Seit 09:00 Uhr Nachrichten

Montag, 25.05.2020
 
Seit 09:00 Uhr Nachrichten
Tagesprogramm Samstag, 5. Januar 2013
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Der diskrete Charme des Nachbarn
Eine Lange Nacht über das neue Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland
Von Burkhard Birke
Regie: Rita Höhne

Der Elysée-Vertrag ist der erste ernst gemeinte, von beiden Seiten gewollte Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich in der Geschichte beider Länder. Sein Abschluss war nur möglich, weil sich beide Länder nach dem II. Weltkrieg gegenseitig brauchten: Frankreich brauchte Deutschland, um wieder groß zu werden, die Bundesrepublik brauchte Frankreich, um klein bleiben zu können. Seit Abschluss des Vertrags wurden nicht nur die politischen Beziehungen neu geordnet und durch eine wachsende Zahl von Institutionen auf allen Ebenen intensiviert, von den regelmäßigen Regierungskonsultationen über gemeinsame Wirtschaftsprojekte, das Deutsch-Französische Jugendwerk, den Wissenschaftsaustausch bis hin zu zahllosen funktionierenden Städtepartnerschaften. Wohl in keinem Bereich ist der Austausch der Ideen, Personen und Projekte so intensiv wie in den Kulturbeziehungen. Jahrhundertelang waren sie aber auch mit einer eigentümlichen Hassliebe getränkt: Bewunderung für die kulturellen Stärken des Nachbarn und nahezu unwiderstehliche Anziehung von den Eigenschaften des Anderen bei gleichzeitiger Verleugnung und tiefer Ablehnung von Land und Leuten auf der jeweiligen anderen Seite des Rheins. Mit dem Elysée-Vertrag setzte eine allmähliche Entkrampfung ein: In Deutschland fand man die Musik aus Frankreich nicht mehr süßlich, die Malerei nicht mehr dekadent, die Proust-Lektüre wurde zum Nachweis literarischer Bildung, die Nouvelle Vague inspirierte den Jungen Deutschen Film, der Trend der Pariser Mode schlich sich in die deutsche Damenkonfektion ein, in deutschen Zeitungen wurde erst zurückhaltend über französische Küche berichtet, bald gehörte Kennerschaft der Grands Crus zur bürgerlichen Bildung, wie sich überhaupt der deutsche Bürger gern als Bon Vivant darzustellen begann. Gesprächspartner dieser Langen Nacht sind Nathalie von Bernstorff, Medienbeauftragte der französischen Botschaft, die Publizistin Pascale Hugues, der Filmregisseur Volker Schlöndorff, der Sprachwissenschaftler Jürgen Trabant und der Romanist Markus Messling. Das junge Duo „Brigitte" knüpft sehr modern, sehr vergnügt und seufzend zugleich an beste französische Chansontraditionen an und begleitet live diese Lange Nacht.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Steve Jablonsky/ Ramin Djawadi/ Danny Elfman/ John Williams/ John Powell/ Alfred Newman/ Dimitri Tiomkin
Musik aus den Filmen:
Battleship, Game of Thrones, Dark Shadows, War Horse, Ice Age, The Robe, Gun Hill und Fall of the Roman Empire
Moderation: Birgit Kahle

Steve Jablonsky schrieb eine martialische Musik für den Science Fiction-Thriller "Battleship", der eine feinsinnigere Komposition weder gebraucht noch verdient hat. Ganz anders, pointiert und teilweise filigran, kommt dagegen Danny Elfmans Komposition für die Horror-Komödie "Dark Shadows" von Tim Burton daher, der im Film in Gestalt einiger Pop-Songs aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts eine zweite musikalische Komponente beigefügt ist. "War Horse" ist eine epische Produktion mit einer klug und sensibel gefügten Komposition von John Williams, - und die Späße, die John Powell sich als musikalische Begleitung des computer-animierten vierten Teiles der "Ice Age"-Story ("Ice Age 4 - Continental Drift") hat einfallen lassen, sind eine Kategorie für sich, - eben: voll verschoben. Außerdem in der Sendung: Ramin Djawadis Musik für die TV-Fantasy-Serie "Game of Thrones", sowie Ausschnitte aus Alfred Newmans Filmmusik für "The Robe" und aus Dimitri Tiomkins Arbeiten für die Filme "The Fall of the Roman Empire" und "Last Train From Gun Hill".

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

05:30 Aus den Feuilletons

05:45 Kalenderblatt

Vor 550 Jahren: Der französische Dichter François Villon wird aus Paris verbannt

05:50 Presseschau

06:00 Nachrichten

06:15 Länderreport

06:23 Wort zum Tage

Kurt Herzberg

06:30 Kulturnachrichten

06:50 Interview

07:00 Nachrichten

07:20 Wochenkommentar

07:30 Kulturnachrichten

07:50 Interview

08:00 Nachrichten

08:10 Netscout

08:20 Reportage

Linie 983
Neuer deutsch-polnischer Grenzverkehr
Von Ernst-Ludwig von Aster

08:30 Kulturnachrichten

08:50 Kulturtipp

"Das Adlon: Ein Hotel. Zwei Familien. Drei Schicksale"
Dreiteiliger Fernsehfilm von Uli Edel im ZDF
Von Silke Lahmann-Lammert

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Radiofeuilleton - Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54

09:30 Kulturnachrichten

10:00 Nachrichten

10:30 Kulturnachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Radiofeuilleton - Themen der Woche

11:20 Album der Woche

11:30 Kulturnachrichten

11:33 Buchkritik

11:40 Album der Woche

11:55 Kalenderblatt

Vor 550 Jahren: Der französische Dichter François Villon wird aus Paris verbannt

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Tacheles

„Bereut habe ich nichts“
Stéphane Hessel, französisch-deutscher Essayist und Résistancekämpfer im Gespräch mit Burkhard Birke

Stéphane Hessel gilt vielen als eine moralische Instanz, die die Entwicklung im Europa der Nachkriegszeit entscheidend mitgeprägt hat. Im zweiten Weltkrieg war er in der Résistance aktiv, wurde von der Gestapo verhaftet und hat das KZ nur mit Glück überlebt. Wie hat er die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland erlebt? Und wie sieht er, der inzwischen 95jährige, heute das Verhältnis der beiden Staaten? Seine Essays „Empört Euch!“ und „Engagiert Euch!“ – Streitschriften für eine bessere Welt - haben sich millionenfach verkauft. Worüber empört er sich in diesen Tagen?

13:30 Uhr

Kakadu

Entdeckertag für Kinder
Winterwunderweiss
Wie klingt der Schnee?
Von Nadja Sundmacher
Moderation: Elmar Krämer

Schnee hat viele unterschiedliche Gesichter und Klänge. Wenn es schneit, dann erscheint die Welt auf einmal ganz leise und verzaubert – alle Geräusche scheinen wie in Watte gepackt. Schnee kann aber auch laut sein: zum Beispiel, wenn jemand auf ihm läuft. Warum ist das so?
Wenn es Winter wird und die Temperaturen fallen, dann kommt irgendwann für jede Schneeflocke der Tag, an dem sie zur Erde schweben darf. Lina und Säusel – zwei kleine Schneeflocken – entdecken, wie wunderbar das Fliegen ist und landen schließlich gemeinsam auf einem Dach. Von dort aus haben sie einen guten Überblick und erleben, wie viel Spaß die Menschen haben, wenn es geschneit hat. Sie sehen Kinder, die Schlitten fahren, Ski laufen und Schneemänner bauen. Und dann ist da ja auch noch die Forscherin, die sich mit dem Klang des Schnees beschäftigt. Am Ende wird den beiden Schneeflocken auf einmal seltsam warm und sie beginnen zu glitzern. Kein Grund, sich Sorgen zu machen, sagt die Forscherin. Eine weitere große Reise wartet auf Lina und Säusel...

Nadja Sundmacher, Sozialpädagogin und Radioautorin, geboren in Frankfurt am Main, lebt an der Nordseeküste, produziert Beiträge, Hörspiele und Features hauptsächlich für Kinder, ausgezeichnet vom Deutschen Jounalistinnenbund im Rahmen des Nachwuchspreises 2006.

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Das Deutschlandspiel
Eine Rätselreise zum Mitdenken
Mit Olaf Kosert und einem Außenreporter

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Religionen

"Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind."
Was Christinnen und Christen heute unter Wunder verstehen
Von Susanne Mack

Moderation: Ralf Bei der Kellen

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Ortszeit

Themen des Tages mit Sport

17:30 Uhr

Lesung

Briefwechsel
Félix Bertaux und Heinrich Mann
Gelesen von Hans-Joachim Bliese und Werner Rehm

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Diesseits des Absurden
Martin Esslin
Montage von Heike Tauch
Produktion: DLR Berlin 2001
Länge: 54’27
(Wdh. v. 11.04.2001)

Martin Esslin, langjähriger Leiter der BBC-Hörspielabteilung, wurde berühmt durch sein Buch "Das Theater des Absurden".

Martin Esslin, gebürtiger Ungar, in einer jüdischen Familie christlich erzogen, ausgebildet als Regisseur in Wien am Max Reinhardt Seminar, wurde nach seiner erzwungenen Emigration ein Wegbereiter des modernen Theaters. 1963 übernahm er die Leitung der Hörspielabteilung der BBC und beeinflusste nachhaltig das britische Kulturleben. Mit Beckett, den Esslin besonders förderte, verband ihn seit den späten 50er Jahren eine tiefe Freundschaft. Indirekt war er sogar der Inspirator von "Das letzte Band". Doch berühmt wurde Esslin 1961 durch sein Buch "Das Theater des Absurden" - ein Bestseller, der in viele Sprachen übersetzt wurde und noch heute ein Standardwerk für jeden Theaterinteressierten ist. Martin Esslin (1918-2002) war ein begnadeter Erzähler und ein phänomenaler Denker. In seinem Witz erinnert er an Billy Wilder. Die Gespräche mit ihm wurden im April 2000 in Berlin und London aufgenommen.

Heike Tauch, geboren 1965 in Berlin, studierte Germanistik und Musik, arbeitet seit 1992 fürs Radio. Zuletzt inszenierte sie das Kriminalhörspiel "Gefallene Schönheit", das sie gemeinsam mit Florian Goldberg geschrieben hat.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Deutsche Oper Berlin
Aufzeichnung vom 19.12.2011

Georges Bizet
Les Pêcheurs de Perles (Die Perlenfischer)
Oper in drei Akten
Libretto: Michèle Carré/ Eugène Cormon
Konzertante Aufführung

Leila – Patrizia Ciofi
Nadir – Joseph Calleja
Zurga – Etienne Dupuis
Nourabad – Ante Jerkunica
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Leitung: Guillermo García Calvo

nach dem 1. Akt ca. 19.55 Pause mit Nachrichten
"Fernweh in der Oper" – Ein Gespräch mit Curt A. Roesler

21:30 Uhr

Die besondere Aufnahme

Pas de deux – Klaviermusik für Piano Duo
Werke von Milhaud, Ravel, Bizet und Poulenc

Piano Duo Mona und Rica Bard
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011

22:30 Uhr

Erotikon

Lesung zur Nacht
Aus "Die alte Mätresse" von Jules Barbey d'Aurevilly
Gelesen von Chris Pichler
(Wdh. v. 27.02.2010)

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage

Januar 2013
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