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Sein und Streit | Beitrag vom 04.11.2018

Petra Gehring und Philipp Hübl kontroversÜber Wahrheit und Lüge

Moderation: Stephanie Rohde

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Eine Frau sitzt auf einem Sofa und liest die Zeitung "The Daily Fake News". (Unsplash / rawpixel)
Wer kann uns noch sagen, was wahr oder falsch ist? Kontrolle ist gut, sagt die Philosophie. Vertrauen ist besser, sagt die Erfahrung. Aber das Vertrauen in traditionelle Wahrheitshüter bröckelt. (Unsplash / rawpixel)

Das erste Opfer der Politik ist die Wahrheit - so scheint es, wenn man sich den amerikanischen Wahlkampf anschaut. Aber gibt es überhaupt eine Wahrheit? Oder eher mehrere? Und wenn ja, wie finden wir noch eine gemeinsame Basis für politischen Streit?

Darüber diskutieren wir mit dem Philosophen Philipp Hübl, der eine objektive Wahrheit verteidigt, und der Philosophin Petra Gehring, die für eine Vielfalt von Näherungswahrheiten plädiert. Dabei geht es auch um die Frage: Ist ein Wahrheitsanspruch notwendig für die politische Debatte oder verschleiert er Interessenkonflikte? Und: Trägt die Philosophie eine Mitschuld am Wahrheitsverfall?

Kommentar zu US-Zwischenwahlen: Dialektik der politischen Empörung 

Vor den anstehenden Zwischenwahlen sind die USA tief gespalten - und nicht nur dort scheint die Empörung von links den rechten Demagogen in die Hände zu spielen. Warum ist das so? Peter Trawny sucht bei Hegel nach einer Antwort.

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