, Bernhard Schütz, Astrid Meyerfeldt
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: DKultur 2010
Länge: 80’05
(Wdh. v. 06.06.2010)
(Teil 2 am 13.01.2013)

Abel Tiffauges wird für ein Verbrechen verurteilt, das er nicht begangen hat. Er muss zur Frontbewährung und kommt in sein Traumland. Deutschland.

Abel Tiffauges ist Automechaniker im Paris der 30er Jahre. Unglücklich ist er – und auch wieder nicht. Fremd, versponnen treibt er durchs Pariser Leben. Die Erwachsenenwelt ist ihm suspekt. Zu Kindern fühlt er sich hingezogen – und auch das nicht wirklich. Seine heimliche Liebe gilt Deutschland, einem Deutschland als Traumwelt: Hyperborea. "Wir sind Hyperboreer, - wir wissen gut genug, wie abseits wir leben", heißt es bei Nietzsche. Die Umstände sind ihm günstig. Angeklagt und verurteilt für ein Verbrechen, das er nicht beging, aber begangen haben könnte, schickt man ihn zur Frontbewährung. Und so gelangt er wirklich ins Land seiner Träume.

Michel Tournier, 1924 in Paris geboren, französischer Schriftsteller und Übersetzer. Studierte nach dem Krieg in Tübingen Philosophie. "Der Erlkönig" erschien 1970 und wurde mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. 1996 wurde er von Volker Schlöndorff unter dem Titel "Der Unhold" verfilmt.

20:00 Uhr

Nachrichten

20:03 Uhr

Konzert

Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom 05.01.2013

Wojciech Kilar
„Krzesany”, Sinfonische Dichtung für Orchester

Dmitrij Schostakowitsch
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107

ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten

Witold Lutosławski
Konzert für Orchester

Daniel Müller-Schott, Violoncello
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Krzysztof Urbañski

22:00 Uhr

Musikfeuilleton

Schlechte Zeiten, nichts als Pleiten
Der schwedische Bänkelsänger Carl Michael Bellmann – Urvater aller Liedermacher
Von Sabine Fringes

22:30 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Januar 2013
MO DI MI DO FR SA SO
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