Präsident der Biennale in Venedig verteidigt Eröffnung des russischen Pavillions

    Der Präsident der Biennale-Präsident in Venedig, Pietrangelo Buttafuoco
    Buttafuoco kritisierte im Gegenzug sowohl das italienische Kulturministerium als auch die EU-Kommission. © picture alliance / ZUMAPRESS.com / Mirco Toniolo / Agf
    Der Präsident der Biennale von Venedig, Pietrangelo Buttafuoco, hat seine umstrittene Entscheidung zur Öffnung des russischen Pavillons erneut verteidigt. Gegenüber der Tageszeitung "Corriere della Sera" sagte er, dass es bei den offiziellen Entscheidungen der Biennale keinen Verstoß gegen Gesetze oder geltende Vorschriften gegeben hat. Er würde alles wieder so machen, so Buttafuoco. Sowohl das italienische Kulturministerium als auch die EU-Kommission hatten die Teilnahme Russlands kritisiert. Die EU hatte daraufhin ihre finanzielle Unterstützung von zwei Millionen Euro für die Biennale eingestellt. Die Kunstbiennale in Venedig zählt zu den wichtigsten internationalen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. In diesem Jahr findet sie vom 9. Mai bis 22. November statt.