Seit 14:05 Uhr Religionen
Sonntag, 07.03.2021
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 05.03.2021Sendung vom 04.03.2021
Eine sich nach hinten lehnende, antike männliche Statue vor blauem Hintergrund. (Pexels / Saph Photography)

Überholtes SelbstbildMännlichkeit ist politisch geworden

Soldatische Männer in Kampfmontur sorgen in den letzten Jahren immer wieder für ikonische Bilder. Das ist jedoch kein Zeichen von Stärke, meint die Autorin Susanne Kaiser, sondern ein Indikator dafür, dass die Männlichkeit selbst zur Verhandlung steht.

Sendung vom 03.03.2021
Eine Illustration zeigt drei Generationen rühren an einem stilisierten Küchentisch, die gemeinsam einen Pudding umrühren. (imago images / Ikon Images / Alice Mollon)

Generationenkonflikte? Veraltet!Peinlich war gestern

68er-Bewegung und Hippie-Kultur - der lustvoll ausgelebte Generationskonflikt im letzten Jahrhundert stiftete Identität und markierte Fortschritt. Das hat sich geändert, meint Journalistin Heike-Melba Fendel. Heute sucht man Lösungen im Miteinander.

Sendung vom 02.03.2021Sendung vom 01.03.2021
Symbolfoto zeigt ein Person, die sich umständlich versucht selber die Haare zu schneiden.   (imago images / serienlicht)

Friseure im LockdownDas Haar ist politisch

Die Friseursalons sind wieder offen, obwohl andere Geschäfte noch geschlossen bleiben müssen. Offenbar halten Friseure auch die Gesellschaft zusammen, meint die Schauspielerin Nicola Schubert und versucht sich an einer kleinen Politik der Haare.

Sendung vom 26.02.2021Sendung vom 25.02.2021Sendung vom 24.02.2021Sendung vom 23.02.2021Sendung vom 22.02.2021Sendung vom 19.02.2021Sendung vom 18.02.2021Sendung vom 17.02.2021
Eine halb leergeräumte Altbauwohnung, Möbel stehen in der Ecke und ein Fernseher leuchtet auf dem Fussboden. (imago images/viennaslide)

ChancengleichheitSetzt die Erbschaftssteuer herauf!

Wenn auch ein guter Abschluss nicht mehr zu einem gutbezahlten Job führt, wird "Chancengleichheit durch Bildung" zur hohlen Phrase, meint Christian Baron. Über Wohlstand und Erfolg entscheidet oft geerbtes Vermögen. Mit welchem Recht eigentlich?

Sendung vom 16.02.2021
Illustration: eine Frau sitzt am Schreibtisch, eine Hand tippt auf ihre Schulter und viele Sprechblasen und Medien strömen auf sie ein. (imago images/Ikon Images/Alice Mollon)

ZukunftsgestaltungWandel als Dogma

Nichts darf bleiben, wie es ist: Der Transformationsberater Hans Rusinek attestiert der Gesellschaft ein fast religiöses Verhältnis zum Wandel. Dabei wird fast nie hinterfragt, ob das, was vorher war, auch wirklich änderungsbedürftig ist.

Sendung vom 15.02.2021
Ein Arzt bildet ein Herz aus seinen Händen als Zeichen der Dankbarkeit.  (picture alliance / Zoonar / Robert Kneschke)

DankbarkeitEine Tugend, die gerade weiterhilft

Der Frust wächst im Corona-Lockdown. Ein Perspektivwechsel könne da helfen, meint die Autorin Anne Müller. Statt sich auf das zu fokussieren, was wir vermissen, sollten wir dankbar sein für schöne Dinge, die wir oft als selbstverständlich hinnehmen.

Sendung vom 12.02.2021
Das „Gesicht” eines modernen Autos scheint durch Blätter eines Baumes. (Unsplash / Maheshkumar Painam)

Rasen, drängeln, pöbelnDie Wut auf deutschen Straßen

Die Straße ist ein Ort, an dem Autofahrer ihren Frust rauslassen. Die Aggressivität sei besorgniserregend, bilanzieren Autoversicherer. Das Design neuer Modelle komme einem solchen Verhalten entgegen, meint der Journalist und Autor Uwe Bork.

Sendung vom 11.02.2021
Eine anthrazitfarbene Schaufensterpuppe. (Unsplash / Janko Ferlič)

Avatare in der ModeweltDer Fake als Vorbild

Egal wie schön Supermodels sind, der Avatar ist praktischer. Er altert nicht, kann 24/7 arbeiten. Label wie Prada und Chanel setzen deswegen inzwischen auch virtuelle Models ein. Der Fake als Vorbild birgt Gefahren, meint der Journalist Adrian Lobe.

Sendung vom 10.02.2021
Ein Mitarbeiter schiebt in einem Supermarkt in Berlin-Schöneberg in der Getränkeabteilung kurz vor Beginn des für Silvester geltenden Verkaufsverbots von alkoholischen Getränken vor einem Hinweisschild einen Wagen.  (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)

CoronapandemieGefährliche Flucht in die Sucht

Der Lockdown lässt den Alkoholkonsum in Deutschland steigen. Suchtprobleme nehmen zu, befürchtet die "chrismon"-Chefredakteurin Ursula Ott. Sie warnt vor den Folgen für Erwachsene, aber auch für Kinder.

Sendung vom 09.02.2021
Das Gesicht eines Mannes ist mit Zetteln beklebt, auf denen Hinweise wie "Workout" oder "Take a Break" notiert sind. (Unsplash / Luis Villasmil)

SelbsthilfeboomIch-Optimierung auf Kosten der Gesellschaft

Das Geschäft mit der Verbesserung des eigenen Körpers und Geistes blüht. Dabei kann die Gemeinschaft allerdings schnell aus dem Blick geraten, warnt der Philosoph Krisha Kops. Drohen wir alle, selbstoptimierte Narzissten zu werden?

Sendung vom 08.02.2021
Ansicht der Volksbühne Berlin, oben am Theater ist ein großer Einschaltknopf angebracht. (imago images / Christian Thiel)

100 Tage Kultur im LockdownBeendet den kulturellen Notstand!

Keine Vorstellungen im Theater, kein Besuch im Museum, kein Film im Kino: Seit 100 Tagen sind diese Räume in Deutschland geschlossen. Das ist ein Notstand, meint der Historiker René Schlott, denn Kunst und Kultur müsse man mit allen Sinnen erleben.

Sendung vom 05.02.2021
Ein Bodenmosaik in Neuruppin mit dem Sinnspruch "Jedermann ist seines Glückes Schmied" (IMAGO / imagebroker)

Der Druck der SelbstverwirklichungGut leben - ohne Vorsätze

Die Welt ist reich an Sprüchen und Appellen, die es gut mit uns meinen. Doch was als Hilfe zur Selbstmotivation dienen kann, setzt uns vor allem unter Druck, meint der Philosoph Christian Uhle. Er fordert: Schluss mit den guten Vorsätzen!

Sendung vom 04.02.2021
Ein Mann mit misst mit einem Handthermometer auf Abstand einem anderen Mann die Körpertemperatur, beide tragen einen Mund-Nasenschutz. (picture alliance / dpa / NurPhoto / Nicolas Economou)

Pandemie und GeflüchteteDas Virus kennt keine Grenzen

Unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, sozialem Status: Indem das Coronavirus alle gleichermaßen bedroht, hebt die Pandemie die Grenzen zwischen den Menschen auf. Höchste Zeit für eine neue Flüchtlingspolitik, meint der Philosoph Ahmad Milad Karimi.

Sendung vom 03.02.2021Sendung vom 02.02.2021
Auf den Plakatwänden am Musikclub Logo an der Grindelallee in Hamburg steht: "Wir wissen nicht, wie es weitergeht". (IMAGO / Hanno Bode)

Indie-Musik im LockdownKleine Lichtblicke in der Pandemie

"Wir wissen nicht, wie es weitergeht" plakatiert der Hamburger Musikclub LOGO – und ist damit in der Indie-Szene nicht alleine. Doch der Songwriter Heiko Schneider hat erlebt, dass es selbst in der Pandemie für Musiker noch kleine Lichtblicke gibt.

Sendung vom 01.02.2021
Hängebrücke im Klausbachtal, Nationalpark Berchtesgaden, Bayern. (picture alliance/Zoonar/Harald Biebel)

Reisen nach der PandemieDie Neuerfindung des Urlaubs

Der Philosoph Jörg Phil Friedrich glaubt, dass wir unser Verständnis von Urlaub überdenken müssen. Fernreisen und Massentourismus haben ausgedient, um die Lust nach Außergewöhnlichem zu stillen. Der Urlaub der Zukunft ist lokal und genügsam.

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08.03.2021, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Weltfrauentag
Von Gesine Palmer

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Tacheles

Ungleiche Verteilung von VermögenSuperreichtum verbieten
Streetart mit Dagobert Duck, der in Geld badet (imago images / Steinach)

Wenn es große Vermögensunterschiede gibt, verletzt das die menschliche Würde, meint der Philosoph Christian Neuhäuser. Denn Armut führe zu Scham und dazu, nicht gleichrangig aufzutreten. Geld bedeute politische, ökonomische und soziale Macht.Mehr

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