PEN America-Präsident tritt nach Kritik an Umgang mit israelischen Schriftstellern zurück

Nach Kritik am Umgang mit israelischen und jüdischen Schrifstellern ist der Präsident des PEN America zurückgetreten. Die Organisation für Meinungsfreiheit hatte einen Bericht veröffentlicht, in dem mehr als 30 israelische und jüdische Schriftsteller seit den Anschlägen vom 7. Oktober 2023 in Israel und dem darauf folgenden Krieg im Gazastreifen über zunehmende die zunehmende "Isolation und Ausgrenzung" klagen. Der äthiopische Schriftsteller Dinaw Mengestu hatte im Dezember 2025 die Leitung des PEN America übernommen. Er soll in dem Bericht einen Angriff auf die BDS-Bewegung sehen, die zu einem Boykott gegen Israel aufruft. Der Umgang mit Israel und dem Krieg in Gaza sorgte schon im September letzten Jahres in Hollywood für Konflikte. Damals hatten Tausende Filmschaffende – darunter Joaquin Phoenix, Emma Stone und Tilda Swinton dazu aufgerufen, nicht mit ihren israelischen Kollegen zusammenzuarbeiten.