Oslo: Denkmal für die Opfer der Anschläge vor 15 Jahren eingeweiht

    Die Gedenkstätte für die Opfer des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik in Oslo
    Die Gedenkstätte für die Opfer vom 22. Juli 2011 in Oslo. © picture alliance / Xinhua News Agency | Zhang Yuliang
    In Norwegens Hauptstadt Oslo ist ein Denkmal für die Opfer der Anschläge vom 22. Juli 2011 eingeweiht worden. Es steht im vor 15 Jahren durch eine Bombe schwer beschädigten und wieder aufgebauten Regierungsviertel. Es handelt sich um ein zwölf Meter hohes Mosaik, das von einer blauen Stahlkonstruktion aufrecht gehalten wird. Das riesige Bild besteht aus rund 300.000 einzelnen Natursteinen. Es zeigt eine Szene von der Insel Utøya, dem zweiten Tatort des Attentats. Zu sehen ist ein Vogel. Der Künstler Matias Faldbakken beschreibt das Lebewesen als einen stummen Zeugen der grausamen Ereignisse. Auf der Rückseite der massiven Stahlkonstruktion sind die Namen aller 77 Toten als Relief eingeprägt. Neben jedem Namen befindet sich eine kleine Aussparung, in die Angehörige Blumen stecken können. Der Täter Anders Breivik wurde 2012 zu 21 Jahren Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.