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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 28.11.2014

ParteienWie gewinnt die SPD wieder Mehrheiten?

Über den Kurs der Sozialdemokraten

Moderation: Elke Durak

2013: Die SPD wurde 150 Jahre alt.  (Hannibal/dpa)
2013: Die SPD wurde 150 Jahre alt. (Hannibal/dpa)

Die Kanzlerin und CDU-Chefin liegt in allen Beliebtheitsumfragen stets weit vorn, ihr Finanzminister glänzt in der Haushaltswoche mit seiner "schwarzen Null": Die Union hat Spaß am Regieren. Und die SPD?

Die Sozialdemokraten wollen im Merkel-Kabinett auf Augenhöhe mitregieren. Doch wahrgenommen werden sie eher als Juniorpartner – trotz Erfolgen wie bei der Rente mit 63, beim Mindestlohn oder wie in dieser Woche bei der Frauenquote. Die big points aber machen CDU und CSU.

Sigmar Gabriel, der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler, weiß um diese Probleme. Seine Lösung lautet: Gute Arbeit in der Großen Koalition leisten, und sich damit den Wählern als bessere Alternative zur Union anbieten. Immer mehr Sozialdemokraten aber haben Zweifel an diesem Kurs der Mitte. Sie wollen, dass die SPD ihr linkes Profil schärft. Nur so könne die Partei endlich wieder auf mehr als ein Viertel der Wählerstimmen bei Bundestagswahlen hoffen – und sich auf diese Weise aus der "tödlichen Umarmung" der Union lösen.

Ab durch die Mitte oder links überholen – wie gewinnt die SPD wieder Mehrheiten?

Darüber diskutieren im Wortwechsel:

Ines Pohl, Chefredakteurin „Die Tageszeitung (taz)"
Nico Fried, Leiter des Hauptstadtbüros „Süddeutsche Zeitung"
Prof. Oskar Niedermayer, Politologe Freie Universität Berlin
Carsten Sieling, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion

Wortwechsel

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