Pläne für Centre Pompidou unweit von New York gescheitert

    Blick auf die drei Röhren des Centre Pompidou Paris. (Quelle: unsplash)
    Blick auf die drei Röhren des Centre Pompidou Paris. © Unsplash / PEPYTO
    Das Pariser Centre Pompidou hat bereits Ableger im spanischen Malaga, in Shanghai und Saudi Arabien. Die Eröffnung einer weiteren Zweigstelle in Jersey City nahe New York ist nun jedoch gescheitert. Wie die französische Zeitung ”Le Figaro” schreibt, entschied sich der neue Bürgermeister der Stadt, James Solomon, endgültig gegen das Projekt, das schon im Jahr 2024 wegen hoher Kosten ausgesetzt worden war. Stattdessen plant die Stadt Jersey City nun offenbar den Bau von bezahlbarem Wohnraum und einem Gemeindezentrum. Das Centre Pompidou erklärte, dass es die Entscheidung zur Kenntnis nehme und mehr denn je entschlossen sei, seine Sammlung "einem neuen Publikum zugänglich zu machen". Eine weitere Zweigstellen-Eröffnung ist für dieses Jahr im südkoreanischen Seoul geplant. Bis 2028 soll auch ein Standort in Brasilien in der Nähe der Iguaçu-Wasserfälle entstehen.