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Montag, 20.05.2024

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Haino Rindler

    Die Muse ist zumeist eine Person, die zu künstlerischen Höchstleistungen anregt, die für Inspiration sorgt. Hintergrund ist die antike Vorstellung, dass unser Denken sich nicht von selbst entwickelt, sondern von Göttern oder eben Musen eingegeben wird. In der Geschichte sind solche Musen meistens Frauen gewesen, die eher im Schatten derjenigen Männer standen, denen sie ihren Musenkuss aufdrückten. Die Saxofonistin Asya Fateyeva stellt auf ihrem Album „To the Muse“ die Frage, woher Komponistinnen und Komponisten ihre Inspiration beziehen, woher die Energie kommt und welchen Mustern sie folgt. Sie geht dafür zurück ins Mittelalter zu den Troubadours, die dem oder der entfernten Geliebten in epischen Gesängen ihre Sehnsucht schildern. Auf ihrer Zeitreise begegnet sie dem Tausendsassa und stilistischen Chamäleon Henri Tomasi und der französischen Komponistin Paule Maurice, deren Inspirationsquelle keine Muse war, sondern die Landschaft der Provence.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Cornelia de Reese

    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Göttliche Energie
    Wie vom Heiligen Geist sprechen - und zu ihm?
    Von Pfarrer Gotthard Fuchs, Wiesbaden
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Kakadu bei euch!
    Luan kennt sich mit Bussen und Fahrplänen aus
    Moderation: Patricia Pantel

    Wir besuchen euch in eurer Welt. Wie lebt ihr, was ist euch wichtig und was habt ihr Spannendes oder Interessantes, Aufregendes oder Besonderes zu erzählen?

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Die Blauen Engel
    Von Manuel Ostwald
    Ab 6 Jahre
    Regie: Beatrix Ackers
    Komposition: Sabine Worthmann
    Mit: Aliyah Hamza, Luzie Adelmann, Lionel Jenkins, Charlie Triebel und Lasse Pantel
    Besetzung: Sabine Bohnen
    Regieassistenz: Leonie Koll
    Ton und Technik: Alexander Brennecke und Christoph Richter
    Dramaturgie und Redaktion: Thomas Fuchs
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2024
    Moderation: Patricia Pantel
    (Ursendung)

    Nadira und Liv dürfen sich nicht mehr treffen, weil sich ihre älteren Brüder zerstritten haben. Doch niemand kann kontrollieren, wen man trifft, wenn man den Müll wegbringt. Oder doch?

    Nadira und Liv sind beide sieben Jahre alt und eigentlich beste Freundinnen. Doch seit einiger Zeit können sie sich nur noch heimlich im Müllhäuschen treffen. Und auch das nur für die fünf Minuten, die es normalerweise braucht, den Müll runterzubringen. Schuld daran ist ein Streit zwischen den älteren Brüdern der Mädchen, Thore und Cem. Niemand weiß genau, was eigentlich passiert ist, aber die beiden Mädchen haben deswegen Stress zuhause.

    Nach ein paar Tagen begegnen die Mädchen im Müllhäuschen dem achtjährigen Sigg. Er stammt aus einem entfernten Viertel der Stadt und eigentlich finden die beiden Mädchen ihn auch erst doof. Trotzdem freunden sich die Kinder miteinander an und gründen eine Gang: Sie nennen sich „Die Blauen Engel“. Gemeinsam entwerfen sie einen genialen Plan, der den Streit zwischen den Brüdern von Nadira und Liv ein für alle Mal beilegen soll. Doch dazu müssen sie Thore und Cem ins Müllhäuschen locken

    Manuel Ostwald (geb.1993 in Hamburg) ist ein deutscher Drehbuchautor und Dramatiker. Für "Die Blauen Engel" erhielt er den Berliner Kindertheaterpreis 2021 und das Stück hatte 2022 seine Uraufführung im GRIPS-Theater Berlin.

    Wir danken der Berliner Stadtreinung BSR für die freundliche Unterstützung.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

    09.30 Kakadus Familienrätsel
    Mit Ralf und Ryke

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ex-Daimler-Chef Edzard Reuter im Gespräch mit Britta Bürger
    Rückblick auf ein langes Leben

    (Wdh. vom 03.10.2023)

    Eine Ausnahmekarriere: Als SPD-Mitglied leitete Edzard Reuter von 1987 bis 1995 den Daimler Benz-Konzern. Anfangs als Visionär gefeiert, dann als Kapitalvernichter beschimpft. Selbst mit 96 Jahren mischt er sich ein und rügt die Gier einiger Manager.

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Forschung und Mäzenatentum -
    Über das Für und Wider privater Wissenschaftsförderung
    Eine Gesprächsrunde mit Teresa Koloma Beck, Jürgen Kaube,
    Dagmar Simon, Axel Paul - moderiert von Marcus Wolf
    (Wdh. v. 17.03.2024)

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • Vision Bach
    Der erste Leipziger Kantatenjahrgang neu eingespielt
    Gast: Hans-Christoph Rademann, Dirigent und Leiter der Bachakademie Stuttgart
    Moderation: Ruth Jarre

    15:00 Uhr
    Nachrichten
    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • Vespro da Camera - Monteverdi and Friends

    Giovanni Rovetta
    "Dixit Dominus"

    Claudio Monteverdi
    "Confitebor tibi Domine"

    Giovanni Rigatti
    "Laudate pueri" à 5

    Giovanni Rovetta
    "Beatus vir" à 5

    Dario Castello
    Sonata Nr. 9 à 3 für Fagott, Zink, Violine und Basso Continuo

    Giovanni Rovetta
    "Magnificat" à 6
    "Litaniae della beatae Vergine" à 4, Motette für Soli und Basso Continuo

    Musica Fiata

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur / cpo 2019

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Cousine Lisbeth (2/2)
    Von Cécile Wajsbrot nach Honoré de Balzac
    Übersetzung aus dem Französischen: Nathalie Mälzer und Paul Zech
    Regie: Christiane Ohaus
    Mit: Gerd Wameling, Astrid Meyerfeldt, Imogen Kogge, Gustav Peter Wöhler, Felix von Manteuffel, Leonie Rainer, Katja Sieder, Patrick Güldenberg, Lisa Hrdina, Martin Engler, Tonio Arango, Martin Seifert, Marguerite Gateau, Friedhelm Ptok
    Komposition: Michael Riessler
    Musik: Jean-Louis Matinier (Akkordeon), Michael Riessler (Bassklarinette)
    Ton: Thomas Monnerjahn
    Produktion: Deutschlandradio Kultur / RB 2017
    Länge: 69'09

    Cousine Lisbeth übt heimlich Rache an ihrer Familie: Ihre Freundin und Nachbarin Madame Marneffe erwartet ein Kind − und zwar von drei Männern, darunter der Schwager von Cousine Lisbeth und der Mann ihrer Nichte.

    Anschließend:
    Ausschnitt aus dem Essay: Balzac und die Musik. Zu „Oberst Chabert“
    Von Richard Schroetter
    Deutschlandradio Kultur 2010
    Länge: 6'15

    Madame Marneffe, das hübsche und uneheliche Kind eines Maréchal, ist Frau eines Angestellten im Kriegsministerium. Mit Cousine Lisbeths Hilfe hat sie einen florierenden Salon aufgebaut. Nun erwartet sie ein Kind − und zwar von drei Männern: ein Detail, das die Ehe von Hortense mit dem polnischen Grafen und Künstler Steinbock zerstört und den Baron Hulot endgültig ruiniert. Die Familie verarmt, der Baron verschwindet. Es ist die stille Rache von Cousine Lisbeth für eine große Kränkung.

    Honoré de Balzac (1799−1850) ist der Verfasser der Romanzyklus „Die menschliche Komödie“, eines umfassenden Porträts der Pariser Gesellschaft im frühen 19. Jahrhundert. „La Cousine Bette“ (dt. „Tante Lisbeth“) entstand 1846, gleichzeitig mit dem Roman „Der Vetter Pons“, vier Jahre vor Balzacs Heirat mit Ewelina Hañska und seinem Tod wenig später.

    Cécile Wajsbrot, geboren 1954 in Paris, schreibt Romane, Essays, Hörspiele und übersetzt aus dem Englischen. Die Mittlerin zwischen Frankreich und Deutschland lebt in Paris und Berlin. In ihre Bearbeitung von „Cousine Lisbeth“ fließt ihre leidenschaftliche Balzaclektüre ein.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:05 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 11.05.2024

    Lili Boulanger
    "D’un soir triste" für Orchester

    Henri Dutilleux
    "Tout un monde lointain…", Konzert für Violoncello und Orchester

    Hector Berlioz
    "Symphonie fantastique, Episode de la vie d'un artiste" op. 14

    Anastasia Kobekina, Violoncello
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Andris Poga

    Großer Sendesaal im Berliner Haus des Rundfunks
    Aufzeichnung vom 25.09.1963

    Hector Berlioz
    „Lélio ou le retour à la vie“ - Monodrame lyrique op. 14b (deutschsprachige Fassung von Peter Cornelius und Felix Weingartner)

    Manfred Andrae, Sprecher
    Karl-Ernst Mercker, Tenor
    Donald Grobe, Tenor
    Herbert Brauer, Bariton
    Chor der Hochschule für Musik Berlin
    Radio-Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Jascha Horenstein

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Mioderation: Britta Bürger

    Wie gehts weiter im Iran nach dem Hubschrauberabsturz des Präsidenten Raisi?
    Von Benjamin Weber

    Theatertreffen-Bilanz: Starker Jahrgang mit Preisen für "Die Hundekot-Attacke"
    Gespräch mit André Mumot

    Bekommt sie den Booker Prize? Jenny Erpenbeck ist international ein Star
    Von Corinne Orlowski

    Julian Assange darf erneut gegen Auslieferung an die USA in Berufung gehen
    Von Christine Heuer

    "Radikal öffentliche Orte": Manifest für die Umnutzung von Kirchenbauten
    Gespräch mit Karin Berkemann

    Ausstellung über vietnamesische Vertragsarbeiter der Künstlerin Sung Tieu
    Von Matthias Dell