Politisches Bewusstsein für gesundheitlichen Nutzen von Kunst wächst weltweit

Das weltweite Interesse von Regierungen an den gesundheitlichen Vorteilen von Kunst steigt. Das berichtet The Art Newspaper. Dabei verlagert sich demnach der Schwerpunkt von der Behandlung mit Kunst hin zur Prävention. Die neugewählte Regierung in Wales plant demnach, die vom Arts Council finanzierten Kunst- und Gesundheitsprogramme fest in der Krankenkasse zu verankern, also im National Health Service. Als weiteres Beispiel wird Griechenland genannt. Dort wurde demnach eine „kulturelle Verschreibung“ per Gesetz in der nationalen Gesundheitsinfrastruktur festgeschrieben. Diese ermöglicht es Menschen, die unter Erkrankungen wie Depressionen oder Angstzuständen leiden, Veranstaltungen an Orten wie Galerien oder Theatern zu besuchen.