Premio Planeta: Isabel Allende gewinnt höchstdotierten spanischen Literaturpreis

    Isabel Allende hält den Premio Planeta in den Händen
    Die 85-jährige Isabel Allende mit dem Premio Planeta © picture alliance / abaca / Europa Press / ABACA
    Wer den Planeta-Preis gewinnt, bekommt eine Million Euro. Damit gilt der "Premio Planeta" als höchstdotierte Literaturauszeichnung der spanischsprachigen Welt. Diesmal wurde bei einer Gala in Barcelona die Chilenin Isabel Allende geehrt - für ihren Roman "La hora antes del alba", übersetzt in etwa "Die Stunde vor der Morgendämmerung". Das Buch lässt die Figuren von Allendes Debütroman "Das Geisterhaus" aus dem Jahr 1982 wieder aufleben. Es soll Anfang November in die Buchhandlungen kommen. Wann die deutsche Übersetzung vorliegen wird, ist noch nicht bekannt. Der Planeta-Preis wird jährlich für den besten unveröffentlichten Roman in spanischer Sprache vergeben. Eine weitere Besonderheit: Die Bewerberinnen und Bewerber müssen die Manuskripte unter Pseudonym einreichen, so dass auch unbekannte Autoren eine Chance haben - und oft auch siegreich waren. Die 84-jährige Isabel Allende gilt als die erfolgreichste spanischsprachige Autorin der Gegenwart.