Prinz Andrew stellt sich im Rechtsstreit um Missbrauchsvorwürfe einem Geschworenenprozess

    Prinz Andrew von Großbritannien
    Prinz Andrew von Großbritannien © dpa / Chris Jackson
    Der britische Prinz Andrew will sich im Rechtsstreit um Missbrauchsvorwürfe einem Geschworenenprozess stellen. Das geht aus einem Dokument hervor, das seine Anwälte nach Medienberichten vor einem Bundesgericht in New York eingereicht haben. Darin weist der zweite Sohn von Queen Elizabeth II. auch Punkt für Punkt alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück, unter anderem mit Blick auf den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Die Klägerin Giuffre gibt an, 2001 im Alter von 17 Jahren von Prinz Andrew mehrfach sexuell missbraucht worden zu sein, unter anderem in Epsteins Luxusbleibe in New York. Prinz Andrew hat die Vorwürfe wiederholt entschieden zurückgewiesen. Er gab allerdings bereits 2019 seine royalen Pflichten auf. Vor zwei Wochen verlor er seine militärischen Titel und seine royalen Schirmherrschaften. Zuvor hatte der zuständige New Yorker Richter einen Antrag des Prinzen auf eine Abweisung von Giuffres Klage abgelehnt.