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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 24.01.2017

Parchim International AirportUnendliche Geschichte eines Regionalflughafens

Von Alexa Hennings

Der chinesische Flughafen-Investor Jonathan Pang auf dem Flugplatz Parchim (dpa / Jens Büttner)
Der chinesische Flughafen-Investor Jonathan Pang auf dem Flugplatz Parchim (dpa / Jens Büttner)

Viele ehemalige Militärflughäfen sollten nach der Wende als Regionalflughäfen weitergeführt werden. Ein chinesischer Investor hatte die Anlage in Parchim südlich von Schwerin im Jahr 2007 übernommen - und wollte ihn zu einer Drehscheibe zwischen China, Europa und Afrika machen.

Kurz nach der Wende hatten viele Militärflughäfen ausgedient. Einige sollten als Regionalflughäfen weitergeführt werden, vor allem für kleinere Maschinen oder Ferienflieger.Für die 21 größten Regionalflughäfen haben allein die Bundesländer in den vergangenen 25 Jahren mehr als zwei Milliarden Euro ausgegeben. Aber ob Rostock-Laage, Lübeck-Blankensee oder Frankfurt-Hahn: Alle haben dasselbe Problem: zu wenig Passagiere, zu wenig Flugbewegungen, um aus eigener Kraft überleben zu können.

Der Flughafen Parchim, offiziell "Parchim International Airport", ist da keine Ausnahme: vor neun Jahren kaufte ein chinesischer Investor das Areal an der A 24. Seither wurde investiert und renoviert, aber von Flugbetrieb ist nichts zu sehen. Trotzdem glauben viele, dass der Parchim International Airport eines Tages erfolgreich sein wird.

Der chinesische Investor Pang hatte bereits 2007 den Flughafen Schwerin-Parchim übernommen. Er wollte ihn erst zu einer Drehscheibe für den Luftverkehr zwischen China, Europa und Afrika machen, später zu einer riesigen Shopping-Mall. Verwirklicht wurde beides bislang nicht.

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